Carola Martius-Haus platze aus „allen Nähten“
Die Stühle reichten nicht, alle am Rand stehenden Tische waren besetzt, Kinder saßen auf dem Boden vor der Bühne und hinten mussten Erwachsene mit einem Stehplatz vorlieb nehmen. „Mehr geht nicht“, so die stolze Organisatorin Brigitte Hartwich, die mit Hilfe von Sponsoren und Helfern eines der renommiertesten deutschen Puppentheater nach Rhade verpflichtet hatte: Das Original Hohnsteiner Puppentheater.
Leuchtende Kinderaugen, spannende Momente, begeisterndes Mitmachen. Kasperle, Seppel, Großmutter, der Wachtmeister und natürlich der Räuber Hotzenplotz spielten mit den Kindern das Stück „Großmutters Geburtstag“. Eine klare Angelegenheit von Gut und Böse. Die Kinder erkannten vom ersten Augenblick, wen sie lautstark unterstützen müssen …
Wird morgen fortgesetzt
Veröffentlicht am 13.08.2014
„Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen“, so Brigitte Hartwich, die als Initiatorin des heutigen Ferienspaßes mit dem Original Hohnsteiner Puppentheater sicherlich ein Highlight organisiert hat. Um 15 Uhr heißt es im Carola Martius-Haus: Bühne frei und Vorhang auf. Durch die großzügige Unterstützung mehrerer Sponsoren und Helfer kann auch das diesjährige Kasperspiel bei freiem Eintritt stattfinden.
Veröffentlicht am 13.08.2014
Unsere Rhader Vereine beteiligen sich mit unterschiedlichen, aber attraktiven Angeboten am diesjährigen Ferienspaß. Das Dorstener Amt für Familie, Jugend und Sport zeichnet gesamtverantwortlich. In Rhade koordiniert die örtliche Kolpingfamilie die Aktivitäten.
Gestern machte der Tennisverein mit einem Schnupperkurs den Anfang, heute bieten die Schlepperfreunde einen Spiele-Nachmittag an und morgen heißt es wieder im Carola Martius-Haus: Der Kasper kommt. Aber am Donnerstag geht es weiter. Das ToT fährt zu den Karl May-Festspielen nach Elspe. „Spiele für und mit Kids“, so der Programmpunkt des SSV Rhade am Freitag. Insgesamt eine runde Sache für die Rhader Kinder in den Sommerferien.
Das komplette Programm liegt u. a. in den Sparkassen aus.
Veröffentlicht am 12.08.2014
An das hochpolitische Lied von Franz Josef Degenhardt wird derjenige erinnert, der die Winkelzüge der CDU im Kreistag verfolgt. Sie hat die Wahl zwar verloren, taktiert aber mit einer Partei, die zum klaren rechten Spektrum gehört, der UBP. Eigentlich will keiner etwas mit diesen Populisten zu tun haben. Eigentlich. Aber wenn es passt, dann zugreifen. Nur so sind die offensichtlichen Absprachen zwischen CDU und UBP hinter verschlossenen Türen zu verstehen, die dem Wahlverlierer Posten und Pöstchen verschafft, verschaffen soll und als „Abfallprodukt“ eine für alle Demokraten peinliche Partei aufwertet.
Erwin Marschewski, ehemals Rechtsrat in Dorsten, später CDU-MdB und innenpolitischer Akteur seiner Partei, zeigt ungeschminkt seinen Parteifreunden in einer offenen Stellungnahme, was er von der taktischen Zusammenarbeit mit der UBP hält. NICHTS! Seine Begründung müsste den RE-Christdemokraten die Schamröte ins Gesicht treiben, die sich in die Schmuddelecke begeben haben. Oder anders, etwas vom Liedtext des Franz Josef Degenhardt abgewandelt: „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sonst singst du auch ihre Lieder“!
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 11.08.2014
Er hat einst mit Moskau den Entspannungsvertrag ausgehandelt und gilt als Mitarchitekt der Ost-Politik von SPD-Kanzler Willy Brandt. Die aktuelle Krise in der Ukraine sorgt Egon Bahr sehr. Wichtig sei, den Faden zu Moskau nicht abreißen zu lassen. Davon sei die deutsche Außenpolitik bestimmt. „Das halte ich für richtig“, so Bahr.
Von Zigarettenqualm vernebelt sitzt Egon Bahr hinter seinem Schreibtisch, das jüngste Zeitungsinterview von Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf dem Tisch. Es ist versehen mit akkuraten Anstreichungen. Fast täglich fährt der Vordenker der SPD-Ostpolitik noch ins Willy-Brandt-Haus. Im Vergleich zum Ost-West-Konflikt der 1970er Jahre ist die Weltlage gerade ziemlich unübersichtlich. Im Interview sagt der 92-jährige SPD-Politiker, warum er trotz der Eskalation in der Ukraine nicht mit Krieg rechnet und wie die Gaslieferungen aus Russland auch im Winter gesichert werden könnten:
Veröffentlicht am 10.08.2014