Egon Bahr gehört zu den ganz Großen der SPD. Hans-Willi Niemeyer traf ihn 2012 in Berlin Bundespolitik Interview mit Egon Bahr: „Faden nach Moskau darf nicht abreißen“

Er hat einst mit Moskau den Entspannungsvertrag ausgehandelt und gilt als Mitarchitekt der Ost-Politik von SPD-Kanzler Willy Brandt. Die aktuelle Krise in der Ukraine sorgt Egon Bahr sehr. Wichtig sei, den Faden zu Moskau nicht abreißen zu lassen. Davon sei die deutsche Außenpolitik bestimmt. „Das halte ich für richtig“, so Bahr.

Von Zigarettenqualm vernebelt sitzt Egon Bahr hinter seinem Schreibtisch, das jüngste Zeitungsinterview von Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf dem Tisch. Es ist versehen mit akkuraten Anstreichungen. Fast täglich fährt der Vordenker der SPD-Ostpolitik noch ins Willy-Brandt-Haus. Im Vergleich zum Ost-West-Konflikt der 1970er Jahre ist die Weltlage gerade ziemlich unübersichtlich. Im Interview sagt der 92-jährige SPD-Politiker, warum er trotz der Eskalation in der Ukraine nicht mit Krieg rechnet und wie die Gaslieferungen aus Russland auch im Winter gesichert werden könnten:

Veröffentlicht am 10.08.2014

 

Ein guter, pfiffiger und sympathischer Slogan unseres Bürgermeisterkandidaten - ohne Agentur Allgemein „Keine Sau braucht die FDP“

Wie bringe ich mich ins Gespräch? – Parteien und die Werbebranche

Ob Waren oder Dienstleistungen - eine ganze Branche lebt davon, Produkte so anzubieten, dass der Verbraucher sie sympathisch findet – und kauft. Parteien machen da keine Ausnahme. Werbeagenturen, die eine Kampagne erfolgreich aufgebaut und begleitet haben, sind ganz oben. Kreativität, Pfiffigkeit und eine Prise Humor können helfen, etwas Einmaliges herauszustellen – und Stimmen zu gewinnen.

Die FDP, durch eigenes Versagen und ständiges Anbiedern an die Union, auch in Dorsten, bis zur Unkenntlichkeit abgestürzt, versucht es nun, wahrscheinlich mit Hilfe einer Agentur, mit dem Slogan „Keine Sau braucht die FDP“. Konstatieren wir: Aufmerksamkeit erreicht, FDP im Gespräch. Sympathie erzielt? Eher nein!

Der Parteivorsitzende Christan Lindner, erinnern Sie sich?, musste nach eigenen Angaben tief durchatmen, als er vom Slogan, Keine Sau braucht die FDP, Kenntnis erhielt. Besser ist aber die Kommentierung des brandenburgischen SPD-Fraktionschefs, Klaus Ness: „Endlich mal plakatiert die FDP in Brandenburg eindeutig eine  mehrheitsfähige Position“. 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 09.08.2014

 

Fahrradfahren muss in Dorsten besser gefördert werden. Gesundheit, Klima- und Ressourcenschutz Verkehr Ordnungsamt und Polizei als Graffiti-Sprüher

Eine Anmerkung

Radfahren ist gesund. Radfahren muss daher gefördert werden. Gute Radwege mit übersichtlicher Beschilderung in einer Stadt sind die Grundvoraussetzungen. Nicht wenige Städte investieren hier und haben die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Stadt“ erhalten.

In Dorsten, hier ist Nachholbedarf in diese Richtung festzustellen, geht man jetzt den „Falschfahrern“ an den Kragen. Mit aufgesprühten Hinweisen, so genannten Piktogrammen, sollen diejenigen daran erinnert werden, die den Radweg in falscher Richtung nutzen. „Geisterradler bitte wenden“, so die gut gemeinte Aufforderung. Die Polizei spricht von einer Aufklärungskampagne, um der „Hauptunfallursache“ durch falsch fahrende Radfahrer zu begegnen. Das hätte mal mit Zahlen belegt werden sollen. „Ist ja gut“, möchte man den Akteuren zurufen. Viel besser wäre es aber nicht immer mit Einzelaktionen Pressearbeit zu betreiben, sondern das Dorstener Radwegenetz mal komplett unter die Lupe zu nehmen. Hier sind Verbesserungen möglich, die langfristig mehr hergeben, als eine einmalige Sprühaktion.

Veröffentlicht am 08.08.2014

 

Allgemein Straffrei

Für 100 Millionen Dollar straffrei - ein kleiner Kommentar aus Rhade

Bernie, wie ihn seine Freunde nennen dürfen, hat sein Vermögen nur unwesentlich geschmälert, um straffrei zu bleiben. Dem König, oder wäre Kaiser angebrachter, der Formel 1, konnte Bestechung nicht so richtig nachgewiesen werden. Um das Verfahren abzukürzen hat Bernie mit 100 Millionen nachgeholfen. Ein Deal mit der Staatsanwaltschaft München. Fragen stellen sich. Wer "Knete" hat kann sich freikaufen?
Vielleicht müssen mal Gesetze aktualisiert werden. Mit dem Gleichheitsgrundsatz hat diese "Verabredung" nichts zu tun. Ich glaube es ist nur ein Gerücht, dass die gesamte Münchener Justizverwaltung zum nächsten Formel 1 Rennen mitsamt Familie eingeladen ist.
 

Veröffentlicht am 06.08.2014

 

Brigitte Hartwich präsentiert die Ankündigungsplakate Allgemein Ferienspaß: Kasper besucht Rhade

Original Hohnsteiner Puppentheater mit Großmutters Geburtstag

„Kultur für alle“. Ein Slogan, der besonders in den 70er Jahren für mehr Kinder- und Jugendtheater auch in den ländlich geprägten Räumen warb. Brigitte Hartwich aus Rhade setzt nun schon seit 7 Jahren diese Idee praktisch um. Immer in den großen Ferien lädt sie ein bekanntes Puppentheater ein, um den Kleinen, eine Altersbegrenzung nach oben gibt es nicht, einen besonderen Spaß zu ermöglichen.

Der klassische Kasper, von den Bühnen fast verschwunden, hat in Rhade einen festen Aufführungsplatz gefunden. So heißt es auch auf großen, unübersehbaren Plakaten „Kasperle kommt wieder“.

Brigitte Hartwich, die als ehrenamtliche Veranstalterin auftritt, legt großen Wert darauf, dass „kein Kind zurückgelassen wird“. Durch die großzügige Unterstützung der Volksbank Lembeck/Rhade eG kann es daher auch in diesem Jahr, am Mittwoch, den 13. August um 15 Uhr im Carola Martius-Haus wieder heißen: Eintritt frei.

Weitere Unterstützer:

Veröffentlicht am 03.08.2014

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008665579 -