Ortsverein SPD-Rhade versucht, gordischen Knoten zu lösen

Donnerstag Mitgliederversammlung

Der Begriff gordischer Knoten stammt aus der griechischen Sage und verspricht demjenigen, der ein kunstvoll verknotetes Seil lösen kann, den militärische Sieg über Asien. Heute wird damit die Lösung eines schwierigen Problems bezeichnet. Die Rhader Sozialdemokraten suchen seit geraumer Zeit nach einem Weg, die örtliche Partei aus der Überalterungsklammer zu befreien und stoßen dabei auf den berühmten gordischen Knoten. Alle bisherigen Versuche ihn zu lösen, waren erfolglos. Nun soll am kommenden Donnerstag nochmals gemeinsam beraten werden, ob neue Ideen Erfolg versprechen. Inzwischen wird immer klarer, dass die Problembeschreibung auf alle Dorstener Parteien zutrifft. Das darf darf aber nicht dazu führen, den Knoten einfach Knoten sein zu lassen. Wer will, dass auch künftig Rhade mit kreativen  Ideen weiterentwickelt wird, darf nicht vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe kapitulieren. Am Donnerstag, 13. Oktober, wird es um 18.30 Uhr im Gasthaus Pierick einen neuen gemeinsamen Versuch geben.

Veröffentlicht am 11.10.2022

 

Landespolitik Aktuell: SPD geht in Niedersachsen als Sieger vom Platz

Rot-grün hat deutliche Regierungsmehrheit 

Die wichtige Landtagswahl in Niedersachsen haben Stephan Weil und die SPD gewonnen. Zusammen mit den Grünen kann eine neue Landesregierung gebildet und die ungeliebte GroKo mit der CDU beendet werden. Arg unter die Räder kamen CDU und FDP. Die Liberalen werden nicht einmal mehr im Landtag vertreten sein. Besonders bitter ist, aus der Sicht von Demokraten, aber das Ergebnis der rechten AfD. Sie profitiert von jeder Krise. Ob bei Corona oder dem Krieg in der Ukraine, sie bietet keinerlei Lösung an. Als Fazit kann festgehalten werden, dass die SPD weiter Wahlen gewinnen kann, wenn eine starke Persönlichkeit an der Spitze steht und die Partei eine Einheit bildet. Die Rhader SPD gratuliert den Sozialdemokraten in Niedersachen ganz herzlich. Der NRW-SPD kann von den Parteifreunden in Niedersachsen viel lernen.

Veröffentlicht am 10.10.2022

 

Verkehr Ein Blick über die Grenze

Warum sind uns die Holländer in vielen Bereichen der Mobilität uneinholbar voraus?

Lassen wir mal das Auto stehen und setzen uns aufs Rad, um durch Holland zu radeln. Die Radwege sind breit, haben fast immer einen Mittelstreifen und keine Schlaglöcher. Und wenn der Platz nicht reicht, wird die Fahrbahn für den KFZ-Verkehr eingeschränkt. Die Ampeln zeigen den Radlern zusätzlich an, wann sie mit der Weiterfahrt rechnen können. Die Beschilderung ist lückenlos. Auch Radwege, die durch Wald- und Parklandschaften führen, sind nicht durch Wurzelschäden ramponiert. Müllauffangkörbe können im Vorbeifahren genutzt werden. Warum geht das alles im Nachbarland und nicht auch bei uns? Zur Zeit wird in Dorsten mit Bürgerbeteiligung ein neuer Mobilitätsentwicklungsplan erarbeitet. Wer sich die Mühe macht, die mehreren hundert Bürgervorschläge zu lesen, ahnt, dass da noch viel Wasser die Lippe hinabfließen wird, bevor die Umsetzung erfolgt. Wenn überhaupt. Nein, wir werden nie und nimmer das Verkehrsinfrastruktur-Niveau der Niederländer erreichen. Solange wir noch über den Sinn und Zweck von Fahrradstraßen diskutieren, anstatt sie einfach auszuweisen, werden wir Planungsweltmeister bleiben, aber beim Praxistest sitzen bleiben. So wird das mit der Verkehrswende und dem Klimaschutz nichts.

Wochenendgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 08.10.2022

 

So könnte es aussehen - das neue Finanzloch der Stadt Dorsten Kommunalpolitik Hiobsbotschaft aus dem Rathaus

Zwingen marode kommunale Finanzen wieder zu Sparmaßnahmen? 

Dorsten kommt aus dem Schuldenkeller einfach nicht heraus. Jahrelang konnten im Wesentlichen nur die Pflichtaufgaben der Lippestadt getätigt werden. Trotz empfindlicher Steuererhöhungen und Unterstützungsgelder vom Land und Bund, mussten viele Bürgerwünsche hintenan stehen. Rhade kann ein Lied davon singen. Viele Pläne, um die Zukunft zu gestalten, wurden mit interessierten Bürgern entworfen. Wegen fehlender Gelder wanderten die guten Dokumente in tiefe Rathausschubladen. Das Versprechen, sie sofort herauszuholen wenn die Finanzlage das zulässt, darf heute als „Beruhigungspille“ bewertet werden. Zeitweise sah es so aus, als ob die Kuh vom Eis wäre. Nun die Hiobsbotschaft. Minus in der Stadtkasse. Was das für das Dorfentwicklungskonzept Rhade bedeutet, kann man nur erahnen.

Ein fragender Zwischenruf aus Rhade in Richtung Rathaus

Veröffentlicht am 07.10.2022

 

Service Was tun, wenn das Licht ausgeht und die Heizung mangels Energie schlapp macht?

Notfallpläne der Ruhrgebietskommunen zeigen Wege zur Selbsthilfe auf

Die Selbsthilfefähigkeit der Menschen stärken, Energienotlagen verhindern, das Krisenmanagement stärken – besser bereit sein. Das ist das Ziel der regionalen Informationskampagne, der sich alle 53 Kommunen des Ruhrgebiets und der Regionalverband Ruhr angeschlossen haben. Die gemeinsame Kampagne mit dem Slogan „#besserbereit“ ist Ende September von Duisburg bis Dortmund, von Xanten bis Breckerfeld gestartet.

Aktuell treffen alle Kommunen im Ruhrgebiet Vorkehrungen für einen möglichen Gasmangel und Energieengpässe im Herbst und Winter. Vor diesem Hintergrund hat der Kommunalrat, die Runde der Oberbürgermeister und Landräte im RVR, eine regionale Kampagne initiiert, die in allen 53 Kommunen sichtbar wird.

Die Kampagne informiert auf der einen Seite über Maßnahmen und liefert auf der anderen Seite praxisnahe Tipps und Checklisten, um auf künftige Krisen- oder Notfallsituationen besser vorbereitet zu sein.

Hier findet der Leser wichtige Informationen: www.besserbereit.ruhr

Veröffentlicht am 06.10.2022

 

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