Rhade:
- Ein neuer König regiert das Schützenvolk. Frauen begehren auf und wollen „mitregieren“
- Haus Mantra macht Schlagzeilen. Mitarbeiterinnen zeigen Arbeitsüberlastung auf – und werden entlassen
Dorsten:
- Der Neubau des Einkaufcenters verändert das Stadtbild gravierend. Ein Gewinn für die Lippestadt?
- Ein befreiter Hund aus dem Tierheim bewegt die Gemüter
Berlin:
- Sigmar Gabriel reagiert auf massive Bürgerproteste und lässt neue Stromtrasse „sterben“.
- Seehofer bläst die Backen auf und macht den Fortbestand der GroKo von der Maut abhängig
Afrika:
- Dieser Kontinent kommt einfach nicht zur Ruhe. Bürger- und Stammeskriege und jetzt noch die Seuche Ebola
Russland – Ukraine, Israel – Palestina, Irak, Syrien, Libyen: ?????????
Ein Schlusspunkt der besonderen Art:
Türkei:
- Frauen sollen öffentlich nicht lachen, so der stellvertretende Ministerpräsident. Anmerkung: Türkei möchte Mitglied in der EU werden.
Veröffentlicht am 02.08.2014
Wahrnehmung ist anders
Nicht der Gesang von heimischen Singvögeln ist dominierend, sondern das monotone und nervende Gu-guhruh … der Wildtauben. Dazu Kot auf Fensterbänken, Markisen und Autos. Eine Plage in den Wohngebieten?
Nein, sagt die Untere Landschaftsschutzbehörde in Recklinghausen. Bisher könne man nicht von Plage sprechen. Und das Jagen der Tauben unterliegt dem Jagdrecht. Und in „befriedeten Gebieten“, das sind Wohngebiete, ist das Jagen tabu. So genannte Vergrämungsmaßnahmen, wie beispielsweise Drähte, Netze und spitze Stifte, sind dagegen zulässig.
Dohlen, das war die zweite Vogelgattung in unserem Bericht vom 11. Juli, die Hausbesitzern wegen des Nistens in Kaminen zu schaffen macht, stellen auch keine Plage dar. Sie sind im Gegensatz zu den Wildtauben sogar besonders geschützt.
Fazit: Tauben und Dohlen gehören wie Spatzen und Amseln zu unseren „Partnern“ in der Nachbarschaft. Wir müssen uns mit ihnen arrangieren.
Ein Wort zur Recherche
Veröffentlicht am 01.08.2014
Kündigungswelle nach „Hilfeschrei“ wirft Fragen auf
Nach einem Bericht der Dorstener Zeitung wurde 11 Mitarbeiterinnen im Rhader „Haus der Geborgenheit“ wegen „nachhaltig gestörtem Vertrauensverhältnis“ gekündigt.
Was ist passiert? Die Mitarbeiterinnen haben aufgezeigt, völlig überlastet zu sein. „Die Personaldecke reicht vorne und hinten nicht“. Ein Hilfeschrei, so die Betroffenen. Die Geschäftsführung, Haus Mantra ist einen GmbH, sieht das ganz anders.
Die jetzt folgende juristische, arbeitsrechtliche Auseinandersetzung ist eine Sache. Andererseits sind die ersten „Verlierer“ in dieser Auseinandersetzung immer die zu Betreuenden.
Besichtigung im Kommunalwahlkampf hinterließ einen guten Eindruck
Veröffentlicht am 31.07.2014
Kinder müssen zuhause bleiben
Das von der SPD stets kritisierte Betreuungsgeld hält diejenigen Kinder von frühkindlicher Bildung fern, die besonders darauf angewiesen sind. Eine aktuelle Studie zeigt, dass bildungsferne Eltern sich wegen des Betreuungsgeldes gegen die Kita entscheiden. „Wir fühlen uns in unserer Kritik bestätigt“, sagte SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel am Montag.
„Wir haben das Betreuungsgeld bereits in der Vergangenheit für bildungspolitisch kontraproduktiv und familienpolitisch rückwärtsgewandt gehalten“, so Schäfer-Gümbel. Die SPD habe von Anfang an gesagt: „Das ist nichts Gutes und daraus erwächst nichts Gutes.“ Diese Einschätzung werde von der am Montag veröffentlichten Studie „eindrucksvoll“ bestätigt.
Bildungsferne Eltern lassen ihre Kinder zuhause
Veröffentlicht am 30.07.2014
Verwaltung und Rat sind neu aufgestellt – jetzt muss die Arbeit beginnen
Bürgerbeteiligung lautete das große Thema im Kommunalwahlkampf. Alle Versprechungen wurden aufmerksam registriert. Jetzt gilt es, in die Umsetzungsphase einzusteigen. Wir Rhader Sozialdemokraten geben uns aber keinen Illusionen hin. Eine echte Bürgerbeteiligung, die diesen Namen verdient, wird es auch in den kommenden Jahren nicht geben. Also konzentrieren wir uns auf das Vorhandene. Für Rhade heißt das, dass der Rahmenplan beginnen muss zu leben. 3 erste Anträge warten auf Umsetzung. Debbingstraße, Kreisverkehre und Kirchplatzgestaltung. Das genannte Zukunftspapier, auf Initiative der Rhader SPD erstellt, bietet alle Möglichkeiten, etwas modellhaftes für Dorsten zu gestalten. Im Moment scheint es aber so zu sein, dass das Mercadenprojekt im Stadtzentrum noch auf Monate hinaus die Arbeitskraft der Verwaltung binden wird. Wieder mal ein Beweis für unsere These, dass Rhade nicht nur geographisch Randlage ist?
Veröffentlicht am 29.07.2014