Zu Fuß und mit dem Bollerwagen - Ein Vorbild für die SPD und die Demokratie
Die aktuellen Umfragewerte, besonders in den ostdeutschen Bundesländern, müssen alle Demokraten elektrisieren. Weder die CDU, die SPD oder die Linke führen die Liste an, von den Grünen und der FDP ganz zu schweigen, nein, es ist die AfD, die hier ganz offen rechtsextrem agiert. Und Erfolg hat. Was tun, wenn unsere Demokratie in Gefahr ist? Diese Frage stellen sich nicht nur die Parteizentralen der genannten demokratischen Parteien, sie wird auch landauf, landab von Journalisten aller Medien gestellt. Fast immer mit dem Vorwurf verbunden, „die Politiker“ haben immer noch nicht verstanden. Zu unrecht findet Maja Wallstein (37), die in Cottbus/Spree-Neiße direkt für die SPD in den Bundestag gewählt wurde. Mindestens einmal im Jahr, mehrere Wochen lang, läuft sie zu Fuß durch ihren weitläufigen Wahlkreis, immer dabei ihr Bollerwagen mit Informationsmaterial. Sie sucht das Gespräch, nie aufdringlich, um überwiegend zuzuhören. Diejenigen, die sie so erreicht, lassen erst einmal Dampf ab. Die Vorwürfe sind für unsere Ohren teils mehr als verstörend. Maja Wallstein hält das aus und erntet nicht selten dafür Sympathie. Dass sie verdeckt unter dem Schutz der Polizei agiert, gehört zur bitteren Wahrheit dazu. Sie zeigt mit ihrer kontinuierlichen Aktion Flagge für die SPD und unsere Demokratie. Sie ist ein Vorbild für alle Demokraten. Sie gibt die richtige Antwort auf die Frage: „Was tun, wenn …“
Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Artikels „Bollern gegen rechts“ vom 17. 08.2023
Veröffentlicht am 07.09.2023
Stadt Dorsten wirbt mit umfangreichem Programm
Wer sich aus dem Fernsehsessel erhebt, um Kultur mal wieder live zu erleben, wird in der Regel nicht enttäuscht. Musik klingt ganz anders, wenn die Künstler direkt erlebt und gehört werden, Schauspieler schaffen es spielend, höchste Konzentration und Empathie im Zuschauerstuhl zu erzielen. Es lohnt sich, das Kulturprogramm der eigenen Stadt zu studieren und das persönlich Passende herauszufinden. Theater, Kleinkunst, Jazz and more, Kindertheater, Klassik-Häppchen und Lesungen. Dazu das Angebot „Alles außer-gewöhnlich“. Vielfalt ist Trumpf. Leider setzt sich die Angebotsvielfalt nur unzureichend bei den Aufführungsorten fort. Das Zentrum Dorsten dominiert, außen liegende Stadtteile werden wenig oder gar nicht berücksichtigt. Eine Kritik aus Rhade, die alle Jahre wiederholt wird. Dass es erste Verbesserungen gibt, soll nicht unter den Tisch gekehrt werden. Die Rhader Kritik ist immer verbunden mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen. Entsprechende Thesenpapiere liegen den Kulturmachern im Rathaus und den Parteien vor. „Da sind noch dicke Bretter zu bohren“ ist kein Theatertitel, sondern eine Redewendung, die die Kultur-Kommunalpolitiker als Programmpunkt ihrer Arbeit verstehen sollten.
Ein Rhader Blick ins städtische Kulturprogramm. Siehe auch www.dorsten.de
Veröffentlicht am 06.09.2023
Ein Brief der neuen SPD-Parteiführung (Auszüge)
Das Ziel der NRWSPD ist klar: Wir wollen wieder Regierungsverantwortung in NRW übernehmen! Wir stehen für gute Arbeit, eine starke Industrie, mehr Gerechtigkeit sowie Bildung, Pflege und Gesundheit, handlungsfähige Städte und Gemeinden und den Schutz unserer Demokratie. Deutschland ist mit der Ampel-Koalition und dank eines besonnen agierenden Bundeskanzlers vergleichsweise gut und stabil durch die vergangenen Krisenjahre in Europa gekommen. Der Mindestlohn wurde deutlich erhöht, wir haben das Bürgergeld eingeführt, gehen den Fachkräftemangel an, haben ein zeitgemäßes Einwanderungsgesetz eingeführt und gestalten den Klimaschutz sozial und finanzierbar. Wichtig ist jetzt, dass sich die Koalition insbesondere auch mit Blick auf bezahlbare Energiepreise und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschafts- und Industriestandorts konzentriert. Gleichzeitig sind wir als Opposition zu Schwarz-Grün in der Pflicht, dass Nordrhein-Westfalen nicht weiter den Anschluss verliert. In keinem Bundesland wird für Familien und bei der Bildung so wenig getan. Industrie, mittelständische Betriebe und Beschäftigte bleiben in Nordrhein-Westfalen bei der sozialen Ausgestaltung einer klimafreundlichen Wirtschaft auf sich allein gestellt. Trotz hoher Lebenshaltungskosten und Mieten zuckt die Landesregierung von Hendrik Wüst mit den Schultern. Parallel dazu steigt die Gefahr des Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft weiter an. Klar ist: Wir sind das Bollwerk gegen rechts! Mit der SPD in Nordrhein-Westfalen wollen wir sozialer Stabilitätsanker in einer Gesellschaft sein, die in den vergangenen Krisenjahren immer stärker in verschiedene Gruppen zerfallen ist. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass die NRWSPD bei den kommenden Wahlen wieder erfolgreich sein wird.
Sarah Philipp, Vorsitzende Achim Post, Vorsitzender Freddy Cordes, Generalsekretär
www.nrwspd.de
Veröffentlicht am 05.09.2023
Rhade hat sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte entwickelt. Die Einwohnerzahl kletterte von rund 3000 auf über 5000. Parallel baute die Infrastruktur erheblich ab. Polizei vor Ort? Das war einmal. Auch die eigene Post schrumpfte zur Poststelle im Supermarkt. Das Rhader Standesamt hat seine Tore für immer geschlossen. Kein Schuster, keine Autowerkstatt, kein Blumengeschäft, mehr. Das Gaststättensterben hält an. Wer kennt noch die Kolde Becke? Aus Adolfs "herren-chic" wurde ein Dönerladen. Ohne große öffentliche Aufmerksamkeit schrumpfte die Kreissparkassenfiliale zu einer nur noch stundenweise geöffneten Servicestelle. Auch über den Bestand der Apotheke wird gerätselt. Die kleine evangelische Kirche teilt sich inzwischen den Raum mit einer Kita. Jetzt vermelden die Rhader Buschtrommeln, dass die Volksbank sich neu aufstellen will. Grund genug, einmal in die Rhader Gerüchteküche hineinzuhören. Hier wird behauptet, dass das leerstehende Gasthaus Pierick, oder nur das wertvolle Grundstück Ziel der Begierde sei, dort wird von kompletter Abwanderung schnabuliert, und wieder andere vertreten die These, dass Teile von Forks Busch mit einem Neubau in Verbindung gebracht werden. Der Versuch, den Gerüchten einen Riegel aus Fakten entgegenzusetzen, muss momentan als gescheitert angesehen werden. Bekannt ist aber, dass sich das Rhader Bürgerforum des Themas inzwischen angenommen hat. Solange Rhade weder von der Volksbank, der Dorstener Wirtschaftsförderungsgesellschaft WINDOR, dem Planungsamt oder dem Rhader Bürgerforum eine klare Aussage erhält, wird die Gerüchteküche weiter brodeln.
Ein Rhader mit offenen Ohren
Veröffentlicht am 04.09.2023
Rhader Privatinitiative wirbt für Respekt
An mehreren Stellen in Dorsten wirbt das RESPEKT-Kunstwerk von Brigitte Stüwe für Toleranz, Menschenwürde und Demokratie; durch eine Privatinitiative seit Mitte Juli nun auch im Kreuzungsbereich Stuvenberg/KalterBach/Mainstraße in Rhade. Ein Bericht darüber erschien am 14. Juli auf dieser Internetseite. Die Reaktion war ausschließlich positiv.
Kurt Heinz, Rhader Bürger, ehemals im Polizeidienst aktiv und als Künstler der Malerei verschrieben, konnte auf ein eigenes Bild zurückgreifen, das den Schriftzug DU BIST EINZIGARTIG, ICH ABER AUCH! zierte. Die Idee, diese Nachdenk-Worte als Ergänzung zum RESPEKT-Plakat auf gleichem Material, in gleicher Größe zu drucken und parallel zu präsentieren, wurde nach kurzem, intensivem Meinungsaustausch unter Nachbarn verwirklicht. Die Gestaltung wurde auch von Kurt Heinz entwickelt, der Druck durch Ivo van Bekkum und sein örtliches Unternehmen für Werbetechnik ausgeführt. Seit Ende August hängen beide Plakate nebeneinander im oben erwähnten Kreuzungsbereich. Sie bitten alle Leser, ihren Mitmenschen selbstsicher Respekt entgegenzubringen und sie, genauso wie sich selbst, als einzigartig und gleichberechtigt wahrzunehmen.
Die Initiatoren hoffen und wünschen, dass diese Idee in weiteren Dorstener Stadtteilen und Quartieren Nachahmer findet.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 02.09.2023