1. Frage: Wie ist die Fraktionsarbeit angelaufen?
Friedhelm Fragemann:
Die neue SPD-Ratsfraktion ist gut aufgestellt und hoch motiviert; die Arbeit funktioniert intern reibungslos, was allerdings auch unabdingbare Voraussetzung für die Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner ist, die eben nicht von Harmonie geprägt ist, wie schon die Debatte über Wettbürosteuer und andere sogenannte Vergnügungssteuern mit Spielsuchtcharakter gezeigt hat.
2. Frage: Demografieplan, Klimaschutzkonzept, Rhader Rahmenplan, Inklusion, … Viele fertige Vorarbeiten. Bleiben es Schubladenpapiere?
Friedhelm Fragemann:
Veröffentlicht am 23.08.2014
Wankt das Kulturzentrum „Fürst Leopold“?
Wo einst viele Menschen ihr Brot auf den Zechen und Industriearealen verdienten, ist Tristesse eingezogen. Verzweifelt versuchen Bürgermeister, Stadträte und Landespolitiker, Alternativen zu finden. So auch in der Lippestadt. Auf die Idee, in alten Industriegebäuden Kulturzentren entstehen zu lassen und somit neue Arbeitsplätze zu generieren, sind alle Ruhrgebietsstädte gekommen. Das heißt, dass interessierte Besucher sich auf vielen Standorten „verlieren“.
Die gestrige Meldung in der DZ, dass das Creativquartier Hervest, mit dem Highlight Traumfängergalerie, sein Konzept (wieder) ändert, ändern muss, lässt aufhorchen. Bereits mehrfach wurden Ankündigungen in die Öffentlichkeit lanciert, die sich (bisher) nicht halten ließen. Oldtimerausstellung, Schwester-Paula-Zentrum, Hotel …
Skeptiker haben bereits lange vor dem ersten Spatenstich die genannten täglichen Besucherzahlen, die das Creativcentrum auf wirtschaftlich gesunde Füße stellen sollten, infrage gestellt. Dem Investor und der Stadt, die viel Zeit und Personalpower begleitend bereit gestellt hat, ist zu wünschen, dass sich die gestrige, beunruhigende Meldung als „Fehlalarm“ herausstellt.
Veröffentlicht am 22.08.2014
Veröffentlicht am 21.08.2014
Ein persönlicher und ein politischer Zwischenruf
Ein neues Schuljahr. Schwer bepackt, das Handy in der Hand und Stöpsel in den Ohren machen sie sich auf den Weg. Die Schülerinnen und Schüler im Jahr 2014. Die einen selbstbewusst und fröhlich, andere ängstlich und schüchtern. Die Erwartungen an alle sind hoch, manchmal zu hoch.
Wir definieren Schulerfolg in erster Linie immer noch über Noten. Abfragbares Wissen steht im Vordergrund. Da gibt es Überflieger aber auch Kinder, die sich schwer tun, die schulischen und familiären Anforderungen zu erfüllen. Sind sie deshalb weniger wert? Die Antwort ist zwar schnell dahergesagt, die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Wer in der Schule Probleme hat oder gar versagt, hat es im anschließenden Ausbildungs- und Berufsleben sehr schwer.
„Kein Kind zurücklassen“. Hannelore Kraft, unsere Ministerpräsidentin hat
Veröffentlicht am 20.08.2014
Förderunternehmen beantragen Probebohrungen in Dorsten
Die Parteien wollen es nicht, die Bundesregierung nicht, die Landesregierung schon gar nicht. Und die Bevölkerung ist mit deutlicher Mehrheit auch dagegen. Fracking? Nein, das geht hier in unserem dicht bevölkerten Land nicht. Eigentlich reicht das, um Interessenten an der umstrittenen Schiefergasförderung mit giftigen Chemikalien abzuschrecken.
Das Gegenteil ist aber der Fall. Die Gesetzeslage ist nach wie vor unklar. Besonders die EU (Oettinger) sorgt immer wieder mit Pro-Fracking-Aussagen für Verwirrung. Und das Eckpunktepapier der zuständigen Bundesminister Sigmar Gabriel (Wirtschaft) und Barbara Hendricks (Umwelt) ist bisher nur eine Vorlage für die Bundesregierung, kein Gesetz! Die dort beschriebene Ablehnung gilt nur bis zur Bohrungstiefe von 3000 Metern. Außerdem sind Ausnahmen möglich.
Fracking steht in Dorsten auf der Roten Liste ...
Veröffentlicht am 19.08.2014