Presse Wenn Springer-Medien selbst Politik machen, ist die Demokratie in Gefahr! Wer stoppt den Konzernchef?
Veröffentlicht am 13.04.2023
Veröffentlicht am 13.04.2023
Der Mobilitätsentwicklungsplan zeigt die Richtung an - mehr noch nicht
Ohne einen Plan bleibt alles Stückwerk. Eine Erkenntnis, die die Grundlage für die jetzt ausgerufene Dorstener Verkehrswende werden soll. Der vorliegende Entwurf des sogenannten Mobilitätsentwicklungsplans betrachtet das gesamte Stadtgebiet und hat die absolute Gleichberechtigung aller am Verkehr beteiligten Einwohner in den Mittelpunkt gestellt. Wer nun aber glaubt, dass bereits „morgen“ das erkannte Problem vor der eigenen Haustür abgestellt wird, wird ernüchtert aufwachen. Das Projekt ist ein Generationenprojekt, verlangt langen Atem, einen sehr hohen Finanzbedarf und viel Verständnis in der Bevölkerung. Gut, dass die externen Planer im Vorfeld flächendeckend das Gespräch in Bürgerversammlungen, Vereinen, Schulen, bei Unternehmern, in der Verwaltung, der Politik und online gesucht haben. Das Meinungsbild, das sich den Analysten hier und da bot, ist vielfältig, aber fast deckungsgleich. Verharren wir kurz in Rhade. An der Online-Befragung haben sich 45 von insgesamt 631 Usern beteiligt, an der parallel gestarteten Umfrage, 5% von 328 Teilnehmern. Also kein überragendes, aber ein durchschnittliches Interesse der Rhader an dem Mammutprojekt. Das soll aber nichts heißen. Erinnert wird, dass besonders die Rhader in den letzten Jahren mehrfach befragt wurden. Und das Thema Verkehr spielte dabei immer eine Hauptrolle. Interessant ist, dass sich die örtlichen Forderungen wiederholen. Sie lassen sich auf folgende Formel verdichten: Mehr Sicherheit, mehr Rücksicht auf Radler und Fußgänger, bessere Radwege und ein ÖPNV, der auch alle Dorstener Stadtteile in kurzen Taktzeiten erreicht. Was das für Rhade heißt, dazu mehr im Teil 3 dieser Information am Freitag.
Veröffentlicht am 13.04.2023
Monatliche Treffen dienen der Information und des Meinungsaustausches
Seit 54 Jahren gibt es sie - die Rhader Sozialdemokraten. Und seit 54 Jahren treffen sie sich einmal im Monat, um sich auszutauschen und den eigenen Lebensmittelpunkt weiterzuentwickeln. So auch morgen. Treffpunkt ist das Gasthaus Finke, Zur Alten Mühle um 18.30 Uhr. Der Vorsitzende Christoph Kopp hat dazu eine Tagesordnung aufgestellt, die viel Raum für allgemeine Informationen, wie auch für freie Diskussionen lässt. Im Mittelpunkt wird sicherlich wieder die Frage nach der Zukunft des Ortsvereins stehen. Weiter wie bisher - oder doch ein Zusammenschluss mit Nachbarortsvereinen? Der Demographiewandel hat nämlich auch die Rhader Sozialdemokraten fest im Griff. Für Spannung ist also gesorgt. Interessenten können, wie immer, an der öffentlichen Versammlung teilnehmen.
Veröffentlicht am 12.04.2023
Überzeugende Präsentation - Rhader Verkehrsprobleme Teil des Ganzen
Das externe Planungsbüro „energielenker projekts GmbH“ hat in beispielhafter Zusammenarbeit mit der Verwaltung, der Politik und der Öffentlichkeit einen Mobilitätsentwicklungsplan Dorsten erarbeitet und nun präsentiert, der in seiner Klarheit und Zielgenauigkeit das Prädikat „sehr gut“ verdient. Nun gilt es, diese Erkenntnisse in praktisches Handeln, Verkehrswende genannt, umzusetzen. Natürlich will der Rhader hören und lesen, ob „seine“ Vorortprobleme berücksichtigt wurden. So wie beispielhaft in Hervest, Wulfen und Altendorf-Ulfkotte der Plan gelesen wird. Aber, und das ist das Wichtigste an dem Mobilitätsentwicklungsplan, er muss das gesamte Stadtgebiet (und darüberhinaus) umfassen. Eine wesentliche These lautet: Alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt zu behandeln. Im Umkehrschluss heißt das, dass in Zukunft der PKW-Verkehr keinen Vorrang mehr in unseren Wohnquartieren haben darf. Gut für die Umwelt und die Lebensqualität. Interessant für den langjährigen Begleiter der Dorstener und Rhader Kommunalpolitik ist, dass die gewonnenen Erkenntnisse der Planer fast 1:1 mit denen übereinstimmen, die immer wieder als Anregung oder Kritik der Verwaltung und den Parteien vorgetragen und entsprechend dokumentiert wurden. Dennoch verdient der neue Plan absolute Aufmerksamkeit und Priorität im Rathaus und in der gesamten Bevölkerung. Verkehrswende heißt nämlich auch, dass künftig jeder Bürger seinen Beitrag zum Gelingen leisten muss.
Eigener Text auf Grundlage der öffentlichen Präsentation des Plans auf dem städtischen YouTube-Kanal www.dorsten.de. Wird aus Rhader Sicht fortgesetzt.
Veröffentlicht am 11.04.2023
Ostern, ein christliches Fest mit riesigem Symbolgehalt für Frieden, Verständigung, Toleranz und Nächstenliebe. Die Realität ist bitter. Frieden? Blicken wir beispielhaft in die Ukraine, in den Jemen oder nach Myanmar. Verständigung? Lassen wir unseren Blick nach China und Taiwan schweifen. Toleranz? Richten wir doch noch einmal unseren Blick in die vergessenen Flüchtlingslager auf dem Boden der EU oder auch in Libyen. Nächstenliebe? Nun blicken wir in den Spiegel. Wir sehen uns und beginnen ein Selbstgespräch. Frieden? Ja, ich sollte mich mehr informieren, mehr engagieren, mehr Flagge gegen Kriege aller Art zeigen. Verständigung? Ja, sie ist der Schlüssel zum friedlichen Zusammenleben. Egal, ob es sich um Staaten handelt oder um meine Nachbarschaft und Familie. Toleranz? Ja, ich erkenne deutlich meinen Egoismus, der verstärkt der Toleranz gegenüber anders Denkenden, anders Aussehenden, anders Glaubenden, anders Liebenden weichen muss. Nächstenliebe? „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Ein selbst erklärender Satz, der ungemein viel Verständigung und Toleranz von uns erfordert. Dann wäre selbst der Frieden, nicht mehr weit, sage ich laut zu meinem Spiegelbild. Jetzt gilt, das Erkannte praktisch zu leben. Vier freie Tage zu Ostern. Zeit, immer mal wieder in den Spiegel zu blicken, um mich zu erkennen.
Veröffentlicht am 07.04.2023
WebsoziCMS 3.9.9 - 008226102 -