Werbeplakat der Landesverkehrswacht NRW mit klarer Botschaft
Wer morgens an der Rhader Urbanus-Grundschule, an der Kita am Fröbelweg, der am Dillenweg und auch der Kita am Stuvenberg vorbeikommt, wundert sich über den regen Verkehr, der durch sogenannte Elterntaxis verursacht wird. Das Bringen der Kinder im eigenen Auto steht im krassen Widerspruch zu Klima und Gesundheit. Noch ist das Klingelzeichen zum Schulschluss nicht ertönt, sind wartende Eltern im Auto nicht zu übersehen. Dass das nicht pauschal zutrifft, muss hier deutlich angemerkt werden. Aber, dass es immer noch zu viele gibt, die auch auf kurzen Wegen in Rhade aufs Auto setzen, gehört zur Wahrheit doch dazu. An einer Grundschule in Wesel wird unübersehbar im Eingangsbereich für ein gesünderes Verhalten geworben. Die Verkehrswacht NRW hat dazu das passende Plakat gestaltet. Eine Anregung, auch an allen Dorstener Schulen und Kitas nachdrücklicher für ein nachhaltigeres Transportieren des Nachwuchses zu werben.
Rhader Werbung für weniger Elterntaxis
Veröffentlicht am 11.09.2024
Johannes Rau - Ein Platz, der seinen Namen trägt
Am kommenden Samstag, 14. September um 11 Uhr, wird der Johannes-Rau-Platz in Dorsten feierlich vom Bürgermeister Tobias Stockhoff eingeweiht. Anschließend würdigt der Historiker Dr. Ulrich Heinemann im Gebäude des Bürgerbahnhofs den Menschen Johannes Rau. Sein Vortrag trägt die Überschrift: „Leben und Wirken von Johannes Rau“. Die Dorstener SPD hat vor 15 Jahren beantragt, eine Straße oder einen Platz dem sozialdemokratischen Vollblutpolitiker, der mit 75 Jahren 2006 starb, zu widmen. Der Platz vor dem attraktiven Bürgerbahnhof, der nun den Namen Johannes Rau trägt, ist eine sehr gute Wahl. Zu wünschen ist, dass der städtischen Einladung am 14. September viele Dorstener, die „Bruder Johannes“ in den Jahren seines politischen Wirkens hautnah in der Lippestadt begegnet sind, folgen. Aus der Vielzahl seiner dokumentierten Zitate haben wir das folgende als Einstimmung auf die Veranstaltung ausgewählt:
„Die Zukunft ist offen, sie ist kein unentrinnbares Schicksal und kein Verhängnis. Sie kommt nicht einfach über uns, wir können sie gestalten mit dem, was wir tun und mit dem, was wir nicht tun.“
Ein Rhader Termin-Vorankündigung
Veröffentlicht am 10.09.2024
Lebensfreude hält gesund und muss der nächsten Generation vermittelt werden
Krieg nicht nur in Europa! Weltklima aus den Fugen geraten! Demokratie schwächelt! Mörderischer Terror im Namen des Glaubens! Dass alles reicht schon, um nachdenklich zu werden. Nachdenklich, nicht depressiv! Wir laufen momentan Gefahr, dem Negativen, das uns tatsächlich auf Schritt und Tritt begleitet, einen alles beherrschenden Stellenwert in unserem persönlichen Leben einzuräumen. Wenn sich diese Stimmung auch über die nächste Generation wie dicker Nebel legt, wird das nichts mit der Rettung der Welt. Wir dürfen unsere Lebensfreude nicht verlieren. Sie alleine ist der Motor, gesund zu bleiben. Wir tragen große Verantwortung, unserem Nachwuchs nicht nur Sorgen zu vererben, sondern auch Optimismus. Die „Letzte Generation“, die eine fatale Endzeitstimmung vermittelt, trägt zu lähmender Depression bei. Wir haben die Pflicht, hier gegenzusteuern. Unsere Jugend ist unsere Zukunft. Sie hat auch das Recht, Spaß am Leben zu haben. Wir „Alten“ müssen lernen, nicht nur noch als Bedenkenträger wahrgenommen zu werden, sondern auch das absolut vorhandene Positive in der Welt, und auch vor Ort, zu erkennen und zu vermitteln. Die Jungen werden es uns danken.
Ein persönlicher Woichenend-Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 07.09.2024
Wer etwa behauptet, er stehe in allen Fragen hinter seiner Partei und vertrete in jeder Hinsicht die Positionen seiner Partei oder - noch schlimmer - empfinde sich gewissermaßen als Parteisoldat, der ist kein guter Staatsbürger oder beispielhafter Demokrat, sondern ein Fall für den Psychiater.
Friedhelm Fragemann
Friedhelm Fragemann (72) wurde im Jahr 1985 in den Rat der Stadt Dorsten gewählt. Nach der Kommunalwahl 1994 war er vom 31. Oktober 1994 bis zum 8. März 1995 als Nachfolger von Heinz Ritter Bürgermeister der Stadt Dorsten.
Quelle: Auszug Wikipedia
Veröffentlicht am 06.09.2024
Unübersehbar haben sie ihren Platz am Schulgebäude der Rhader Urbanus-Grundschule gefunden. Drei Plakate, die für Menschenwürde, Toleranz und Respekt werben. RESPEKT - so kurz und knapp das Kunstwerk von Brigitte Stüwe, das inzwischen in vielen deutschen Städten zum Nachdenken einlädt. Kurt Heinz, Rhader Künstler, hat sich intensiv mit der Frage des friedlichen, menschlichen Miteinanders auseinandergesetzt. Das Ergebnis, „DU BIST EINZIGARTIG, ICH ABER AUCH!“, fordert mit ganz wenigen, dafür sehr einprägsamen Worten dazu auf, die Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung aller Menschen nicht aus den Augen zu verlieren. Zwei Botschaften, die Schüler und Schülerinnen, das gesamte Lehrpersonal, Eltern und Besucher „täglich“ erinnern, Demokratie zu leben. Die Zusammenfassung und lokale Zielsetzung aller Botschaften ist im dritten Plakat vereint. „RHADE SETZT EIN ZEICHEN FÜR MENSCHENWÜRDE, DEMOKRATIE UND RESPEKT!“ Der Schulleitung und Verwaltung ist zu danken, das die genannten drei Botschaften ihre Wirkung auf alle Leser nicht verfehlen.
Veröffentlicht am 05.09.2024