Der ländliche Raum organisiert sich gegen den Abstieg
Es ist eine Binsenweisheit. Der ländliche Raum leidet an Überalterung, Landflucht, Arbeitsplatzmangel, Infrastruktur- und Versorgungsdefiziten. Kurz: Er ist dabei, unattraktiv zu werden. Gegensteuern ist gefragt. Aber wie? Klar ist, dass eine Kommune allein organisatorisch und finanziell überfordert ist. Deswegen haben sich jetzt Raesfeld, Rhade, Lembeck, Heiden, Reken, Haltern, Olfen und Dülmen zusammengeschlossen, um einen Wettbewerb der EU, Leader genannt, zu gewinnen. Das Ziel, gemeinsam für die Region Hohe Mark mit den genannten Partnern ein Zukunftskonzept zu formulieren, das die Juroren der Europäischen Union überzeugt und Fördermittel in Höhe von über 300.000 Euro fließen lässt. Profitieren sollen alle Menschen, die in dem Gebiet leben und arbeiten, sowie viele Gäste, entweder als Tagesausflügler oder als Übernachtungstouristen. Auf 2 Kreativworkshops wurden so viele gute Ideen gesammelt, dass Hoffnung besteht, Rhade und Nachbarn in eine bessere Zukunft zu führen. Ein Teilnehmer aus Rhade, mit viel Erfahrung ein Zukunftskonzept zu formulieren, war auch dabei. Dirk Hartwich von der Rhader SPD. Er wird in den nächsten Tagen das Projekt genauer vorstellen.
Veröffentlicht am 04.12.2014
Auf unserer Homepage haben wir schon oft über den Stadtstärkungspakt und den damit verbundenen Zwängen und Auswirkungen auf den städtischen Haushalt berichtet. Nun meldet sich Michael Hübner, einer von zwei Dorstener Landtagsabgeordneten und kommualpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, zu Wort, nachdem die Beratungsfirma Ernst & Young eine Studie zur Finanzsituation der Kommunen veröffentlicht hat.
Michael Hübner, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag: „Die Studie belegt ganz klar: Die Kommunen, auch unsere Städte Dorsten & Gladbeck, benötigen dringend eine Entlastung bei der Eingliederungshilfe. Diese Kosten verschlingen jedes Jahr hunderte Millionen Euro. Hier muss die Bundesregierung endlich handeln. Wir setzen uns massiv dafür ein, dass Berlin endlich reagiert. Von der NRW-CDU ist dazu nichts zu hören, sie duckt sich weg."
Und weiter:
Veröffentlicht am 03.12.2014
Zeche weg, Kraftwerk nie gebaut, dafür Halde aufgeschüttet
E.ON steht stellvertretend für eine deutsche Energiewirtschaft, die Weltmarktführer sein wollte und die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat, bzw. erkennen wollte. Warnungen gab es immer, nicht nur in Großprojekte (schlechter Wirkungsgrad), sondern auch in dezentrale kleine Einheiten zu investieren. Der Schulterschluss zwischen Unternehmen wie E.ON, RWE und Co, sowie der damaligen IG Berbau und Energie und einflussreicher Politiker (z. B. Clement) verhinderten den realistischen Blick in die Zukunft. Kritiker wurden gnadenlos abgebürstet. Auch in Dorsten. Der Aufreger der Jahre um 1980 war der geplante Bau eines riesigen Steinkohlekraftwerks (1400 MW) im Industriegebiet des Dorstener Hafens. „Wer das ablehnt, macht unsere Zeche kaputt“, so die Kohlelobby. Das Ergebnis trotz Mehrheitszustimmung des Stadtrates: Die Zeche wurde geschlossen, das Kraftwerk nie ernsthaft weiter verfolgt. Dafür hat Dorsten eine gigantische Halde (Hürfeld) mit ständigem Schüttverkehr erhalten. Fazit:
Veröffentlicht am 02.12.2014
Weltweit leben etwa 35 Millionen Menschen mit HIV. Rund 2,1 Millionen kommen pro Jahr dazu. Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung. Heute, am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Er findet zum 27. Mal statt. Seit 1988 wird er jährlich am 1. Dezember begangen. Mit zahlreichen spannenden Aktionen erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und Aids, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. Das Spektrum reicht von Informationsständen in der Innenstadt über Podiumsdiskussionen bis hin zu Spendengalas mit großem Promi-Engagement. Der Welt-Aids-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft - weltweit wie auch in Europa und Deutschland - daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Auch, damit überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und sich Vorbeugung, Aufklärung, Behandlung und Hilfe für die Betroffenen an ihren Lebensrealitäten orientieren können.
Text: Bundesministerium für Gesundheit
Veröffentlicht am 01.12.2014
Jahreshauptversammlung mit Wahlen – Jahresausklang mit Essen
Es ist das wichtigste Treffen der Rhader Sozialdemokraten im Jahr. Die Jahreshauptversammlung. Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und nach vorne zu schauen. Und den Vorstand neu zu wählen. Danach steht die Stärkung an. Bei leckrem Essen wollen die Rhader Sozialdemokraten das „kommunalpolitische Jahr“ gemütlich ausklingen lassen. Familienmitglieder und Freunde sind herzlich willkommen.
Donnerstag, 11. Dezember, 18.30 Uhr. Achtung: Geänderte Anfangszeit!
Gasthaus Pierick, Lembecker Straße
Veröffentlicht am 01.12.2014