Yasmin Fahimi, eingerahmt von Michael Baune sowie von Marita Dopatka und Manfred Pauls, parteilos, vom Arbeitskreis Umwelt Arbeitskreis ENERGIE - KLIMA - UMWELT trifft SPD-Generalsekretärin

Dirk Hartwich zieht Resümee, informiert und motiviert - Ein Rundbrief  

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

es ist uns (endlich) gelungen, die 2.000 Unterschriften unseres Dorstener Appells „Fracking? – Nein danke!  öffentlichkeitswirksam am 23. April einer Berliner Spitzenpolitikerin zu überreichen.

Yasmin Fahimi, die neue Generalsekretärin der SPD wird die von Manfred Pauls überreichten Listen an Sigmar Gabriel (Energieminister) und Barbara Hendricks (Umweltministerin) überreichen. Marita Dopatka präsentiere im Rahmen der Übergabe auch das beeindruckende Bild ihrer 7-jährigen Enkelin. Kurz: Eine Aktion unseres Arbeitskreises, die bei den ca. 100 Besuchern Aufmerksamkeit, Interesse und Sympathie vermittelte. Vielen Dank allen Helfern und Teilnehmern.

Um unser Ziel, ein gesetzliches Verbot der Risikotechnologie FRACKING (Umweltbundesamt) zu erreichen, müssen wir aber weiterhin allen Parteien und Politikern „auf die Füße treten“. Nach dem Atomausstieg darf es keinen Einstieg in eine neue Technologie geben, deren mögliche Folgen irreparabel sind.

Ölaustritt in Gronau: Alles sicher? Alles im Griff?

Veröffentlicht am 28.04.2014

 

Michael Baune: Sprache und Gestik passen und und vermitteln Souverenität Kommunalpolitik Gestik und Körpersprache der Bürgermeisterkandidaten

Das gesprochene Wort reicht nicht

Wer die Bürgermeisterkandidaten bei der KAB-Vorstellungsrunde in Rhade genauer unter die Lupe nahm, ging mit wichtigen Erkenntnissen nach Hause.

Gestik und Körpersprache verraten in der Regel viel mehr, als allein das gesprochene Wort.

Thomas Boos arbeitet mit dem ganzen Körper und besonders mit seinen Händen, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Besonders auffällig und unangenehm ist seine Angewohnheit, mit dem Zeigefinger auf seinen jeweiligen Ansprechpartner zu zeigen. Der erhobene Zeigefinger wirkt überheblich, einschüchternd und autoritär. „Ich weiß allein, wie der Hase läuft“, so die Wirkung. Hat er seinen Wortbeitrag beendet, lehnt er sich in seinem Stuhl zurück, die Beine weit von sich gestreckt und – von jetzt auf gleich – uninteressiert.

Alles das was er sich vorher glaubt erarbeitet zu haben, verliert so an Wirkung. Das negative Besserwisser-Image  wird er nicht mehr los.

Tobias Stockhoff  klebt dagegen auf der vorderen Stuhlkante. Aufmerksam aber angespannt sieht er in vielen Fragestellern, politische Feinde. Dadurch wirkt er verkrampft und seine Stimme ist, trotz seiner Körpergröße, erstaunlich hell. Seine Gestik ist zurückhaltend. Er versucht dafür mit vielen Worten vorhandene Defizite zu kaschieren. Anstatt die von ihm erwartete Perspektive für Dorsten zu erläutern, verliert er sich im parteipolitischen Kleinklein.

Kommt ein Zwischenruf, erkennt man die Wirkung bereits in seinem Gesicht vor der Antwort. Ist es ein „abgesprochenes“ Stichwort, wirkt er fast glücklich, lang und ausholend antworten zu können. Wird er auf dem falschen Fuß erwischt, zieht sich eine Augenbraue unwillig  nach oben, seine Antwort ist dann patzig und nicht souverän.

Veröffentlicht am 26.04.2014

 

Kommunalpolitik Boos und Stockhoff in der Argumentationsfalle

KAB-Kandidatencheck bringt erstaunliche Erkenntnisse

Der KAB-Stadtverband Dorsten-Kirchhellen hat die 4 Dorstener Bürgermeisterkandidaten nach Rhade ins Carola Martius-Haus eingeladen, um herauszufinden, wer den nun der Beste für die Lippestadt sei.

Nur 20 Besucher waren leider eine zu spärliche Kulisse für eine interessante Diskussion. Denn es wurde in kurzer Zeit deutlich, dass der CDU-Kandidat Tobias Stockhoff mit dem FDP-Mann Thomas Boos vieles gemeinsam hat. Beide berufen sich auf langjährige Erfahrung im Stadtrat und glauben hier, gegenüber dem SPD-Kandidaten Michael Baune, einen Vorteil herauszustellen. Beide merkten dabei aber nicht, dass sie in erster Linie das Erreichte mit „Klauen und Zähnen“ verteidigten, anstatt eine Perspektive für Dorsten erkennen zu lassen. „Wie kommunizierende Röhren“, so ein Besucher, nachdem zum wiederholten Mal die Formulierungen gebraucht wurden: „Wie Herr Boos schon sagte“, oder: „Ich stimme Herrn Stockhoff zu“.

Interessant auch, dass Boos wie Stockhoff keinerlei Selbstkritik erkennen ließen, dafür aber dünnhäutig (Stockhoff) und belehrend (Boos) auf vorgetragene Fehler und kritische Anmerkungen reagierten.

Veröffentlicht am 25.04.2014

 

v. links: Marita Dopatka, Manfred Pauls, Friedhelm Fragemann, Yasmin Fahimi, Michael Baune, Jutta Haug Europa Yasmin Fahimi: Eine starke Frau

Dorstener SPD-Veranstaltung wird überschwänglich gelobt

Es war nicht nur die besondere Atmosphäre im Alten Rathaus, die die über 100 Bürgerinnen und Bürger zum Schwärmen veranlasste, nein, es war in erster Linie die prominente Sozialdemokratin Yasmin Fahimi, die es spielend verstand, eine Parteiveranstaltung in eine spannende Vorlesung über ein soziales Europa zu verändern. Nicht nur rein äußerlich hebt sie sich von ihrer robusten Vorgängerin Andrea Nahles ab. Es ist die Art und Weise, wie sie politische Zusammenhänge analysiert und als Botschaft an die Zuhörer vermittelt. „Eine starke Frau“, so ein Zuhörer bereits während der Veranstaltung.

Michael Baune nutzte die Gelegenheit zu Beginn, überzeugend, schlagfertig und humorvoll,  auf den Zusammenhang des Gebäudes Altes Rathaus/Stadtwaage, Dorsten als Mitglied der frühen Hanse und deren Weiterentwicklung zu Europa, hinzuweisen. Ohne Schnörkel auch seine nachdrückliche Bitte an die Bundes-SPD, die prekären Kommunalfinanzen in Städten wie Dorsten, die einen ungeheuren Strukturwandel durchmachen, mit entsprechender Unterstützung zu stabilisieren. Mit seinem Statement konnte er auch überzeugend Eigenwerbung für die bevorstehende Bürgermeisterwahl machen.

Yasmin Fahimi nahm den Ball auf, versprach Unterstützung und wünschte Michael Baune und der Dorstener SPD eine erfolgreiche Kommunalwahl.

 

Veröffentlicht am 24.04.2014

 

Marita Dopatka (l.) und Manfred Pauls (M.) hören konzentriert, was Yasmin Fahimi ihnen antwortet Bundespolitik Yasmin Fahimi kam, sah und siegte

Neue SPD-Generalsekretärin überzeugte auf der ganzen Linie

Erwartungsvoll standen über 100 Bürgerinnen und Bürger vor dem Alten Rathaus auf dem Dorstener Marktplatz, um Yasmin Fahimi zu begrüßen.

Pünktlich, in Begleitung von Jutta Haug, der langjährigen Europaabgeordneten und Michael Baune, Gastgeber und aussichtsreicher Bürgermeisterkandidat, betrat sie den Marktplatz.

In einem schlichten, sehr modischen blauen Hosenanzug und weißer Bluse, selbstsicher und selbstbewusst, ging sie auf die applaudierenden Menschen zu.

Besonders erwartungsvoll: Die Mitglieder des Arbeitskreises ENERGIE – KLIMA – UMWELT.

Sie wollten, zahlreich erschienen, die Gelegenheit nutzen, „klare Kante“ beim umstrittenen Fracking zu zeigen und 2000 Unterschriften des Dorstener Appells überreichen.

Veröffentlicht am 23.04.2014

 

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