Soziales Gesellschaftliche Gegensätze, die nachdenklich machen (müssen)

Hier die Tafel für Menschen, dort ein Pflegeteam fürs Pferd

Vergleiche hinken. Sie sind häufig unpassend, manchmal unfair. Ob der folgende Text in diese Kategorie gehört, darf der Leser entscheiden. Ein großer Bericht im Lokalteil der DZ (30.08.) über eine Tierheilpraktikerin, die mit einer Geschäftsidee das Pferd in den Mittelpunkt ihres Handelns (und Geldverdienens) stellt, fordert zum Nachdenken geradezu heraus. Bedampftes Stroh und Heu im Stall, das Gras dazu eigenhändig angepflanzt, Homöopathie, Physiotherapie, Bachblüten, Akupunktur, dazu ein Team aus Pysiotherapeutin, Osteopathin und Futtermittelberaterin, alles, um dem Pferd Gutes zu tun. Nun der Gegensatz. Regelmäßige Berichte in der Lokalzeitung rücken die TAFEL in den Mittelpunkt. Hier geht es um Menschen, die auf die solidarische Unterstützung der Gesellschaft angewiesen sind, um über die Runden zu kommen. Hier geht es nicht um Bachblüten und Homöopathie, hier geht es um ein menschenwürdiges (Über)Leben. Wie war das noch mal mit Äpfel und Birnen? Ja, das Gegenüberstellen beider Sachverhalte hinkt, soll aber etwas nachdenklich machen. Nachdenklich, ob wir auch bei der Bekämpfung der real existierenden menschlichen Armut in unserem Land und darüberhinaus mehr Energie aufwenden müssen. Was dem Pferd gut tut, wird auch dem menschlichen Wesen gefallen.    

Nachdenkzeilen aus Rhade

Veröffentlicht am 01.09.2023

 

Service In eigener Sache - 4 Millionen-Lesergrenze geknackt

Rhader SPD-Internetseite erfreut sich weiter wachsender Zustimmung

Vor 50 Jahren wurden alle Rhader Haushalte mit einer neuen Zeitung überrascht. Die örtlichen  Sozialdemokraten begannen die kommunalpolitische Landschaft mit neuen Ideen und einer Daueroffensive an Informationen aufzumischen. Der Erfolg war in steigender Akzeptanz und  kontinuierlich besseren Wahlergebnissen abzulesen. Rund 120 Ausgaben der „SPD-Nachrichten für Rhade“ wurden im Laufe des genannten Zeitraums von fleißigen Mitgliedern flächendeckend verteilt. Eine Leistung, mit der keine Partei im weiten Umkreis auch nur annähernd konkurrieren konnte. Das Internet versprach weitere Möglichkeiten, um für sozialdemokratisches Denken zu werben. 2008/2009 gilt als Geburtsjahr von www.spd-rhade.de. Seit 15 Jahren wird diese Internetseite täglich (!) aktualisiert. Ob Interessantes aus der eigenen Partei, Bewertungen über die Konkurrenz, Lesetipps, Theaterkritiken, Blicke über den Tellerrand, Gedichte, Stadtentwickklungshinweise, Satire und Kommentare - die Rhader Internetseite schließt eine Info-Lücke, die die letzte Lokalzeitung unübersehbar öffnet. Sie erfreut sich wachsender Zustimmung und Beliebtheit. Nun ist es soweit. Seit der Scharfschaltung der Internetseite, von Jürgen Heinisch technisch eingerichtet, konnten 4 Millionen (!) Klicks gezählt werden. Eine fast unglaubliche Erfolgsgeschichte. Die Rhader SPD nimmt dieses seltene Jubiläum zum Anlass, um sich bei allen Lesern herzlich für das Interesse zu bedanken und die Bitte auszusprechen: „Empfehlen Sie uns bitte weiter“!

Veröffentlicht am 31.08.2023

 

Presse Politik: Das Ringen um den richtigen Weg

Wenn Selbstverständliches negativ bewertet wird - und was Medien von anderen lernen könnten

Beim Blick in die gestrige Morgenzeitung fällt das Nebeneinander folgender Überschriften auf: „Streit geschlichtet“ und „Nach dem Streit ist vor dem Streit“. Auffällig dabei ist, dass viele Medien bei Politik, egal auf welcher Ebene, einen völlig anderen Maßstab anlegen, als zum Beispiel in der Berichterstattung über Projekte der sogenannten freien Wirtschaft. Gut ist, dass auch ein Leser auf der gleichen Seite kurz zu Wort kommt. Sein Statement könnte der schreibenden und moderierenden Medienzunft helfen, ihren Blick über das Selbstverständnis von Politik zu schärfen. Er zeigt auf, dass ein wichtiger Entscheidungsprozess, egal von wem, immer nach dem gleichen (bewährten) Muster abläuft, ablaufen müsste.

  • Eine Position entwickeln, ein Ziel formulieren
  • Für die Idee werben, für sie eintreten
  • Neue Erkenntnisse aufgreifen, verhandeln, kompromissbereit sein
  • Dann das Ergebnis festschreiben und die Umsetzung einleiten

Klingt doch logisch und nachvollziehbar. Und wird überall so angewendet. Dennoch steht gar nicht so selten über der Berichterstattung von politischen Prozessen STREIT. Der Leser schließt sinngemäß: Wer von der Politik lediglich erwartet, dass geliefert wird und man ansonsten mit Inhalten nicht belästigt werden will, muss Politik und Diskurs wieder lernen.

Gedanken eines Rhader Zeitungslesers

Veröffentlicht am 30.08.2023

 

Durchfahrtsstraße und Autobahnzubringer - die Lembecker Straße muss sicherer werden. Jetzt!!! Verkehr Kreis RE lädt zum Mitmachen ein

Neues Mobilitätskonzept soll bis 2050 reichen

Mehrfach wurden in den letzten Jahren die Bürger in Rhade und Dorsten befragt, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Ideen über Ideen wurden entwickelt, aufgeschrieben und Beschlüsse gefasst. Besonders der KFZ-Verkehr stellt die Menschen vor Ort nicht zufrieden. Zu schnell, zu laut, zu gefährlich. Messbare Verbesserungen sind aber bis heute nicht erkennbar. Aktuell ist zur Zeit ein „Mobilitätsentwicklungsplan Dorsten“ in Arbeit. Bevor also in Rhade eine zusätzliche Querungshilfe auf der Lembecker-/Erler Straße entsteht, wird abgewartet, ob es durch den neuen Plan nicht neue Erkenntnisse gäbe. Nun mischt der Kreis RE auch noch richtig mit. Alle Bürger sind eingeladen, am 8. September in das Ruhrfestspielhaus zu kommen, um zwischen 16 und 19.30 Uhr am Mobilitätskonzept 2050 des Kreises mitzuwirken, sprich gute Vorschläge einzubringen. Fassen wir zusammen:

  • Rhade und das Dorfentwicklungskonzept mit Schwerpunkt Verkehr (in Arbeit)
  • Dorsten und der Mobilitätsentwicklungsplan (in Arbeit)
  • Kreis Recklinghausen mit Mobilitäts-Masterplan 2050 (in Planung)

Wer blickt da noch durch? Wer koordiniert die 3 Maßnahmen? Wann wird in Rhade die genannte Kreisstraße so gestaltet, dass das Leben in unserem Stadtteil sicherer und lebenswerter ist? Fragen, die die Stadt Dorsten und der Kreis RE beantworten müssen.

Rhader Fragen zur mehrfach ausgerufenen Mobilitätswende

Veröffentlicht am 29.08.2023

 

Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade

Rot-weiße Baken als Dauerlösung?

Der Fuß- und Radweg entlang der Lembecker Straße zwischen der Stuvenbergsiedlung und dem Bahnübergang ist nicht in bestem Zustand. Parkende Autos auf dem Grünstreifen engen den Radweg immer mal wieder ein, Reifenspuren zeigen an, dass der motorisierte Verkehr den radelnden und gehenden Verkehrsteilnehmer von Fall zur Fall gefährlich nahe kommt. Seit geraumer Zeit signalisieren nun rot-weiße Baken, dass eine Reparatur der Böschungssicherung in der Nähe des Mühlenteichs überfällig ist. Wann, so fragen aufmerksame Bürger, soll denn die Reparatur erfolgen? Nicht zum ersten Mal werden Rest-Bauarbeiten in Rhade auf die lange Bank geschoben. Noch immer sind Stolperfallen als Folge der Glasfaser-Verlegung unübersehbar. Um Klarheit zur gewinnen, wurde der SPD-Ratsherr Achim Schrecklein gebeten, sich der Sache in „rot-weiß“ anzunehmen. Das Ergebnis ist dann hier in Kürze zur lesen.

Veröffentlicht am 28.08.2023

 

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