Mit einem Piktogramm wollten Ordnungsamt und Polizei falsch fahrende Radfahrer disziplinieren. War wohl eher ein PR-Gag. Wir berichteten. Wer aber mit offenen Augen die Dorstener Radwege nutzt, sich auf die Beschilderung verlässt, den allgemeinen Bauzustand mit dem Straßenbelag vergleicht, sowie die Sicherheitsanforderungen kritisch hinterfragt, kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Dorsten hat nämlich einen großen Nachholbedarf auf vielen Ebenen des Radverkehrs. Es geht nicht nur um einen fehlenden Dorstener „Generalverkehrsplan Fahrrad“, die Rhader SPD hat für den eigenen Stadtteil einen Netzplan erstellt, tritt aber bei der Umsetzung wegen formaler „Schutzbehauptungen der Verwaltung“ auf der Stelle, nein, es sind Versäumnis-Puzzlestücke, die die Dorstener Verwaltung eigentlich zum sofortigen Handeln zwingen müsste. Verkehrszeichen, die zugewachsen sind (Lembecker Straße) oder Hinweisschilder an Bushaltestellen, die den bereits viel zu engen Geh- und Radweg unnötig einschränken. Siehe Beispielfoto Lembecker Straße. Was fehlt in Dorsten?
Veröffentlicht am 17.08.2014
Ferienzeit – saure Gurken Zeit?
Innenpolitisch trifft das zu. Eigentlich läuft in Rhade, Dorsten, Düsseldorf und Berlin fast nichts. Dafür ist die Welt außenpolitisch aus den Fugen geraten. Ein kleiner Wochenrückblick soll helfen, die Übersicht zu behalten:
Rhade: Der Ferienspaß der Rhader Vereine zeigt, was in unserem Ort möglich ist, wenn der Focus auf unsere Jugend, unsere Zukunft gerichtet wird. Die Kasperle-Veranstaltung mit „ausverkauftem“ Carola Martius-Haus, darf ohne Übertreibung zum Highlight erklärt werden.
Dorsten 1: Die Mercaden-Großbaustelle, der unrechtmäßig gelagerte Bauschutt und die Bierbörse – viel mehr ist aus der Lippestadt nicht zu berichten. Dem aufmerksamen Zeitungsleser fällt auf, dass der langjährige Bürgermeister Lambert Lütkenhorst eigentlich noch regelmäßig auf Fotos der Tageszeitung erscheint. Gut so. In dem berühmten Lied von Trude Herr heißt es: Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier, es hat seinen Platz immer bei dir.
Dorsten 2:
Veröffentlicht am 17.08.2014
Christoph Kopp, stellvertretender Vorsitzender der Rhader SPD hat, wie in den Vorjahren, eine besondere Tour für alle SPD-Mitglieder und deren Freunde organisiert. Damit soll die wunderbare nähre Umgebung kennen- und schätzen gelernt und das Zusammengehörigkeitsgefühl gesteigert werden. Christoph Kopp musste jetzt die Vorbereitungen abschließen. Das heißt, dass leider keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden können. Wer zu spät kommt, bestraft das Leben? So dramatisch sollten es die Nichtmitfahrer nicht nehmen. Aber was sie verpassen, dass ist eine Meldung wert:
Kombi–Tour Ruhrschiff 2014 …
Veröffentlicht am 15.08.2014
Nach einem Treffen mit Vertretern der jesidischen Gemeinden in Deutschland hat SPD-Chef Sigmar Gabriel der von der Terrorgruppe ‚Islamischer Staat’ (IS) im Irak verfolgten Glaubensgemeinschaft humanitäre Hilfe zugesagt: „Was immer die internationale Gemeinschaft an humanitärer Hilfe für notwendig hält – Deutschland wird seine Hilfe leisten.“
Der Bundeswirtschaftsminister betonte, die Bundesregierung sei bereit, die bereits bereitgestellten 4,5 Millionen Euro für humanitäre Hilfe aufzustocken. „Das ist selbstverständlich“, so Gabriel.
Gabriel: Humanitäre Hilfe für Jesiden ist selbstverständlich
Veröffentlicht am 14.08.2014
Kasperle und Co. haben festen Platz in Rhade gefunden
Das mit 180 Kindern und Erwachsenen bis auf den letzten Platz (und darüber hinaus) gefüllte Carola Martius-Haus in Rhade war der ideale Spielort des Hohnsteiner Puppentheaters. Es ist nicht nur eines der ältesten, sondern auch der renommiertesten Figurentheater in Deutschland*. Brigitte Hartwich, bereits zum 7. Mal Organisatorin der Veranstaltung im Rahmen der Rhader Ferienspaßwoche zeigte sich begeistert vom Zuspruch und der Kunst der Puppenspieler. Das größte Lob bekamen aber die Kinder vom Theaterchef selbst.
„Sie waren einfach toll, haben begeistert mitgemacht und sofort spielerisch erkannt, wer in der erzählten Geschichte die Unterstützung verdient“, so der Künstler hinter der Bühne und „Vater“ von Kasper und Co., Stefan Tränkler.
Veröffentlicht am 14.08.2014