Allgemein Rückblick - Laufen für einen guten Zweck

Organisationsteam zeigt sich begeistert - und kündigt Fortsetzung an

Fünf Dorstener Hilfsorganisationen (Mr. Trucker Soforthilfe, Lebenshilfe, Tierheim, Frauenhaus und Deutscher Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe) erhalten je 5000 Euro zur Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Thomas Hein, die interevent GmbH, und eine große Zahl von Unterstützern und Helfern haben den erster Dorstener 24-Stundenlauf zu einem besonderen Erlebnis gemacht. 943 Läufer absolvierten insgesamt 12.063 Kilometer auf dem Rundkurs des Bürgerparks Maria-Lindenhof - Stadtkrone. Überwältigt zeigten sich die Macher über die Teilnehmerzahl trotz des teils schlechten Wetters. Und natürlich über insgesamt 25.000 Euro Spendengelder für den oben erwähnten guten Zweck. Die nächste gute Nachricht lautet: Thomas Hein und Team machen weiter. So ist bereits der zweite 24-Stundenlauf fest terminiert. Am 19./20.Juli 2024 fällt der Startschuss. Unsere Empfehlung: Sei dabei und laufe/gehe für den guten Zweck.

Ein Rhader Mitläufer

Veröffentlicht am 25.10.2023

 

Kommunalpolitik Rhade: Landrat und Bürgermeister vor Ort

Absichtserklärungen zur Verkehrslage

Dass seit der Eröffnung der A31 die mitten durch Rhade führende Kreisstraße verkehrsreicher, und dadurch gefährlicher wird, war allen Akteuren vor über 35 Jahren bewusst. Deshalb wurden Pläne zur Verkehrssicherheit ausgearbeitet und beschlossen. Nur die Umsetzung erfolgte nie. Mal protestierten die Anlieger der Lembecker- und Erler Straße erfolgreich, mal waren keine Finanzmittel verfügbar, mal konnte man sich nicht auf einen Komplettentwurf einigen. Konstant verlässlich waren dagegen immer Absichtserklärungen, etwas tun zu wollen. Nun, nach Jahrzehnten der Diskussion und 3 Rhader Rahmenplänen, sagen der amtierende Landrat aus RE und der Dorstener Bürgermeister vor Ort zu, „gemeinsam pragmatische Lösungen zu unterstützen“, so wörtlich aus der städtischen Pressemitteilung zitiert. 3 Bereiche wurden in den Focus der Überlegungen gerückt:

  • Kreuzungsbereich am Ehrenmal. Der nun angedachte Kreisverkehr war übrigens bereits mehrfach im Haushaltsplan des Kreises vermerkt
  • Die Querung zur Urbanusschule durch Verlegung der Fußgängerampel
  • Der Kreuzungsbereich im Bereich Forks Busch

Zusätzlich stellte der Bürgermeister die Überplanung der Debbingstraße in Aussicht. Auch hier kann auf Pläne und Versprechungen zurückgegriffen werden, die noch aus der BM-Amtszeit von Lambert Lütkenhorst stammen. Unverständlich ist, dass der sehr gefährliche Kreuzungsbereich Stuvenberg/Lembecker Straße keine Erwähnung findet. 

Fazit: Rhade muss verkehrssicherer werden. Aus den wiederholten Absichtserklärungen müssen nun fest terminierte Umsetzungen erfolgen. Und Termine wurden bisher nicht genannt.

Ein Rhader Zwischenruf nach Aktenlage

Veröffentlicht am 24.10.2023

 

Kommunalpolitik Die örtliche Skaterbahn im Dornröschenschlaf

Mit offenen Augen durch Rhade

Während aktuell kreative Köpfe versuchen, Forks Busch zum Zentrum für Spiel und Begegnung zu entwickeln, gerät ein vor Jahren gewünschter Jugendtreffpunkt im Freien in Vergessenheit. Gemeint ist die Rhader Skaterbahn, die, als Wunsch genannt, bereits für Aufregung im Ort sorgte. Die Idee, sie  dort zu errichten wo „das Leben spielt“, stieß an mehreren möglichen Standorten auf Ablehnung der Anwohner. So blieb am Ende nur noch das Sportzentrum Dahlenkamp übrig. Als endlich die Fertigstellung gefeiert werden konnte, waren aus den Jugendlichen, die sich sehnlichst eine Skaterbahn gewünscht hatten, Erwachsene geworden. Fortan fristete die Sportfläche ein tristes Dasein. Ab und zu benutzt, überwiegend aber verlassen. Heute wirkt sie ungepflegt. Grün wuchert von allen Seiten, Blätter in der Bahn signalisieren Nichtbenutzung. Zu wünschen ist, dass eine neue Jugendgeneration in Rhade dem Skaten wieder neues Leben einhaucht und die Bahn nahe dem Sportzentrum aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Darüberhinaus sollten Verwaltung, Parteien, Bürgerforum, Jugendförderverein und andere versuchen, ein abgestimmtes Konzept der Begegnung in Rhade zu entwickeln. Sonst werden aus gut gemeinten Projekten schnell „Investitionsruinen“.

Die Serie „Mit offenen Augen durch Rhade“ wird fortgesetzt.

Veröffentlicht am 23.10.2023

 

Gesellschaft Wenn Hass durch Social Media geweckt und verstärkt wird

Wochenendgedanken aus Rhade

Wir nutzen sie täglich, um zu kommunizieren. Die sogenannten sozialen Medien wie WhatsApp, X, TikTok, YouTube, Facebook, Instagram, Snapchat und andere. Sie übermitteln Grüße und Bilder/Filme in Sekundenschnelle. Sie helfen, untereinander in Kontakt zu bleiben. Neben dieser positiven Seite gibt es auch eine dunkle. Und diese ist brandgefährlich. Über die genannten „Kanäle“ werden auch gezielt falsche „Tatsachen“ auf die Reise geschickt, die vom Empfänger gar nicht als Fake erkannt werden. Mit nur einem Klick werden sie dann geteilt, sprich weitergeleitet. So erreicht der Absender mit seiner bewussten Falschmeldung rasend schnell ein riesiges „Publikum“. Wer sich ausschließlich nur noch innerhalb dieser Medien bewegt, auf Zeitungen, Bücher und unseren öffentlich rechtlichen Rundfunk verzichtet, kann sich kein objektives Bild mehr von der Wirklichkeit machen. Schlimmer noch, er oder sie übernehmen „blind“ alles, was dort gepostet wird. So verpufft aktuell auch jeder gutgemeinte Versuch, mit arabischen Flüchtlingen, die hier ein neues Zuhause suchen, über den Hamas-Terror in Palästina und Israel ins offene, vorurteilsfreie Gespräch zu kommen. Gespräch? Nein, statt dessen wird sofort das Smartphone mit Filmausschnitten als Beweismittel präsentiert. Da bleibt leider kein Raum für Verständigung und Aufklärung. Der so geschürte Hass macht blind und taub gegenüber allen Andersdenkenden. Sprach- und Ratlosigkeit müssen aber überwunden werden, um einen kriegerischen Flächenbrand zu verhindern. Social Media darf nicht länger mit gezielten Falschmeldungen und unterstützenden, ebenfalls gefälschten Bildern, die Meinungsführerschaft in unserem Land übernehmen. Unsere Demokratie muss sich wehren.

Veröffentlicht am 21.10.2023

 

Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade

Debbingstraße ist ein Sanierungsfall - seit Jahren

Sie könnte ein Aushängeschild des Dorfkerns Rhade sein. Ein Erkennungsmerkmal, sich im über 800 Jahren alten historischen Ortskern zu befinden. Statt dessen ist sie marode, für Fußgänger ein Sicherheitsrisiko, für Autofahrer eine Parkfläche. Anregungen, etwas zu ändern, zu verbessern, gab und gibt es genug. Aber auch drohende Anliegerbeiträge verhinderten bisher notwendige Änderungen. Nun signalisiert die NRW-Landesregierung diese komplett abzuschaffen. Eine Nachricht, die der Startschuss für eine komplette Neugestaltung des Dorfes sein könnte. Dazu gehört die Verkehrsführung, die Kirchplatzgestaltung und der verkehrssichere Umbau der Debbingstraße. Die Bitte, sich den Verantwortungshut aufzusetzen, ist an die Stadtverwaltung gerichtet. Sie sollte ihre und die bisher gesammelten Bürgeranregungen sichten, um mit einem Projektvorschlag „Dorf Rhade und Debbingstraße“ die Öffentlichkeit in die Planung miteinzubeziehen.

Die Serie „Mit offenen Augen durch Rhade“ wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 20.10.2023

 

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