Arbeit und Wirtschaft Nebenbei bemerkt: Inflationsrate zu niedrig

Zum Wachstum gehört auch die Teuerungsrate - Geht’s noch?

Früher war alles anders. Früher wurde gesagt, dass eine niedrige Inflationsrate das beste Konjunkturprogramm sei. Heute, die Inflationsrate wird mit ca. 1% angegeben, schlagen die Experten Alarm. Das gesamte Wirtschaftssystem, das auf kontinuierlichem Wachstum aufgebaut ist, wackelt bedrohlich, wenn die Teuerungsrate so niedrig bleibt. „Mindestens 2 Prozent pro Jahr“, so die rechnerische Vorgabe des Teuerungswachstums. Um das Ziel zu erreichen, könnten die Kreditzinsen der EZB (Europäische Zentralbank) noch weiter gesenkt werden. Das heißt aber auch, dass die Sparzinsen ebenfalls weiter nach unten gehen. Eigentlich geht das gar nicht mehr tiefer. Auf der einen Seite volkswirtschaftliches Wachstum, andererseits dramatische Entwertung des „Sparstrumpfs“.

Irgendwie ist das alles schwer verständlich. Wenn die Teuerungsrate durch entsprechende Lohn- und Rentenerhöhungen aufgefangen würde, dann könnte man ja noch fast zur Tagesordnung übergehen. So aber bleiben Fragen und Unverständnis über unser Wirtschaftssystem.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 04.06.2014

 

So weiter wie bisher? Hans-Willi Niemeyer bittet die Mitglieder um eine konstruktive Diskussion Kommunalpolitik Rhader SPD diskutiert über Wahlergebnis

Michael Baune zeigt sich optimistisch

10 Tage nach der Kommunalwahl treffen sich die Rhader Sozialdemokraten, um zu analysieren, diskutieren und Weichenstellungen für die Zukunft zu treffen.

Mit dabei: Michael Baune, Bürgermeisterkandidat (Wir Bürger meistern das), der optimistisch der Stichwahl am 15.6. entgegen sieht. „Die Uhren stehen wieder auf Null. Ich werbe nach innen (SPD) und außen (Wechselwähler) und bitte besonders die bisherigen Nichtwähler, die Chance für einen echten Dorstener Neuanfang nicht zu verpassen.“

Die vorgezogene Rhader Mitgliederversammlung findet unter der Leitung des Vorsitzenden Hans-Willi Niemeyer im Gasthaus Pierick am Donnerstag, 5. Juni um 19.30 Uhr statt.

Veröffentlicht am 03.06.2014

 

Das wäre am 15. Juni das Bild des Abends. Michael Baune mit Frau Marina. Also wählen wir entsprechend. Kommunalpolitik 3 Fragen aus Rhade an Michael Baune

1 Frage: Sind Sie nach der 1. Runde der Bürgermeisterwahl noch sehr enttäuscht?

Michael Baune:

Sicher hätte ich mir ein engeres Ergebnis gewünscht. Wir haben versucht, im Wahlkampf die Unterschiede in der Persönlichkeit und Kompetenz herauszustellen. Da bin ich weiterhin der Überzeugung, klare Vorteile auf meiner Seite vorweisen zu können. Offensichtlich haben aber Sachargumente eine geringe Bedeutung gespielt. Gewählt wurde vornehmlich nur nach Parteizugehörigkeit, ohne die konkreten Kandidaten genauer unter die Lupe zu nehmen.

2. Frage: Die Stichwahl am 15. Juni hat „eigene Gesetze“. Was muss zusammenkommen, um als Sieger die Ziellinie zu überschreiten?

Veröffentlicht am 02.06.2014

 

Kommunalpolitik Nur noch 14 Tage – Die Chance für Dorsten

Wir brauchen einen Bürgermeister für alle Dorstener

In 14 Tagen wissen wir mehr. Ein neuer Bürgermeister ist dann Chef der Verwaltung, Vorsitzender des Stadtrates und Repräsentant unserer Stadt.

Wichtig für Dorsten ist bei der Stichwahl, dass nicht ein „Parteisoldat“ die Mehrheit aller Wählerinnen und Wähler auf sich vereinigt, sondern einer, der über den Tellerrand blicken kann. Michael Baune wäre der Garant dafür, dass im Falle seiner Wahl, ein gesundes Gleichgewicht zwischen dem „schwarzen“ Stadtrat,  der Verwaltung und den Interessen aller Bürgerinnen und Bürger entsteht. Allein das wäre Grund genug, ihn zu wählen. Darüberhinaus wäre er aber auch mit seiner beruflichen Erfahrung der bessere Bürgermeister unserer Stadt.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 01.06.2014

 

Kommunalpolitik Die Lage ist ernst. Ist sie auch hoffnungslos?

Dorstener Kommunalwahlergebnis wirft viele Fragen auf

Thomas Boos hat die Faxen dick. Der engagierte FDP-Mann wollte hoch hinaus und ist tief gestürzt. Sein langjähriges Engagement für Dorsten wird auch vom so genannten politischen Gegner anerkannt. Seine daraus abgeleitete Annahme, dass das auch der ganz normale Wähler so sieht, war eine dramatische Fehleinschätzung. Jetzt hat er die Brocken hingeworfen. Ein weiteres Desaster für die örtliche FDP.

Es sind aber auch alle anderen Kommunal-Parteien, die sich selbstkritisch einige Fragen stellen müssen.

Auch die Grünen haben kein gutes Wahlergebnis erzielt. Sie leiden zusätzlich an personeller  Auszehrung. Mit einer Handvoll Aktiver kann man auf Dauer die gestellten Aufgaben nicht erfüllen.

Die Linke hat bis heute nicht bewiesen, dass sie kommunale Themen kontinuierlich begleiten kann. Ihr fehlt es an Personal und Ausdauer. Die UBP gehört nicht in den Rat. Person und dumpfe Thesen ignorieren und aussitzen. Jedes weitere Wort ist überflüssig.

Können die beiden großen Parteien SPD und CDU sich nun zufrieden zurücklehnen?

NEIN! Das wäre Selbstbetrug in Vollendung.

Veröffentlicht am 31.05.2014

 

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