Wie bringe ich mich ins Gespräch? – Parteien und die Werbebranche
Ob Waren oder Dienstleistungen - eine ganze Branche lebt davon, Produkte so anzubieten, dass der Verbraucher sie sympathisch findet – und kauft. Parteien machen da keine Ausnahme. Werbeagenturen, die eine Kampagne erfolgreich aufgebaut und begleitet haben, sind ganz oben. Kreativität, Pfiffigkeit und eine Prise Humor können helfen, etwas Einmaliges herauszustellen – und Stimmen zu gewinnen.
Die FDP, durch eigenes Versagen und ständiges Anbiedern an die Union, auch in Dorsten, bis zur Unkenntlichkeit abgestürzt, versucht es nun, wahrscheinlich mit Hilfe einer Agentur, mit dem Slogan „Keine Sau braucht die FDP“. Konstatieren wir: Aufmerksamkeit erreicht, FDP im Gespräch. Sympathie erzielt? Eher nein!
Der Parteivorsitzende Christan Lindner, erinnern Sie sich?, musste nach eigenen Angaben tief durchatmen, als er vom Slogan, Keine Sau braucht die FDP, Kenntnis erhielt. Besser ist aber die Kommentierung des brandenburgischen SPD-Fraktionschefs, Klaus Ness: „Endlich mal plakatiert die FDP in Brandenburg eindeutig eine mehrheitsfähige Position“.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 09.08.2014
Eine Anmerkung
Radfahren ist gesund. Radfahren muss daher gefördert werden. Gute Radwege mit übersichtlicher Beschilderung in einer Stadt sind die Grundvoraussetzungen. Nicht wenige Städte investieren hier und haben die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Stadt“ erhalten.
In Dorsten, hier ist Nachholbedarf in diese Richtung festzustellen, geht man jetzt den „Falschfahrern“ an den Kragen. Mit aufgesprühten Hinweisen, so genannten Piktogrammen, sollen diejenigen daran erinnert werden, die den Radweg in falscher Richtung nutzen. „Geisterradler bitte wenden“, so die gut gemeinte Aufforderung. Die Polizei spricht von einer Aufklärungskampagne, um der „Hauptunfallursache“ durch falsch fahrende Radfahrer zu begegnen. Das hätte mal mit Zahlen belegt werden sollen. „Ist ja gut“, möchte man den Akteuren zurufen. Viel besser wäre es aber nicht immer mit Einzelaktionen Pressearbeit zu betreiben, sondern das Dorstener Radwegenetz mal komplett unter die Lupe zu nehmen. Hier sind Verbesserungen möglich, die langfristig mehr hergeben, als eine einmalige Sprühaktion.
Veröffentlicht am 08.08.2014
Für 100 Millionen Dollar straffrei - ein kleiner Kommentar aus Rhade
Bernie, wie ihn seine Freunde nennen dürfen, hat sein Vermögen nur unwesentlich geschmälert, um straffrei zu bleiben. Dem König, oder wäre Kaiser angebrachter, der Formel 1, konnte Bestechung nicht so richtig nachgewiesen werden. Um das Verfahren abzukürzen hat Bernie mit 100 Millionen nachgeholfen. Ein Deal mit der Staatsanwaltschaft München. Fragen stellen sich. Wer "Knete" hat kann sich freikaufen?
Vielleicht müssen mal Gesetze aktualisiert werden. Mit dem Gleichheitsgrundsatz hat diese "Verabredung" nichts zu tun. Ich glaube es ist nur ein Gerücht, dass die gesamte Münchener Justizverwaltung zum nächsten Formel 1 Rennen mitsamt Familie eingeladen ist.
Veröffentlicht am 06.08.2014
Original Hohnsteiner Puppentheater mit Großmutters Geburtstag
„Kultur für alle“. Ein Slogan, der besonders in den 70er Jahren für mehr Kinder- und Jugendtheater auch in den ländlich geprägten Räumen warb. Brigitte Hartwich aus Rhade setzt nun schon seit 7 Jahren diese Idee praktisch um. Immer in den großen Ferien lädt sie ein bekanntes Puppentheater ein, um den Kleinen, eine Altersbegrenzung nach oben gibt es nicht, einen besonderen Spaß zu ermöglichen.
Der klassische Kasper, von den Bühnen fast verschwunden, hat in Rhade einen festen Aufführungsplatz gefunden. So heißt es auch auf großen, unübersehbaren Plakaten „Kasperle kommt wieder“.
Brigitte Hartwich, die als ehrenamtliche Veranstalterin auftritt, legt großen Wert darauf, dass „kein Kind zurückgelassen wird“. Durch die großzügige Unterstützung der Volksbank Lembeck/Rhade eG kann es daher auch in diesem Jahr, am Mittwoch, den 13. August um 15 Uhr im Carola Martius-Haus wieder heißen: Eintritt frei.
Weitere Unterstützer:
Veröffentlicht am 03.08.2014
Motor der Koalition
Mindestlohn, Rente mit 63, Neustart der Energiewende und Doppelpass. „Die SPD ist Motor der Koalition,“ zieht Parteichef Sigmar Gabriel in der Bild nach sechs Monaten Regierungszeit Bilanz. Die Sozialdemokraten sind nicht nur Motor in sozialen Fragen, „sondern auch beim Thema wirtschaftlicher Erfolg und Arbeitsplätze in unserem Land.“
Vor gerade einmal sechs Monate hat die Bundesregierung aus Union und SPD die Arbeit aufgenommen und seitdem mehr geschafft, als andere in sechs Jahren: einen Haushalt ohne neue Schulden, neun Milliarden Euro mehr für Bildung und Forschung, den Mindestlohn, das Recht nach 45 Arbeitsjahren mit 63 ohne Abzüge in Rente gehen zu können, die Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rente, den Neustart in der Energiewende, die doppelte Staatsbürgerschaft für in Deutschland geborene Einwandererkinder.
Um wirtschaftliche Zukunft des Landes kümmern
Veröffentlicht am 03.08.2014