Allgemein Rhade: Die ersten Störche sind wieder da

Vorgestern wurden sie in den Rhader Wiesen gesichtet. Die ersten Störche sind zurück. Ein Indiz für intakte Natur vor unserer Haustür. Genießen wir sie und setzen alles daran, sie zu schützen und zu erhalten.

Veröffentlicht am 27.02.2026

 

Matthias Miersch, (Foto: Photothek Media Lab) Bundestagsfraktion Gebäudemodernisierungsgesetz: „Planbarkeit schaffen, Klimaschutz sichern, Mieter schützen“

SPD-Bundestagsfraktion informiert

„Wir machen das Gesetz einfacher und praxistauglicher. Der Weg wird einfacher, das Ziel bleibt klar: Klimaneutralität 2045 gilt. Gleichzeitig schützen wir Mieterinnen und Mieter und sorgen für verlässliche Förderung klimaneutraler Heizungen“, so Matthias Miersch, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.
Künftig erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer mehr Entscheidungsfreiheit bei der Wahl ihrer Heizung. Starre Vorgaben entfallen. Wer sich weiterhin für eine Öl- oder Gasheizung entscheidet, muss schrittweise einen wachsenden Anteil CO₂-neutraler Brennstoffe einsetzen. Die sogenannte Biotreppe stellt sicher, dass auch diese Systeme verbindlich zum Klimaschutz beitragen.
Zentral für die SPD ist der Mieterschutz. Der Einbau unwirtschaftlicher Heizungen darf nicht zu überhöhten Nebenkosten führen. Hier ziehen wir erstmals eine klare soziale Leitplanke ein.
Gleichzeitig bleibt die Förderung klimaneutraler Heizsysteme verlässlich abgesichert. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude wird mindestens bis 2029 fortgeführt. Damit geben wir Bürgerinnen und Bürgern die nötige finanzielle Sicherheit für Investitionen in moderne und klimafreundliche Technik.
Die kommunale Wärmeplanung bleibt als strategisches Instrument erhalten und wird insbesondere für kleinere Kommunen deutlich vereinfacht.
Auf Grundlage der Eckpunkte wird die Bundesregierung bis Ostern einen Gesetzentwurf auf den Weg bringen. Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz soll zum 1. Juli 2026 in Kraft treten.

Quelle: www.spdfraktion.de
Wird in Kürze mit einem Kommentar fortgesetzt.

Veröffentlicht am 26.02.2026

 

Allgemein Schreib‘ mal wieder - ohne Emojis - einfach so wie früher

Nachdenkzeilen aus Rhade zur Diskussion über Soziale Medien - Gegen die App-hängigkeit 

Es ist gut, mal darüber nachzudenken. Sollen wirklich bereits unsere Grundschulkinder, z. B. von WhatsApp, Instagram, TikTok und Co., in ihrer Kindheit begleitet werden? Fragezeichen sind nicht nur angebracht, sondern zwingend erforderlich. Die öffentliche Diskussion nimmt Fahrt auf. Gut so. Ergänzend sollten diejenigen, bereits im Erwachsenenalter angekommen, auch über das eigene Verhalten mal selbstkritisch nachdenken. Selbst in WhatsApp-Gruppen gelistet, die von sich behaupten politisch unterwegs zu sein, wird kaum inhaltlich agiert. Statt dessen überwiegen weitergeleitete Filmchen und Bilder, häufig unterlegt mit scheinbar lustigen Sprüchen. Die Reaktion darauf sind Herzen, Daumen hoch, mal lachende oder weinende Gesichter. Gepostete inhaltliche Texte, die länger als 5 Sätze sind, werden in der Regel unkommentiert zur Kenntnis genommen. Bevor sich dieser Text jetzt in Wiederholungen verliert, ein klares Schlusswort: Die Betreiber aller sogenannten sozialen Medien müssen zum Schutz unserer Kinder per EU-Gesetz verpflichtet werden, eine überprüfbare App-Altersgrenze zu programmieren. Und wir, die nicht selten ebenfalls inflationär nur noch mit Emojis korrespondieren, sollten wieder zurückfinden, einfach mal wieder einige Sätze zu schreiben. So wie früher.

Veröffentlicht am 25.02.2026

 

Gesellschaft Dorsten: Einweihung der Geschwister Scholl-Stele

Eindrucksvolles Gedenken und starkes Bekenntnis zur Demokratie im Gleichklang

Als die Veranstaltung im Treffpunkt Altstadt um 13 Uhr durch Lambert Lütkenhorst, Altbürgermeister und Vorsitzender der Tisa von der Schulenburg-Stiftung mit einer Glocke eröffnet wurde, erstarben alle Gespräche abrupt und wichen einer atemlosen Stille. Es war, als ob er Teile des Protokolls der Gerichtsverhandlung über die Geschwister Scholl, genau vor 83 Jahren vortrug, das mit dem Todesurteil durch das Fallbeil und die am gleichen Tag vollzogene Hinrichtung  endete. Die Zuhörer blickten dabei durch die große Fensterfront des Treffpunkts Altstadt auf die Erinnerungsstele, die von Schwester Paula - Tisa von der Schulenburg (1903 -2001) geschaffen wurde und nun auf dem Geschwister Scholl-Platz an die Verbrechen der Nazis dauerhaft erinnern wird. Denkmal und Mahnmal zugleich. Die Einweihung geriet zu einem beeindruckenden Plädoyer gegen das Vergessen und für mutigen Einsatz, heute und morgen unsere Demokratie gegen alle Verfassungsfeinde zu verteidigen. Die Widerstandsgruppe Weiße Rose um die Geschwister Scholl sind Vorbild. So lässt sich auch die eindrucksvolle Rede des Autors Hermann Vinke deuten, der gekonnt den Bogen der Vergangenheit zur aktuelle politischen Lage spannte. Langanhaltender Beifall zeigte, dass dieser Wortbeitrag genau den Anlass des Zusammenkommens traf. „Einer musste ja schließlich damit anfangen“, so ein Satz von Sophie Scholl, den Bürgermeister Tobias Stockhoff als Aufforderung an die gesamte Stadtgesellschaft interpretierte, sich auf allen Ebenen des Lebens einzubringen. Noch lange nach der Veranstaltung standen viele Zuhörer zusammen und verarbeiteten im Gespräch die beeindruckend Veranstaltung mit Langzeitwirkung.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 24.02.2026

 

Fotokollage der präsentierten Themenbereiche (dh) Gesellschaft Eine beeindruckende Ausstellung im Bergbaumuseum Bochum ehrt Tisa von der Schulenburg - Schwester Paula

Alle bisherigen Präsentationen, die die Künstlerin Tisa v. d. Schulenburg - Schwester Paula - in den Mittelpunkt gestellt haben, ließen die Besucher beeindruckt zurück. Als besonders herausragend darf aber die aktuelle Ausstellung im Bergbaumuseum Bochum, die mit dem ungewöhnlichen Titel FÜHLST DU? wirbt, bezeichnet werden. In einem Nebentrakt des Museums in BO werden viele Kunstwerke der Dorstener Ehrenbürgerin (1903 - 2001) in besonderer Atmosphäre gezeigt. Dazu zählt die Lichtinstallation ebenso wie der Boden, der im ersten Teil der Ausstellung mit feinkörnigen Kohlekristallen ausgelegt ist, um so die Verbindung Tisas zum Bergbau eindrucksvoll zu unterstreichen. Die Themenbereiche Persönlichkeit, Holocaust, Flucht, Ausgrenzung und Ankunft werden mit Bildern, Skulpturen, Fotos, Scherenschnitten und persönlich gesprochenen Texten nachvollziehbar dargestellt. Die Erläuterung des ungewöhnlichen Titels liest sich in der Ausstellung so: „Die Frage Fühlst Du? öffnet Türen zu einer Haltung, die wesentlich ist, um Krisen aktiv zu begegnen. Denn Fühlen ist Voraussetzung für Verantwortung. Fühlen ist Ursprung von Handeln. Wer fühlt, ist nicht gleichgültig. Wenn ich fühle, kann ich nicht mehr so tun, als wäre mir die Welt egal.“ Eine passende Beschreibung für das Leben und das künstlerische Werk „unserer“ Dorstener Ehrenbürgerin Tisa von der Schulenburg - Schwester Paula.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 23.02.2026

 

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SPD Sozial

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.“

Václav Havel (1936 - 2011)
 ehemaliger tschechischer Staatspräsident, Schriftsteller und engagierter Menschenrechtler

 

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