An meine deutschen Leser
Vielleicht kommen euch die Gedichte,
Die ich in eurer Sprache schrieb,
In spätren Zeiten zu Gesichte,
Und täten sie’s, wär mir’s recht lieb.
Und lest ihr sie, müsst ihr nicht denken,
Die sind nun nicht mehr aktuell,
Drum kann man sich das Lesen schenken,
Drum weg damit und möglichst schnell.
Ihr wähnt euch endgültig entflohen
Dem Schatten der Vergangenheit.
Und denkt nicht dran, dass euch bedrohen
Der gleiche Schmerz, das gleiche Leid.
Wenn man euch eure alten Fehler
Nun wiederum vergessen lässt,
Dann führt ein neuer Puppenspieler
Euch zu nem neuen Schlachtefest.
Curt Bloch (1908 - 1975)
Schriftsteller, als Jude von den Nazis verfolgt, hat durch jahrelanges Untertauchen in Holland überlebt.
Dort Gedichte geschrieben und im Untergrund anderen Verfolgten geholfen, zu überleben.
Das hier im Auszug vorgestellte Gedicht hat Curt Bloch bereits im Juni 1944 verfasst. Es beeindruckt durch seine Weitsicht und leider auch durch seine Aktualität. Wer es heute, vor dem Gang ins Wahllokal gelesen hat, weiß, wie wichtig seine Wahlentscheidung ist.
1948 emigrierte Curt Bloch in die USA.
Das Jüdische Museum in Berlin hat seine Kunst und
sein Leben in einer großen Ausstellung gewürdigt.
Veröffentlicht am 23.02.2025
- Ich bekenne, unsere demokratischen Strukturen anzuerkennen und zu verteidigen
- Ich bekenne mich zum Grundgesetz unseres Landes
- Ich bekenne mich zu FREIHEIT, GERECHTIGKEIT und SOLIDARITÄT
- Ich bekenne, für Gleichberechtigung, Toleranz und Respekt einzutreten
- Ich bekenne, mich mit Courage den Feinden der Demokratie entgegenzustellen
- Ich bekenne mich zur Gewaltfreiheit
- Ich bekenne, der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands seit über 50 Jahren anzugehören
- Ich bekenne, auch aus Solidarität gegenüber den Parteivorgängern, die Freiheit und Wohlstand für uns erkämpft haben, so zu handeln
- Ich bekenne, kein „Parteisoldat“ zu sein und niemals einer zu werden
- Ich bekenne, morgen mit der Zweitstimme SPD zu wählen, weil die demokratischen Alternativen nicht besser sind
- Ich bekenne, meine Erststimme dem jungen SPD-Kandidaten Dustin Tix zu geben, der verspricht, das Erbe seiner Vorgänger pfleglich zu behandeln und die Zukunft der SPD zu sichern
- Ich bekenne abschließend, trotz meines langen aktiven lokalen Engagements für alle Menschen in unserer Stadt, nicht aufgeben zu wollen, um die genannten Werte zu stärken
- Ich bekenne, die letzten Sätze von Kevin Kühnert, mit der er sich aus dem Bundestag verabschiedete, auch als meinen gesellschaftspolitischen Vorsatz zu übernehmen
- „Schützen wir das, was wir lieben! Schützen wir unsere Demokratie!“
Veröffentlicht am 22.02.2025
Liebe Wählerinnen und Wähler in Rhade,
am Sonntag ist es so weit: Vor uns liegt eine echte Richtungsentscheidung für unser Land. Deshalb möchte ich heute noch einmal um Ihr Vertrauen werben.
Ich bin Dustin Tix und Ihr Bundestagskandidat für Dorsten. Ich bin 29 Jahre alt und lebe in meiner Heimatstadt Gladbeck. Als gelernter Industriekaufmann und studierter Betriebswirt bin ich seit vielen Jahren beim Energieversorger ELE beschäftigt, wo ich die Vertriebssteuerung koordiniere.
Auch in Rhade ist unübersehbar, dass wir als Land einem enormen Investitionsstau hinterherlaufen, der sich über Jahrzehnte aufgebaut hat. Wir müssen mit Mut und Entschlossenheit in unsere Zukunft investieren, um als Industrieland wettbewerbsfähig zu bleiben und unseren Wohlstand zu erhalten. Wir brauchen Investitionen in Bildung und Forschung, Infrastruktur und Digitalisierung, moderne Technologien und Klimaschutz.
Wir wollen eine Politik für alle, die das Land Tag für Tag am Laufen halten. Für die vielen Beschäftigten in der Industrie und im Handwerk, für Pflegekräfte, Feuerwehrleute, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher. Und für Menschen, die nach einem langen Arbeitsleben den verdienten Ruhestand genießen wollen. Deshalb kämpfen wir für höhere Löhne, bezahlbares Wohnen, sichere Renten und spürbare Entlastungen für 95 Prozent der Bürgerinnen und Bürger.
Dafür möchte ich mich mit ganzer Kraft einsetzen und dafür werbe ich um Ihre Stimme. Mit der Erststimme entscheiden Sie, wer unsere Region als direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag vertreten wird!
Mit freundlichen Grüßen
Dustin Tix
Veröffentlicht am 21.02.2025
Seine Erzählung besteht aus Lügen, Heuchelei und peinlicher Anbiederung
Er ist ein Selbstdarsteller, der die Aufnahmeprüfung in jedes Theaterensemble schaffen würde. So, wie ein Chamäleon, kann er spielend die Farbe wechseln. Gestern noch rot-grün-gelb, tendiert er aktuell in Richtung schwarz mit blauem Rand. Christian Lindner stellte mit der FDP die kleinste Koalitionspartei. Seine ständigen Versuche, den Koalitionspartnern und den Kanzler „vorzuführen“, mündeten im (Dauer)Streit. Olaf Scholz zog die Notbremse und setze seinen Finanzminister vor die Tür. Zu spät, so die weitverbreitete Einschätzung von außen. Lindner, sichtbar angeschlagen, versucht bis heute Tünkram zu erzählen. Also die Unwahrheit zu verbreiten. Derjenige, der im Hinterzimmer den Koalitionsbruch systematisch vorbereitet hat, versucht sich als Opfer darzustellen. Dabei greift er tief in die Requisiten-Kiste aus Lügen und Heuchelei. Blicken wir nur auf einen Punkt: Lindner hat Scholz, die SPD, die Grünen und selbst seine Partei mit seiner Sparpolitik, sprich dem Festhalten an der Schuldenbremse um jeden Preis, in die Handlungsunfähigkeit getrieben. Das war sein Hebel, um die Ampel kaputt zu machen. Alles im Hinterzimmer mit Merz und Co. abgesprochen. Hat geklappt. Wer genau hinhört, erkennt aktuell, dass Merz und Lindner in verklausulierten Nebensätzen, eine Reform der Schuldenbremse in Zukunft nicht ausschließen. Was tun, mit Politikern, die aus taktischen und parteipolitischen Gründen die Wahrheit strapazieren? Die Antwort ist einfach: Mit dem Wahlzettel am 23. Februar beantworten.
Rhader Gedanken zur Wahl
Veröffentlicht am 20.02.2025
„Man kann nicht so tun, als hätten islamistische Terrorakte nichts mit dem Islam zu tun. Alle Terroristen berufen sich schließlich auf die traditionellen Schriften bzw. die dominierende unkritische Auslegung dieser traditionellen islamischen Schriften, die in allen vom Islam geprägten Staaten vorherrscht. Die große Affinität des Islam zu Extremismus und Gewalt ist mithin ebenso wenig Zufall wie die Unterdrückung von Frauen. So stellt auch der renommierte Historiker Herfried Münkler in seinem jüngsten Werk „Welt in Aufruhr“ fest: „Nirgendwo sonst sind diese Fundamentalisten politisch so erfolgreich wie in der islamischen Welt.“
Die fehlende Trennung von Staat und Religion in den vom Islam geprägten Staaten spielt dabei eine entscheidende Rolle. Solange sich reformorientierte Kräfte, wie sie zumindest in einigen Ländern (u. a. auch in der Bundesrepublik) durchaus vorhanden sind, nicht zu nennenswerter Größe entwickeln, haben Demokratie und Menschenrechte in islamischen Ländern keine Chance und bleiben ein fruchtbarer Nährboden für die Saat des Terrorismus – weltweit."
Friedhelm Fragemann
Anmerkung: In loser Folge werden hier Gastkommentare sowie Gedankensplitter zur Information und Förderung der offenen Diskussion eingestellt. Bisher veröffentlichte Gedankensplitter von Friedhelm Fragemann finden die Leser auf dieser Internetseite am 17.8., 6.9., 30.9., 18.10., 12.11., 07.12.2024 und 21.01.2025.
Persönliche Anmerkung des Verantwortlichen dieser Internetseite:
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, wird angemerkt, dass die Glaubensrichtung ISLAM nicht zu kritisieren ist. Wer aber ausschließlich die wörtliche Auslegung zum Maßstab seines Handelns macht, und dabei unsere Werte fundamental verletzt, muss sich Kritik gefallen lassen. So wie beispielhaft auch radikale US-Evangelikale, die die Bibel als Gesetz vor sich hertragen.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 19.02.2025