Arbeit und Wirtschaft E.ON steigt aus – Auch in Dorsten platzten Träume

Zeche weg, Kraftwerk nie gebaut, dafür Halde aufgeschüttet

E.ON steht stellvertretend für eine deutsche Energiewirtschaft, die Weltmarktführer sein wollte und die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat, bzw. erkennen wollte. Warnungen gab es immer, nicht nur in Großprojekte (schlechter Wirkungsgrad), sondern auch in dezentrale kleine Einheiten zu investieren. Der Schulterschluss zwischen Unternehmen wie E.ON, RWE und Co, sowie der damaligen IG Berbau und Energie und einflussreicher Politiker (z. B. Clement) verhinderten den realistischen Blick in die Zukunft. Kritiker wurden gnadenlos abgebürstet. Auch in Dorsten. Der Aufreger der Jahre um 1980 war der geplante Bau eines riesigen Steinkohlekraftwerks (1400 MW) im Industriegebiet des Dorstener Hafens. „Wer das ablehnt, macht unsere Zeche kaputt“, so die Kohlelobby. Das Ergebnis trotz Mehrheitszustimmung des Stadtrates: Die Zeche wurde geschlossen, das Kraftwerk nie ernsthaft weiter verfolgt. Dafür hat Dorsten eine gigantische Halde (Hürfeld) mit ständigem Schüttverkehr erhalten. Fazit:

Veröffentlicht am 02.12.2014

 

Gesundheit Heute: Welt-Aids-Tag

Weltweit leben etwa 35 Millionen Menschen mit HIV. Rund 2,1 Millionen kommen pro Jahr dazu. Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung. Heute, am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Er findet zum 27. Mal statt. Seit 1988 wird er jährlich am 1. Dezember begangen. Mit zahlreichen spannenden Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und Aids, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. Das Spektrum reicht von Informationsständen in der Innenstadt über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spendengalas mit großem Promi-Engagement. Der Welt-Aids-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft - weltweit wie auch in Europa und Deutschland - daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Auch, damit überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und sich Vorbeugung, Aufklärung, Behandlung und Hilfe für die Betroffenen an ihren Lebensrealitäten orientieren können.

Text: Bundesministerium für Gesundheit

Veröffentlicht am 01.12.2014

 

Wird er den SPD-Karren weiter ziehen? Hans-Willi Niemeyer, langjähriger Vorsitzender der Rhader SPD Ortsverein Ein wichtiger Termin – Bitte vormerken!

Jahreshauptversammlung mit Wahlen – Jahresausklang mit Essen

Es ist das wichtigste Treffen der Rhader Sozialdemokraten im Jahr. Die Jahreshauptversammlung. Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und nach vorne zu schauen. Und den Vorstand neu zu wählen. Danach steht die Stärkung an. Bei leckrem Essen wollen die Rhader Sozialdemokraten das „kommunalpolitische Jahr“ gemütlich ausklingen lassen. Familienmitglieder und Freunde sind herzlich willkommen.

Donnerstag, 11. Dezember, 18.30 Uhr. Achtung: Geänderte Anfangszeit!

Gasthaus Pierick, Lembecker Straße

Veröffentlicht am 01.12.2014

 

Allgemein Neblig, trüb, kalt - eine gute Gelegenheit mal abzuschalten

Veröffentlicht am 30.11.2014

 

Bundespolitik Freihandelsabkommen – Irritationen durch Sigmar Gabriel

Undemokratische Schiedsgerichtsverfahren? Das geht gar nicht!

Die geplanten Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) und USA (TTIP) haben mehrere gravierende Schönheitsfehler. Die Entwürfe liegen vor, die Diskussion hat gerade begonnen. Besonders die vorgesehenen Schiedsgerichtsverfahren, hier entscheiden 3 Personen nichtöffentlich wenn es z. B. um die Klage eines Konzerns (Vattenfall) gegen ein Land (Bundesrepublik Deutschland) wegen des Atomausstiegs geht. Das hat die Bevölkerung aufgebracht und die Parlamentarier wach gemacht. Und die Position der SPD war bis dahin klar: Das geht nicht, das wollen wir nicht. Der Parteivorsitzende und Wirtschaftsminister hat immer den Eindruck erweckt, dass da noch nachverhandelt werden muss. Jetzt hat Sigmar Gabriel mit einer Äußerung für große Irritationen, nicht nur in der SPD gesorgt. Sinngemäß: „Da ist nichts mehr zu machen. Wir werden beide Verträge passieren lassen.“ Nachdem die Wogen hoch schlagen hat er jetzt eine Erklärung abgegeben, dass natürlich die SPD darüber entscheiden soll und wird.

Seine Stellungnahme im Wortlaut:

Veröffentlicht am 30.11.2014

 

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