Sieht romantisch aus, verändert aber die Landschaft entscheidend. Eigenes Foto aus Ostfriesland. Veranstaltungen Dorstener Norden entwickelt sich zum erneuerbaren Energie-Hotspot

Windkraftanlagen verändern die Landschaft und sind Beitrag der nationalen Energiewende

Unübersehbar drehen sie sich inzwischen - die zwei neuen Windräder in Lembeck. Zum Tag der „offenen Tür“ kamen viele Interessierte, um die vielfältigen Informationen rund um die neuen Kraftwerke entgegenzunehmen. Die Betreibergesellschaften, eine heißt „Bürgerwind Torfvenn GmbH“, werben dafür, viele Investoren aus der angrenzenden Nachbarschaft zu gewinnen, um das Ziel, insgesamt 17 Windkraftanlagen im Dorstener Norden und den angrenzenden Nachbargemeinden, zu erreichen. Die vorgestellten Zahlen beeindrucken. Sollten sich demnächst alle geplanten Windräder drehen, könnten 67.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Das heißt, Dorsten wäre dann theoretisch unabhängig von industriellen Energieversorgern, die weiter auch auf fossile Brennstoffe zurückgreifen. Ein wichtiger Beitrag der nationalen Energiewende und für ein gesundes Klima. Die Akzeptanz, die riesigen Windräder in der Nachbarschaft positiv wahrzunehmen, steigt mit der Möglichkeit, selbst Miteigentümer und am Gewinn beteiligt zu werden. Darauf setzt auch die genannte GmbH und wird in nächster Zeit eine entsprechende Werbekampagne in Lembeck und allen Nachbarorten, darunter sicherlich Rhade, starten.

Teilnehmerbericht vom Infotag am Fuß des neuen Windrads am Oldenkamp/Lembeck

Veröffentlicht am 31.10.2023

 

Kommunalpolitik Rhader Unternehmergemeinschaft (RUG) diskutiert über Entwicklungsziele

Was kann wo erweitert und neu entstehen?

Eine interessante Diskussion über die wirtschaftliche Entwicklung Rhades fand in der letzten Woche im Heimathaus an der Lembecker Straße statt. Eingeladen hatte die RUG, als Referent stand Holger Lohse, Stadtbaurat der Dorstener Verwaltung, Rede und Antwort. Obwohl das wichtige Zukunftsthema für Rhade existenziell ist, folgten nur wenige RUG-Mitglieder der Einladung. Dennoch war der Meinungsaustausch wichtig und als erster Aufschlag einer weiteren Diskussion, auch mit der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft WINDOR, zu verstehen, so Achim Schrecklein auf Nachfrage, der als Mitglied der RUG, als stellvertretender Bürgermeister und als Mitglied der Rhader SPD vor Ort war. Der Wunsch, das Rhader Einkaufszentrum erheblich zu erweitern und Neuansiedlungen entlang der Lembecker Straße zu ermöglichen, muss mit allgemeinen Stadtentwicklungszielen und Vorgaben der Bezirksregierung in Übereinstimmung gebracht werden, dämpfte Holger Lohse etwas die Rhader Vorstellungen. Er zeigte aber auf, dass es durchaus eine größere Fläche im Eigentum der WINDOR gäbe, die als gewerbliches Mischgebiet entwickelt werden könnte. In der lebhaften Diskussion wurde die Ankündigung der Volksbank, etwas Neues in Rhade schaffen zu wollen, ebenso wie der Wunsch nach einem großzügigen Rhader Ärztehaus, verdeutlicht. Deutlich wurde aber auch, dass das Planungsamt (Lohse) nur die Rahmenbedingungen schaffen kann, auf mögliche Investoren keinen Einfluss habe. Hier, so ein Teilnehmer, müsste WINDOR den Dorstener Norden als Entwicklungsschwerpunkt erkennen und fördern. Gespannt darf auf die langwierige Fortsetzungsgeschichte „Rhade und die Zukunft“ geblickt werden.

Bericht eines Veranstaltungsteilnehmers

Veröffentlicht am 30.10.2023

 

Gesellschaft Reformation oder Halloween?

Wochenendgedanken aus Rhade

Der 31. Oktober hat seit Jahrhunderten einen festen Platz in unserem christlichen Kalender. Martin Luther, ein Mönch und Theologieprofessor hat 1517 mit 95 Thesen gegen die Amtskirche protestiert, die sich die Vergebung von Sünde bezahlen lies. In der Folge entstand die protestantische Kirche. Eine Revolution, hier Reformation genannt. Unabhängig von unserer heutigen Einstellung zum Glauben oder der Kirche, wird seit diesem Anlass vor über 500 Jahren über Wertvorstellungen in unserer Gesellschaft diskutiert und gerungen. In unserem Grundgesetz findet sich das Ergebnis dieser permanenten Diskussion wieder. Ein Anlass, diesen Reformationstag zu würdigen und nicht zu vergessen, bzw. gegen ein Spaß-Event, Halloween genannt, einzutauschen.

 RE 

FORM

  REFORM

  FORMAT

   FORMATION

   REFORMATION

     (Eine Rhader Wortspielerei)

Veröffentlicht am 28.10.2023

 

Das ist Elch Finn, der Feuerwehrmann, der die Kinder im CMH begeisternd zum Mitmachen motivierte. Veranstaltungen Privatinitiative bringt wieder Kinderkultur nach Rhade

Mitreißendes Figurentheater mit Finn, dem Feuerwehrelch

In der letzten Woche hat das Wodo Puppenspiel im vollbesetzten CMH gezeigt, dass auch ein Elch tolle Arbeit als Feuerwehrmann leisten kann. Begeistert konnten die Kinder erleben wie Finn, der Feuerwehrelch, einen kleinen eingeklemmten Dackel befreit und sogar mit Hilfe seines Geweihs Hamster aus einem brennenden Haus gerettet hat. Die jungen Theaterbesucher mussten gar nicht lange still sitzen, denn mit Gitarrenbegleitung haben sie fleißig in einem Feuerwehrchor mitgesungen. Mit kräftigem Beifall bedankte sich das Publikum bei Finn und auch den Puppenspielern von WODO, welche für einen kurzweiligen Nachmittag gesorgt hatten. Dank der finanziellen Unterstützung der Vereinten Volksbank konnte bei dieser Veranstaltung auf ein Eintrittsgeld verzichtet werden. Die freiwilligen Spenden von insgesamt 90 € kommen dem Rhader Förderverein Jugend zu Gute.

Text und Bild: Rhader Privatinitiative für Kinderkultur vor Ort

Veröffentlicht am 27.10.2023

 

Sie hat unübersehbare Spuren in Dorsten hinterlassen - Schwester Paula. Hier eine Stele an der Geschw. Scholl-Schule Veranstaltungen Erinnerungen an Ehrenbürgerin Schwester Paula

Eine interessante Veranstaltung im Tisa-Archiv am morgigen Freitag

Schwester Paula, Tisa von der Schulenburg, war Nonne, Künstlerin und eine große Persönlichkeit. Sie hat Dorsten mit ihren Werken, Texten und ihrem Auftreten reicher gemacht. Ihr positiver Wirkungskreis ging aber weit über die Grenzen der Lippestadt hinaus. Davon berichtet am morgigen Freitag (27.10), Jens-Peter Maßen, ein Künstler aus Mecklenburg, der früheren Heimat Schwester Paulas, im Tisa-Archiv am Förderturm Fürst-Leopold. Er hat seinen Vortrag mit „Meine Freundschaft mit Tisa“ überschrieben. Jens-Peter Maßen ist neben Schwester Paula Mitgestalter der beeindruckenden Skulptur im Dorstener Jüdischen Museum Westfalen. „Der Abend verspricht nicht nur bislang unbekannte Einblicke in das Leben, Denken und Arbeiten von Tisa von der Schulenburg und beleuchtet mit dem besonderen Blick auf die Wendejahre um 1989 ein bedeutendes Stück Zeitgeschichte, sondern ist zugleich Teil einer Veranstaltungsreihe zu ihrem 120. Geburtstag“, so der städtische Pressetext. Die interessante Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Eintritt frei.   

Veröffentlicht am 26.10.2023

 

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