Ortsverein SPD-Rhade triff sich

Donnerstag, 09. November 2023, 18:30 Uhr, im Gasthaus Finke, „Zur alten Mühle“, Lembecker Str. 118, 46286 Dorsten-Rhade

Die Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Tagesordnung
3. Bericht des Vorsitzenden Christoph Kopp
4. Bericht des Ratsmitglieds und stellv. Bürgermeisters Achim Schrecklein
5. Stadtverbandsparteitag am 11. November 2023
6. Stand der Fusion
7. Termine
8. Verschiedenes

Diese Ortsvereinsversammlung ist, wie bereits in der Vergangenheit auch, öffentlich und wir bitten um zahlreiche Teilnahme.

Veröffentlicht am 07.11.2023

 

Kommunalpolitik Ein Dorfmanager für Rhade und Lembeck

Was ist das denn?

Jung, sympathisch und voller Dynamik. Die Rede ist von Laszlo Taube, dem ersten Dorfmanager für Rhade und Lembeck. Erst seit wenigen Monaten im Amt, sein Arbeitgeber ist die Stadtverwaltung Dorsten, ist er vielen im nördlichen Stadtgebiet bereits ein Begriff. Die Berufsbezeichnung DORFMANAGER ist neu und wirft natürlich Fragen auf. Was ist das? Was tut der? Wo arbeitet er? Was will oder soll er erreichen? Viele Fragen, doch die Antworten sind relativ klar. Laszlo Taube soll u. a. für eine bessere Verbindung zwischen den Bürgern in Rhade und Lembeck und der 12 Kilometer entfernten Stadtverwaltung sorgen. Daneben wird er als Netzwerker für alle engagierten Einzelpersonen, Vereine und Gruppen in beiden Dörfern wirken. Eine Zusammenarbeit über die emotionale Dorfgrenze Rhade/Lembeck hinaus, ist letztlich ein Mehrwert nicht nur für den Dorstener Norden, sondern auch für die Lippestadt. Wichtig ist, dass die neue Verwaltungsstelle kein Experiment auf Zeit ist, sondern unbefristet eingerichtet wurde. Wichtig ist aber auch, dass der Dorfmanager sich nicht von einzelnen Gruppen vor Ort vereinnahmen lässt, sondern frei im Denken und Handeln bleibt. Eine Sorge, die Laszlo Taube durch sein bisheriges Auftreten gar nicht erst aufkommen lässt. Mit der Einstellung des Dorfmanagers sind wiederkehrende Anregungen aus dem kommunalpolitischen Raum, auch über einen gemeinsamen, durch Wahlen legitimierten Ausschuss des Stadtrates für Rhade und Lembeck nachzudenken, nicht vom Tisch. Im Gegenteil. Dorfmanager, Bürgerforen und ein neuer Unterausschuss des Rates würden für größere Identifikation, für steigende Akzeptanz und kürzere Wege stehen, um gemeinsame Zukunftsprojekte im dörflichen Dorstener Norden zu stemmen.Kontakt: E-Mail: laszlo.taube@dorsten.de oder telefonisch unter der Rufnummer 02362 66-3338. 

Ein Zwischenruf aus Rhade zur Einstellung des Dorfmanagers Laszlo Taube   

Veröffentlicht am 06.11.2023

 

Gesellschaft Frieden schaffen ohne Waffen? - Ausgeträumt!

Sonntagsgedanken aus Rhade

Israel hat das Recht, sich mit militärischen Mitteln gegen einen Angriff von außen zu wehren. Die Ukraine hat das Recht, Waffen einzusetzen, um einen Überfall, eine Okupation abzuwehren. Das sieht das Völkerrecht vor. Das gilt für ALLE Länder. Es gab einmal ein kleines Zeitfenster der internationalen Entspannung. In der Folge wurden Verträge geschlossen, die auf Vertrauen, Partnerschaft auf Augenhöhe, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Abrüstung setzten. Letztlich ist die deutsche Wiedervereinigung ein Ergebnis dieser klugen Politik. Warum und wann genau diese positive Entwicklung stoppte und ins Gegenteil drehte, wird international völlig unterschiedlich analysiert und bewertet. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass ein Staat nicht auf die Mittel zur Selbstverteidigung verzichten kann. Er muss also für den Fall der Fälle gerüstet sein. „Frieden schaffen ohne Waffen“ bleibt solange ein Traum, bis die Menschheit begriffen hat, dass Angriffskriege immer (grenzenloses) Leid erzeugen, aber nie zur Lösung unterschiedlicher Auffassungen taugen. Großmannssucht, Wunsch nach territorialer Ausweitung und religiöser Hass verhindern momentan jede dauerhafte Verständigung. Es ist bitter, und nach Willy Brandts erfolgreicher Entspannungspolitik ernüchternd, wenn der deutsche Verteidigungsminister den Satz ausspricht, Deutschland müsse kriegstauglich sein. Spätestens jetzt ist der Traum von „Schwerter zu Pflugscharen“ ausgeträumt. (Aber im Prinzip nicht falsch.)

Veröffentlicht am 05.11.2023

 

Gesellschaft Für Sie gelesen: Der Vorstand des jüdischen Museums in unserer Stadt findet deutliche Worte zur Situation in Israel

Stellungnahme zu den terroristischen Angriffen auf Israel

Wir sind entsetzt über den grausamen Terrorangriff der Hamas auf Israel. Wir stehen an der Seite Israels und der Juden*Jüdinnen in Deutschland und beklagen die Gewalt an den ermordeten und entführten Israelis. Dass der Staat Israel seine Bevölkerung und Grenzen verteidigt, ist legitim und selbstverständlich. Wir hoffen, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen möglichst unter Schonung ziviler Opfer auf beiden Seiten geführt werden.  

Aufgrund der Terrorattacken zieht der Konflikt zwischen Israel und Palästina einmal mehr in die deutsche Gesellschaft ein. Das Jüdische Museum Westfalen bekämpft mit seiner Arbeit den zunehmenden Antisemitismus jeglicher Couleur in Deutschland umso vehementer. Es setzt sich ein für Austausch, Dialog und Kooperation zwischen allen Gruppen in unserem Land. 

Unser Ziel ist es, Besucher*innen für jüdische Religion und Kultur in Geschichte und Gegenwart zu interessieren und zu sensibilisieren. Darüber hinaus regt das Museum seine Besucher*innen an, sich kritisch mit den eigenen Vorurteilen, Stereotypen und Pauschalisierungen auseinanderzusetzen.

Der Vorstand des Vereins für jüdische Geschichte und Religion e.V., Trägerverein des Jüdischen Museums Westfalen, Oktober 2023

übernommen von: www.jmw.de

Veröffentlicht am 04.11.2023

 

Bundespolitik STOPP DEM TERROR DER HAMAS – SOLIDARITÄT MIT ISRAEL

Wir blicken mit Entsetzen auf die feigen Terrorakte, die Hamas und Islamischer Dschihad seit dem frühen Samstagmorgen gegen den Staat Israel und seine Bevölkerung verüben. Wir verurteilen die Gewaltexzesse. Unsere Gedanken sind bei den Opfern der Angriffe, ihren Hinterbliebenen und allen, die in Schutzanlagen um Leib und Leben bangen. Unsere Solidarität gilt den Menschen in Israel, dem einzigen jüdischen Staat der Welt. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands steht entschlossen an der Seite Israels und des israelischen Volkes. Israel hat ein Recht auf Selbstverteidigung. Das Existenzrecht Israels ist durch nichts zu relativieren. Die Angriffe auf israelische Städte, die Terrorakte gegen die israelische Zivilbevölkerung und die Geiselnamen müssen umgehend beendet werden. Sie sind durch nichts zu rechtfertigen. Die internationale Gemeinschaft muss jetzt den Druck auf die Hamas und ihre Verbündeten erhöhen und sie zu einer sofortigen Waffenruhe bewegen. Es bedarf eines internationalen Schulterschlusses, um dem Terror umgehend Einhalt zu gebieten und weitere unschuldige Opfer zu vermeiden. Wir sind zutiefst besorgt, dass der wiederholte Hamas-Terror zu einem langen Krieg führt, der Gewalt, Leid, Zerstörung und Blutvergießen mit sich bringt. Klar ist: Unter bewaffneten Konflikten leiden zuallererst die Zivilbevölkerungen, insbesondere Familien, Frauen und Kinder. Die Verantwortung für die aktuelle Eskalation und ihre Folgen trägt einzig und allein die Hamas, die schon viel zu viel Leid über die Menschen in Israel und den palästinensischen Gebieten gebracht hat. Die Entwicklungen in Israel und Gaza als Vorwand für Gewalt und antisemitische Hetze in Deutschland zu nutzen, stellt einen verabscheuungswürdigen Akt dar. Solche Verhöhnung der Opfer muss durch alle ernst zu nehmenden politischen Akteure klar verurteilt werden. Jede Form von Aggression und Gewalt wird die volle Härte unserer Gesetze und unseres Rechtsstaates als Antwort haben. Wir stehen in Entschlossenheit für den Schutz aller Jüdinnen und Juden sowie für die unbedingte Freiheit jüdischen Lebens in Deutschland ein.

Resolution des SPD-Präsidiums - übernommen von www.spd.de

Veröffentlicht am 03.11.2023

 

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