Leck an Tiefenspeicher wirft Fragen auf – Fracking gerät weiter unter Druck
Nicht weit von Dorsten und Rhade, in der Umgebung von Gronau, spielt sich seit Monaten eine Umweltkatastrophe größten Ausmaßes ab. Öl, das in so genannten Kavernen, 1.000 Meter tief, als nationale Reserve gelagert wird, sammelt sich aus unerklärlichen Gründen an der Oberfläche und verseucht dort den Boden, das Grund- und Oberflächenwasser und damit auch das Trinkwasser. Bisher wurden 15.000 Liter (!) Öl abgepumpt. Die Behörden suchen verzweifelt nach der Ursache und scheinen jetzt in einer Tiefe von ca. 300 Metern fündig geworden zu sein. Verbindungsrohre könnten leck geschlagen sein. Und da die gesamte Anlage unter Druck steht, sucht sich das Öl seinen eigenen Weg über mehrere 100 Meter auch von unten nach oben. Dazwischen liegen Gesteinsschichten völlig unterschiedlicher Art und Dichte.
Themenwechsel:
Veröffentlicht am 29.05.2014
Es ist nicht egal wer die Bürgermeisterstichwahl gewinnt
Der neue Stadtrat steht. Die SPD in Dorsten hat es nicht geschafft, die Mehrheit der 44 Stadtratssitze zu erzielen. Obwohl auch die CDU nicht die absolute Mehrheit der Sitze erreicht hat, kann doch von einem „schwarzen“ Stadtrat gesprochen werden. Wenn jetzt noch der künftige Bürgermeister aus dem gleichen parteipolitischen Lager käme, könnte nicht von einem wirklichen Neuanfang in Dorsten gesprochen werden, den unsere Stadt so dringend nötig hätte.
Was ist also zu tun?
Veröffentlicht am 28.05.2014
Wahlanalyse gerät häufig zur Kaffeesatzleserei
Auf der einen Seite die Gewinner, „wir haben alles richtig gemacht“, auf der anderen Seite die 2. Sieger, die ratlos scheinen und nach Erklärungen suchen.
Analysen nach der Wahl sind notwendig, unterliegen aber fast immer auch dem Selbstbetrug.
Ein weiterer Erklärungsversuch in 8 Punkten aus der Sicht der Rhader SPD, die nicht schlecht abgeschnitten hat, aber auch nicht, wie selbst erwartet, gut:
- Das Wahlergebnis:
Veröffentlicht am 27.05.2014

Veröffentlicht am 26.05.2014
Hoher Nichtwähleranteil verhindert besseres SPD-Ergebnis
Achim Schrecklein ist weiter unser Mann im Stadtrat. Die Dorstener SPD kann, neben 4 Direktmandaten, auch 11 Kandidatinnen und Kandidaten über die Liste in den neuen Stadtrat entsenden. Achim Schrecklein ist einer von ihnen.
Dirk Hartwich dagegen hat zwar mit 37,3% ein sehr gutes Ergebnis erzielt, wird aber nicht in den Rat einziehen, da er ausdrücklich auf eine Listenabsicherung verzichtet hat.
Zwei Auffälligkeiten springen ins Auge:
- Der Anteil der Nichtwähler liegt in Rhade bei ca. 43%. Das heißt, dass diese riesige Personengruppe weder von uns, noch von der Konkurrenz erreicht wird. Und das nicht erst seit heute.
- Rund 15% der Rhader Wählerinnen und Wähler haben bewusst Kandidaten von kleinen Parteien gewählt, die weder in Rhade „ein Gesicht“, noch jemals etwas für diesen Ort getan haben oder tun werden.
Die Frage nach dem WARUM ist ganz schwierig zu beantworten.
Veröffentlicht am 26.05.2014