Allgemein Good morning USA. Wie sieht es aus?

10.45 Uhr. Das Undenkbare ist eingetreten. Donald  Trump ist der nächste Präsident der USA.

Veröffentlicht am 05.11.2024

 

Allgemein Heute blicken wir gespannt und besorgt über den Atlantik

Siegt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten die Vernunft?

Harris gegen Trump. Was sich anhört wie ein Boxkampf oder ein anderer sportlicher Wettkampf, ist nach unserer Beobachtung eine unwürdige Schlacht um die Macht in den USA. Hier die Vertreterin der Demokratie, dort ein gefährlich irrlichtender Ex-Präsident mit Hang zur Autokratie, vielleicht sogar zur Diktatur. Mit Unmengen von Geld, von Superreichen gespendet, begleitet von Fake-News in Dauerschleife, wird versucht, den US-Wählern ein X vor ein U vorzumachen und die Demokratie zu schleifen. Fast 80% der Deutschen wünschen sich die Demokratin Kamala Harris als Nachfolgerin des US-Präsidenten Jo Biden. In den USA signalisieren die Umfragen jedoch, dass der Ausgang Spitz auf Knopf steht. Wenn wir „morgen“ aufwachen können wir entweder aufatmen oder an der stärksten Weltmacht und ihrem Wahlsystem verzweifeln. Klar ist auch, ab morgen wird, unabhängig vom Wahlausgang, ein ganz neues Kapitel der deutsch-amerikanischen Freundschaft geschrieben werden.

Ein Rhader Blick in die USA

Veröffentlicht am 05.11.2024

 

Bundespolitik Ampel-Dämmerung

Eine aktuelle Bildbeschreibung zur innenpolitischen Lage

Das Versinken der rot-gelben Sonne, vor dem grünen Feld, spiegelt den vermutlich bevorstehenden Untergang der Ampel-Regierung bestens wider. Über dem Acker hat sich ein Nebelteppich gebildet. Nur beim genauen Hinsehen könnten schemenhaft Minister und der Kanzler erkennbar sein, die sich aus den Augen verloren haben. Der Bach am unteren Bildrand symbolisiert, wie die Hoffnung zu Beginn der Koalition „den Bach runtergegangen“ ist. Die Bäume, schwarz im Schatten stehend, haben überwiegend ihre Blätter abgeworfen, so wie sich die Wähler abgeworfen fühlen. Noch ist nicht klar, ob „morgen“ der Sonnenaufgang überhaupt sichtbar ist. Nach den Vorhersagen wird sich in dieser Woche zwar der Nebel lichten, dafür kurz und heftig ein Sturm aufziehen. Die Sonne wird sich hinter den Wolken längere Zeit verstecken und das letzte Blattwerk sinkt zu Boden. So wie die Ampel-Regierung vom Hoffnungsträger zum dauerhaften Tief mutierte. Das Bild, eigentlich eine Augenweide, trägt bereits Zeichen des Niedergangs in sich. Mehr Symbolik kann nicht hinein interpretiert werden, um die Lage von Rot-Grün-Gelb zu beschreiben.

Eine Rhader Bildbeschreibung mit offenen Hintergedanken

Veröffentlicht am 04.11.2024

 

Umwelt Plötzlich weg

Jeder Verlust macht uns ärmer

Nein, heute sind nicht Politiker gemeint, sondern lebenswichtige Arten, die vom Aussterben bedroht sind und in rasender Geschwindigkeit sterben oder bereits ausgestorben sind. Ist das jetzt wichtig? Jetzt, wo die Regierungskoalition taumelt, sinnlose Kriege Leid, Elend und Armut hinterlassen? Oder ein schmutziger, abstoßender WahlKAMPF in den USA tobt? Ja, es ist richtig, auch aktuell nicht zu vergessen, dass es gemeinschaftliche, parteiunabhängige globale Aufgaben gibt, um unser Überleben auf dem blauen Planeten Erde zu sichern. Wer weiß, dass täglich (!) rund 150 Arten (Pflanzen und Tiere) von dieser Welt verschwinden, ahnt sicherlich, dass wir das im eigenen Interesse nicht länger hinnehmen dürfen. Biologen sprechen vom größten Massensterben seit 66 Millionen Jahren, heißt es in einem Bericht der Wochenzeitung DIE ZEIT mit der passenden Überschrift, „Lasst es sein“. Wichtig zu wissen ist auch, dass wir nur in unseren Gärten, Flüssen, Feldern und Wäldern aufmerksam hinsehen und hinhören müssen, um zu verstehen. Plötzlich sind einige Vögel weg. Gründe für das Artensterben sind vielfältig. Wir sind Teil des Problems, wenn wir weiter machen wie bisher. Wenn wir selbst kleinste „natürliche“ Flächen in unserer Nachbarschaft nicht wertschätzen. Im Großen sollte ein Drittel unserer Landesfläche unter besonderen Artenschutz gestellt werden. In der Realität sind es nur 18%. Zeit, unserem Überleben mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Rhader Wochenendgedanken auf Grundlage des genannten ZEIT-Berichts vom 24.10.2024

Veröffentlicht am 01.11.2024

 

Kommunalpolitik Grundsteuerreform: Dorstener CDU spielt nicht mit offenen Karten

Stellungnahme der SPD-Stadtratsfraktion (Auszug) entlässt Christdemokraten nicht aus der (Mit)Verantwortung

„Bei der Umsetzung der neuen Grundsteuerregelungen schwingt sich die Dorstener CDU zum weisen Retter der Vernunft auf und will zugleich die Hände in Unschuld waschen. Die CDU verschweigt, dass der NRW Städte- und Gemeindebund das aktuelle Versäumnis bei der NRW- Landesregierung sieht. Wir schließen uns als SPD-Fraktion der Enttäuschung des Städte- und Gemeindebundes an, dass die schwarz-grünen NRW-Regierungsfraktionen eine die Bürgerschaft entlastende Korrektur nicht direkt in Form eines Landesgesetzes vornehmen wollen und das Problem allein den Kommunen überlassen. Auch bei dem Verweis auf das Scholz-Modell wird von der Dorstener CDU wieder geleugnet, dass die damalige Große Koalition einheitlich hinter dem Gesetzeswerk gestanden hat. Wenn schon Manöverkritik an den Schwächen der Grundsteuerumsetzung, dann mit ehrlichem Auftreten. Das Bundesverfassungsgericht hat massive Ungerechtigkeiten bei der Altregelung festgestellt. Die Reform sollte also nicht mehr Steuern einbringen, sondern größere Vermögensbesitze gerechter besteuern.  Das Bundesmodell war nicht verpflichtend vorgeschrieben. Andere Bundesländer sind andere Wege gegangen als das schwarz-grün-regierte NRW, so zum Beispiel Bayern und Hamburg. Wir lehnen die Idee von Schwarz-Grün in NRW ab, eine eigene Dorstener Differenzierung auf der Ebene der Hebesätze vorzunehmen. Hier wird nur ein Einfallstor geschaffen für Rechtsstreitigkeiten zu Lasten der Kommunen.“

Dirk Groß, SPD-Fraktionsvorsitzender im Dorstener Stadtrat

Veröffentlicht am 31.10.2024

 

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