Kommunalpolitik Lembecker Straße: Fußgänger/Radfahrer leben gefährlich

Rhader SPD fordert Bürgermeister zur sofortigen Abhilfe auf

Es ist seit Jahrzehnten ein Dauerbrenner in der Rhader kommunalpolitischen Diskussion. Es geht um den Geh- und Radweg von der Kreuzung Stuvenberg/Lembecker Str./Rüther Weg in Richtung Rhade bis zum Bahnübergang. Die Abgrenzung zur Fahrbahn ist völlig unzureichend. Das was sich Grünstreifen nennt, ist eine Farce. Von den Fahrzeugen, die kurzfristig von der Fahrbahn abkommen, völlig zerstört. Begrenzungspfähle mit Reflektoren? Fehlanzeige. So geht das nicht. Ein Schreiben an den Bürgermeister ist unterwegs. Fotos sollen der Verwaltung zeigen, dass sofort etwas getan werden muss. Das Schreiben im Wortlaut wird am morgigen Freitag veröffentlicht.

Veröffentlicht am 18.12.2014

 

Gesellschaft Wir sind das Volk! – Demos machen ratlos

Ein kleiner Kommentar aus Rhade

Tausende gehen auf die Straße. Der Schlachtruf „Wir sind das Volk“ ist eigentlich besetzt. Mutige DDR-Bürger haben so vor 25 Jahren eine friedliche Revolution begonnen, die zur Wiedervereinigung führte. Aber was wollen die heutigen Demonstranten? Hier beginnt eine Grauzone, die ratlos macht. Gegen Asylbewerber, gegen Islamisten, gegen Ausländer, gegen Überfremdung, gegen Entwicklungshilfe, gegen alles was Angst macht? Dass die Angst von interessierter rechter Seite geschürt wird, egal – Wir sind das Volk! Was tun? Unter uns leben friedlich tausende, vollständig integrierte Islamgläubige. Sie haben verdient, von uns in Schutz genommen zu werden. Demonstrieren müssen wir gegen Terroristen, die den Namen des Islam missbrauchen und mit unglaublicher Menschenverachtung möglichst jeden Anders- oder Nichtgläubigen brutal ermorden. Und hier wäre ein starkes Zeichen gesetzt, wenn das Hand in Hand mit den hier lebenden Islamgläubigen geschähe. Wünschenswert wäre, wenn sich nicht nur die Sprecher der vielen Islamverbände in den Medien zu Wort melden würden, sondern wenn wir alle gemeinsam gegen Hetze und Ausgrenzung auch auf die Straße gingen.

Veröffentlicht am 17.12.2014

 

Umwelt Prima Klima nach Lima?

Die gute Absicht und die bittere Wahrheit – Dorsten hat eigenen Beitrag zu leisten

Nur im Krieg wird mehr gelogen als bei der Diskussion über den Klimaschutz und unsere nationale Energiewende. Beides ist untrennbar miteinander verbunden. Besonders durch die Verbrennung von Kohle und Öl steigt der schädliche CO2-Anteil in der Atmosphäre unaufhaltsam. Die Konsequenz: Wetterkapriolen mit schrecklichen Katastrophen. Alternativen sind gefragt. Atomenergie hat ihre Unschuld verloren. Bleiben die erneuerbaren Energien aus Sonne und Wind. Deutschland ist hier weltweit Vorreiter mit Vorbildfunktion. Es gibt aber sehr einflussreiche Kräfte in der Industrie, die diese „friedliche Energierevolution“ mit allen Mitteln (Desinformation) torpedieren. Und damit den Klimaschutz. Beispiele:

  • Kernenergie ist billig und sauber: Das Gegenteil ist der Fall. Endlager? Ewigkeitskosten? Ungeklärt.
  • Deutschland „verschenkt“ hier produzierten überflüssigen Strom im Ausland: Strom wird an der Börse (Leipzig) gehandelt. Jedes Land aus der EU hat hier Zugriff.
  • Braunkohle ist unverzichtbar, weil billig: Braunkohle ist die schmutzigste Energie. Wer sie verbrennt muss Verschmutzungsrechte (CO2-Zertifikate) kaufen. Seit Jahren gibt es in der EU ein Überangebot. Konsequenz: Sie sind fast wertlos. Auswirkung: Effiziente, saubere Gaskraftwerke stehen still, Dreckschleudern schädigen das Klima.
  • Erneuerbare Energien sind unflexibel: Falsch. Unflexibel sind (noch) die Netze, die die Einspeisung aus unzähligen dezentralen Anlagen intelligent steuern müssen und werden.

Was hat Dorsten, was haben wir damit zu tun? – Frank Schwabe, SPD-MdB war in Lima:

Veröffentlicht am 16.12.2014

 

Allgemein Was wäre unsere Gesellschaft ohne DICH?

Gedanken zum Ehrenamt in Rhade, Dorsten und darüber hinaus

Die Stadt Dorsten hat sich bedankt. Bedankt mit einer Galaveranstaltung bei den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in unserer Stadt und darüber hinaus ehrenamtlich einbringen. Das ist gut so. Anlass, einmal darüber nachzudenken, wer in nächster Nachbarschaft, im Freundeskreis, der Familie dazugehört, ohne jemals im Mittelpunkt zu stehen. Erstaunlich, wie viele es sind:

  • Der Spielplatzpate
  • Die Puppentheater-Organisatorin
  • Der Jugendtrainer
  • Die Seniorenbetreuerin
  • Der Motivator fürs Fahrradfahren
  • Die Tanzlehrerin für Senioren
  • Der Helfer in allen elektronischen, digitalen Fragen
  • Die Hausaufgabenhelferin
  • Der Vorsitzende eines Vereines, einer Partei, einer Gewerkschaft
  • Die Nachbarin für alle Fälle
  • Der großzügige Vereins-Sponsor

Diese Liste ließe sich fortführen. Die Rhader SPD weiß, dass unsere (Rhader) Gesellschaft nur so gut funktioniert, weil es so viele Menschen in unserer direkter Umgebung gibt, die nicht fragen: „Was bekomme ich dafür?“, sondern einfach anpacken. DANKE!

Ankündigung: Morgen folgt eine Einschätzung zur abgeschlossenen Klimakonferenz in Lima mit kommunalem Dorstener Bezug.

Veröffentlicht am 15.12.2014

 

Bundespolitik Das Dilemma der SPD – Hartz und die Folgen

Reformer nach 10 Jahren noch immer in der Defensive

Gerhard Schröder zauberte vor mehr als 10 Jahren einen „Quereinsteiger“ aus dem Hut, der vollmundig versprach, mit seinen Reformen die lähmende Arbeitslosigkeit im Land zu beenden. Peter Hartz, VW-Vorstandsmitglied, stand plötzlich im Blitzlichtgewitter der öffentlichen Meinung. Dass er auch persönlich stolperte (Steuerprobleme) – eine Randbemerkung. Wichtiger ist, dass der Kanzler Gerhard Schröder mit ganz neuen Maßnahmen den Kampf gegen die steigende Arbeitslosigkeit aufnehmen wollte, nein musste.

Das Ergebnis ist bekannt. Die Reformen griffen, anfangs zögerlich, heute deutlich messbar. Dass es dabei zu Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen kam, gehört zur Wahrheit dazu. Die Konsequenz für die SPD ist bitter. Sie verlor nicht nur die nächsten Bundestagswahlen und viele Mitglieder, sie verlor auch in breiten Parteikreisen den Glauben an sich selbst. Heute, 1o Jahre nach Einführung der Hartz-Gesetze, gibt es unter parteiunabhängigen Wirtschaftsexperten kaum Zweifel daran, dass  diese mutigen SPD-Reformschritte Deutschland einigermaßen gut aus der Krise und in eine bessere Zukunft geführt haben. „Modell Deutschland?“ Ja, ein aktueller Blick nach Italien zeigt es. Dort wird mit „allen Mitteln“ versucht, Reformen auf dem Arbeitsmarkt zu verhindern. Trotz eine Quote von 40% Jugendarbeitslosigkeit. Fazit: Die SPD darf heute ein wenig stolz zurückblicken. Dass die CDU und Angela Merkel ungerechtfertigt die Früchte der SPD-Initiative heute immer noch ernten, gehört zu den Ungerechtigkeiten der politischen Wahrnehmung.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 14.12.2014

 

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