Großbaustelle KiGa wird zum finanziellen Fass ohne Boden Kommunalpolitik SPD-Rhade sticht ins Wespennest

Kosten für KiGa Stuvenberg laufen aus dem Ruder

Seit Wochen wird am Kindergarten Stuvenberg saniert und umgebaut. Schweres Gerät ist im Einsatz. Die Rhader SPD hat bei der Verwaltung kritisch (13.11.) nachgefragt. Die Antwort: Erweiterung um 8 U3-Plätze und Sanierung der Bausubstanz. Geplante Kosten: 455.000 Euro. Das wollten wir gar nicht glauben. Doch die Wahrheit ist viel brisanter. Aufgeschreckt durch die Rhader SPD-Information und die Presseberichterstattung darüber, wird sich am Dienstag, 9.12., der Bauausschuss mit „dem Fall“ beschäftigen. Die Vorlage für die Ausschussmitglieder ist umfangreich und ernüchternd. Die geplanten Kosten lassen sich auch nicht annähernd einhalten. Über 30% Steigerung wird bis jetzt angenommen.

  • Legionellen im Trinkwasser sorgen für den Umbau des Trinkwassersystems
  • Das Dach ist marode und muss erneuert werden
  • Die Elektrotechnik entspricht nicht dem Stand der Technik
  • Im Baukörper stecken Schadstoffe, die gesondert entsorgt werden müssen
  • Usw., usw.

Fazit der Verwaltung:

Veröffentlicht am 08.12.2014

 

Allgemein Einfach mal abschalten

Veröffentlicht am 07.12.2014

 

Michael Gerdes ist immer präsent - direkt oder auf Plakaten Bundespolitik Michael Gerdes, SPD-MdB schreibt aus Berlin:

Liebe Leserin, lieber Leser aus Rhade,

letzte Schicht bei Opel in Bochum. Wieder ein Industriebetrieb weniger. Ein Thema, das die ganze Region betrifft. Schade und tragisch ist die Schließung allemal. Das Bedauern allein hilft aber nicht weiter. Schließlich befinden wir uns seit Jahrzehnten im Wandel. Wir müssen aktiv für die Region und ihre Menschen werben. Wir haben ein großes Potential an Fachkräften, das ist ein Pluspunkt, wenn es um die Aufmerksamkeit von Investoren geht. Bei der Ansiedlung neuer Unternehmen kommt es zudem auf unsere Infrastruktur an. Hier muss sich was tun. Die Botschaft ist in Berlin angekommen. Gestern hat sich Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel dafür ausgesprochen, dass der Bund mehr Geld für die Verkehrsinfrastruktur nach NRW leitet. Das wäre ein richtiger und guter Schritt.

Jetzt wird international der Tag des Ehrenamts gefeiert – ein wichtiger Anlass, wie ich finde. Ohne freiwilliges Engagement würde vieles nicht funktionieren. Ehrenämter sind sinnstiftend und fördern Vertrauen. Menschen, die sich engagieren, identifizieren sich stärker mit der Region in der sie leben. So entsteht demokratische Kultur. Für 23 Millionen Menschen in Deutschland gehört freiwilliges Engagement wie selbstverständlich zum Leben dazu, ob im Nachbarschaftsverein, im Sportverein oder bei der Freiwilligen Feuerwehr. Exemplarisch für die vielen Ehrenamtlichen in Bottrop, Gladbeck und Dorsten werde ich die THW-Ortsgruppe Gladbeck-Dorsten besuchen und den dortigen Helfern für ihren Einsatz danken. Das Technische Hilfswerk ist ein gutes Beispiel dafür, wie sinnvoll ehrenamtliche Arbeit ist und welchen konkreten Nutzen sie für die Gesellschaft hat.

Mit freundlichen Grüßen nach Rhade

Ihr Michael Gerdes

 

Veröffentlicht am 07.12.2014

 

Grünfläche kann Wertanlage sein. Kommunalpolitik Blick übern Zaun – Das Schermbecker Geschmäckle

Anmerkung eines Zeitungslesers aus Rhade

Seit Tagen bewegt unsere Nachbarn im Westen ein umstrittenes Grundstücksgeschäft. Wenn daran nicht der Bürgermeister Mike R. und sein als Architekt arbeitender Bruder Lars R. beteiligt wären, könnte man zur Tagesordnung übergehen. Der Tatbestand: Ein Grundstück, ca. 8000 qm Grünfläche wird vor ca. 9 Jahren zwangsversteigert. Der Käufer: Lars R., der Architekt. Der wahrscheinliche Preis: ca. 35.000 Euro (Zeitungsmeldung). Der damalige Kämmerer: Mike R., heute Bürgermeister. Mitten durch das Grundstück verläuft der Schermbecker Haupt-Abwasserkanal. Das scheint, so die Aussagen, nicht allen Beteiligten bekannt gewesen zu sein. Egal, jetzt benötigt die Gemeinde Schermbeck das Grundstück, um den eigenen Kanal weiter „bewirtschaften“ zu können. Der Rückkauf: Lars R. ist verkaufswillig. Der Preis wird mit der Gemeinde Schermbeck verhandelt. 205.000 Euro hat jetzt die Nachbargemeinde auf den Tisch zu legen. Eine Wertsteigerung in 9 Jahren von 485 Prozent. Alles OK? Es sind nicht nur Schermbecker, die irritiert sind. Ein Begriff taucht in der gesamten Presse-Berichterstattung überhaupt nicht auf: Befangenheit. Der kritische Leser wundert sich, dass der amtierende Bürgermeister in diesem Fall überhaupt öffentliche Aussagen und Wertungen abgibt, bzw. abgeben darf. Ein seltsames Geschäft. In Schwaben sagt man dazu: Es hat ein Geschmäckle.

Der Zeitungsleser: Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 06.12.2014

 

Allgemein Der Buchtipp: Die Ruhr – 219,3 kilometer im fluss

Warum in die Ferne schweifen? Das Gute ist so nah.

Es werden immer mehr, die die „Welt“ zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Besonders Radreisen sind in. Ganze Regionen leben inzwischen davon. Auch Rhade ist dabei, sich mit den Nachbarkommunen auf diesem Gebiet neu zu positionieren. Vergleiche dazu den  Bericht auf dieser Seite vom 4. Dezember: Qualitätsmarke Hohe Mark – Rhade ist dabei. Gute Beispiele, wie das aussehen kann, gibt es genug. Ein besonders gelungenes ist die Buchvorstellung der Ruhr von der Quelle bis zur Mündung. 219,3 Kilometer. 7 Autoren, darunter der aus Rhade stammende Journalist Jörn Hartwich, beschreiben unsere nächste Nachbarschaft mit faszinierenden Artikeln. Besonders beeindruckend: Die großformatigen Farbbilder aus allen Blickwinkeln und der Luft lassen die Lust, sofort zu starten und unsere direkte Nachbarschaft zu erkunden, merklich ansteigen. Die eingeflochtenen spannenden und informativen Reportagen tragen die Überschriften: Sport, Wohnen, Kultur, Freizeit, Wirtschaft und Natur. Also für jedes Interesse ist etwas dabei.

Das Buch ist im Verlag hellblau GmbH und Co.KG, Essen erschienen. ISBN: 978-3-937787-34-3, Preis 29,90 Euro

Veröffentlicht am 05.12.2014

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008502215 -