Bundespolitik Wie auf den Krieg reagieren?

Umfrageergebnisse sind Momentaufnahmen, bieten aber keine dauerhafte Orientierung

Monatlich fragen uns wichtige Meinungsforschungsinstitute, was wir so denken. Und wie wir demnächst wählen würden. Und welche Politiker beliebt oder gar unbeliebt sind. Wer Politik ausschließlich nach diesen Ergebnissen ausrichtet, hat schon verloren. Seit Monaten wird u. a. abgefragt, wie wir uns im völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine positionieren sollten. Der Bundeskanzler Olaf Scholz hat einen Eid geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Das heißt im genannten Fall, keine aktive Kriegspartei werden zu wollen. Dennoch greifen die von den Meinungsforschungsinstituten repräsentativ ausgewählten Bürger gerne das von den Medien landauf, landab geprägte (Vor)Urteil, Scholz sei zu zögerlich, auf. Bei einer weiteren Frage wird aber mit großer Mehrheit die Besorgnis angeführt, schleichend tiefer in den Konflikt hineingezogen zu werden. Ein klassischer Widerspruch. Wählen wir für das negativ geprägte Wort zögerlich, einfach mal den Begriff verantwortungsvoll. Dann würde das Umfrageergebnis über den Politiker Olaf Scholz, einen ganz anderen Stellenwert erhalten.

Ein Rhader Zwischenruf

Veröffentlicht am 17.10.2022

 

Gesundheit Plötzlich Corona - ein Erfahrungsbericht aus Rhade mit Dank an alle Begleiter und Helfer

Nachdem alle empfohlenen Impfungen verabreicht waren und jede neue Corona-Welle ohne eigene Infizierung überstanden war, machte sich eine gewisse Gleichgültigkeit bemerkbar. Wird schon gut gehen. Dann plötzlich, ohne die Herkunft genau lokalisieren zu können, die Ansteckung. Und die Hoffnung, so wie bei vielen, mit geringen Symptomen davonzukommen. Eine Fehleinschätzung. Das Fieber stieg, die Sorge, richtig krank zu werden, auch. Viel (Quarantäne)Zeit, nachzudenken. Nachzudenken über unsere medizinische Infrastruktur. Da sind flächendeckend die Testcenter. Das Personal, hilfreich und freundlich. Nach dem Schnelltest bringt der nachgeschaltete PCR-Test letzte Gewissheit. Nun bin ich ein gesundheitliches Risiko für die Allgemeinheit. Gut, dass es die Corona-WarnApp gibt. Alle, die ein Smartphone und die App geladen haben, werden nun über mögliche Begegnungen mit mir (anonymisiert) gewarnt. Die Kontakte zum Hausarzt und der Apotheke erfolgen telefonisch. Beeindruckend auch hier die Anteilnahme und Freundlichkeit des gesamten Personals. Dann der Anruf vom Gesundheitsamt. „Wie geht es Ihnen? Benötigen Sie Hilfe? Welche Impfungen haben Sie erhalten? Sind Sie Risikopatient? Was können wir für Sie tun?“ Mehr Unterstützung geht nicht. Doch, da muss an dieser Stelle die (noch) nicht angesteckte Ehefrau erwähnt werden, die die häusliche Versorgung des infizierten Partners umsichtig übernommen hat. Familie und Freunde melden sich. Das psychologische Aufbauprogramm läuft. Und tatsächlich sinkt das Fieber, der Husten wird lockerer, der Optimismus kehrt zurück. In wenigen Tagen wird es einen ersten Versuch zum Freitesten geben. Hoffentlich habe ich keine weiteren Personen angesteckt. Diese Sorge beschäftigt mich ständig. Nur abgelöst vom Dank an alle, die mich in dieser nicht kalkulierbaren Situation begleitet haben.

Veröffentlicht am 15.10.2022

 

Kommunalpolitik Städtischer Haushalt: Die Bewertung der Verwaltung wechselt ständig

Gestern noch der Blick in ein Finanzloch - heute wieder leichte Entwarnung

Zahlen lügen nicht - sagt der Volksmund. Aber die Interpretation von Soll und Haben lässt schon mal völlig unterschiedliche Sichtweisen zu. Das ist im Privaten nicht anders, als in einer Stadtverwaltung. Schulden können auch als Zukunftsinvestitionen bewertet werden. Vorausgesetzt, sie können auch abgetragen werden. Wer seit Jahrzehnten die Diskussion über den städtischen Haushalt verfolgt hat, sieht eine ständige Wiederholung der Argumente. Mal ist überraschend doch Geld in der Kasse, in der Regel aber nicht. Dann muss überall gespart oder die Steuern und Gebühren angehoben werden. Besonders ärgerlich ist, wenn langfristig geplante Projekte dem Rotstift zum Opfer fallen. So ist eine kontinuierliche Entwicklung eines Stadtteils wie Rhade, fast unmöglich. Ehrenamtliche Kommunalpolitiker und engagierte Parteimitglieder, sind zu bedauern. Beste Ideen, auch öffentlich anerkannt und im Stadtrat einstimmig durchgewunken, schlummern dann in tiefen Rathausschubladen. Ist die Haushaltslage plötzlich wieder positiv, kann sich kaum ein Verwaltungsmitarbeiter oder ein „jüngeres“ Ratsmitglied, daran erinnern. Dann wird sicherheitshalber mit neuer Planung begonnen. Dieser Rhythmus wiederholt sich nicht selten. Klingt alles sehr pauschal, kann aber mit „lebenden“ Beispielen belegt werden.    

Ein Zwischenruf aus Rhade zur Dorfentwicklung

Veröffentlicht am 14.10.2022

 

Bundespolitik Eine neue Ostallianz dreht uns den Hahn zu und den Hals ab

Putin hat die Arabischen Emirate eingefangen - Zu welchem Preis?

Gestern sah es noch so aus, als ob wir die Öllücken, die durch den Kriegsverbrecher Putin aufgerissen wurden, mit neuen „Freunden“ aus den Arabischen Emiraten schließen könnten. Unvergessen der Diener von Robert Habeck vor einem einflussreichen Scheich, um Gas und Öl einzukaufen. Auch der Bundeskanzler Olaf Scholz, traf den Saudi-Prinzen, der Blut an den Fingern hat. So ist Realpolitik. Womit aber keiner rechnete, dass die Scheichs mit Putin hinterrücks gemeinsame Sache machen, um den Ölpreis nach oben zu treiben. Die westliche Welt steht vor einem neuen Problem. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Außer, so schnell wie möglich aus den fossilen Energien, die nicht in unserm Boden lagern, auszusteigen. Das wird viel Geld kosten. Und wir Verbraucher sind dabei. Keine guten Aussichten für den Wirtschaftsstandort Deutschland, den der EU und den von Amerika. Von den „unterentwickelten“ Ländern ganz zu schweigen.

Ein Rhader Zwischenruf an den Wirtschaft-, den Finanzminister und den Bundeskanzler

Veröffentlicht am 13.10.2022

 

Landespolitik Lindner (FDP) und Merz (CDU) - und die Landtagswahl-Analyse

Lindner: Die FDP hat nicht verloren, sondern die Ampelkoalition gesamt ist der Verlierer.

Merz: Das schlechte CDU-Ergebnis hat nichts mit der Bundespartei zu tun. Es ist ein landespolitisches Ergebnis.

Zwei „große“ Parteivorsitzende versuchen sich aus der Verantwortung zu stehlen. So gebärden sich Verlierer ohne Rückgrat.

Ein Rhader Zwischenruf zur Landtagswahl in Niedersachsen

Veröffentlicht am 12.10.2022

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007885074 -