Drei Fragen an Friedhelm Fragemann
In unserer Reihe „Drei Fragen an …“ haben wir diesmal Friedhelm Fragemann gebeten, seine Sicht über die Lippestadt mitzuteilen. Der ehrenamtliche SPD-Kommunalpolitiker ist seit vielen Jahren Mitglied des Rates der Stadt Dorsten. Wir veröffentlichen seine Antworten in drei Teilen: heute, morgen und am 3. September.
Frage: Was zeichnet Dorsten besonders aus?
Friedhelm Fragemann: Zunächst bietet Dorsten ein außerordentlich großes Potenzial an ehrenamtlichem Engagement, in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales in Vereinen, Verbänden und in vielen privaten Initiativen, die im Sinne des Allgemeinwohls tätig sind und sich insbesondere auch für benachteiligte Gruppen einsetzen. Dieses große Engagement schlägt sich nicht zuletzt auch in den von der SPD initiierten Stadtteilkonferenzen nieder. Dorsten bietet attraktive Standorte mit hoher Aufenthaltsqualität, wie etwa die Innenstadt (Wall und Graben, Fußgängerzone, Bürgerpark etc.), aber auch große naturnahe Erholungsbereiche (Lembeck, Rhade) und vielfältige kulturelle Einrichtungen, zum Teil mit Alleinstellungsmerkmal wie das Jüdische Museum Westfalen, die Maschinenhalle mit der einzigartigen Zwillingstandem-Dampfmaschine im denkmalgeschützten Zechenensemble (Kreativquartier), um nur einige Glanzlichter zu nennen.
Wird morgen mit der Frage "Was geht gar nicht?" fortgesetzt
Veröffentlicht am 28.08.2024
Am 20,08.2024 haben wir an dieser Stelle die kritische Frage gestellt, warum demokratische Regierungen, auch unsere deutsche, immer noch über X kommunizieren. Der Eigentümer dieser Plattform fällt seit einiger Zeit negativ auf, weil er Fake-News sowie antisemitische Texte teilt, ihnen inhaltlich zustimmt und so eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit herstellt. Er biedert sich bei Trump an, gewährt ihm ein mehrstündiges Interview, das an Unterwürfigkeit nicht zu überbieten ist. Beide outen sich so als undemokratische Brandstifter. Grund genug, dieser Medienplattform und dem Geschäftsgebaren von Elon Musk adieu zu sagen. So wie Raoul Roßmann, Geschäftsführer der gleichnamigen Drogeriekette. Im ZEIT-Interview am 15. August 2024, „Ein symbolischer Akt“, äußert er klar und unmissverständlich, warum er künftig weder Tesla-Fahrzeuge kaufen wird, noch auf der früheren Twitter-Plattform, die Musk für 44 Milliarden (!) Dollar gekauft und in X umbenannt hat, kommunizieren wird. Er wird mit den Worten zitiert: „ … habe ich es irgendwann nicht mehr ertragen, dass ich diesen, entschuldigen Sie, Mist konsumieren muss, der jeden Tag über X abgesetzt wird. Dass ein Unternehmer wie Elon Musk jede Anstandsregel verletzt, ist für mich nicht hinnehmender. …“. Das Beispiel Roßmann verdient, übernommen zu werden.
Nachdenkzeilen aus Rhade auf Grundlage des erwähnten ZEIT-Interviews
Veröffentlicht am 27.08.2024
Die Rhader Achim Schrecklein und Berthold John kandidieren für Dorstener Stadtrat
Die Rhader SPD, erst seit 35 Jahren auf der kommunalpolitischen Bühne aktiv, hat bereits wichtige Zeichen gesetzt und ist weiter dabei, die parteipolitische Konkurrenz im Ort herauszufordern. Die Wahlergebnisse verbessern sich kontinuierlich, allseitiger Respekt gegenüber den aktiven Sozis wird offen ausgesprochen. Zur Kommunalwahl im September 2004, sind es Achim Schrecklein im Wahlkreis 1 und Berthold John im Wahlkreis 2, die im Interview mit der Stadtteilzeitung „SPD-Nachrichten für Rhade“ mit guten Argumenten (siehe Foto) für sich und Rhade werben. Nach Auszählung der Stimmen, konnte sich Achim Schrecklein weiter Ratsherr für Dorsten nennen. Berthold John vertrat die Rhader SPD dagegen in wichtigen Ausschüssen als sachkundiger Bürger. Beide haben es geschafft, dass Rhader Themen in den folgenden Jahren ganz oben auf der Tagesordnung standen.
Rhader Erinnerung wider das Vergessen
Veröffentlicht am 26.08.2024
Veröffentlicht am 25.08.2024
Veröffentlicht am 24.08.2024