Allgemein Wir trauern um Manfred Degen

Der frühere SPD-Landtagsabgeordnete ist mit 82 Jahren gestorben. Manfred Degen war Rhade und der hiesigen SPD besonders verbunden. Als Flüchtlingskind lebte er zeitweise in Rhade. Nie hat er vergessen, woher er kam und  wie praktische Solidarität buchstabiert wird. Wir verneigen uns vor einer großen Persönlichkeit.

Veröffentlicht am 27.09.2022

 

Stadtentwicklung Der neue Brunnenplatz - Nur eine Momentaufnahme

Als Abstellplatz ungeeignet und unwürdig

Gestern noch die städtische Lobhudelei über den neuen, würdigen Standort des Tisa-Brunnens, heute als Abstellplatz, wenn auch nur kurz, in Anspruch genommen. Genau das wurde vorhergesagt. Nämlich, dass der Geschichtsbrunnen der Künstlerin, Nonne und Ehrenbürgerin Dorstens, Schwester Paula, „im Hinterhof“ des Alten Rathauses an Bedeutung und Aufmerksamkeit verliert. Auch an Markttagen ist zu beobachten, dass der Brunnen zugestellt wird und so vergessen vor sich hin plätschert. Das hat Schwester Paula nicht verdient.

Aus der Rhader Serie, mit offenen Augen durch unsere Stadt

Veröffentlicht am 27.09.2022

 

Europa Aktuell: Wohin gehst du - EU?

Dramatischer Rechtsruck nun auch in Italien.

Veröffentlicht am 26.09.2022

 

Kommunalpolitik Rhade: Workshop über städtische Kultur- und Weiterbildung

Offener Brief an das Kernteam des Bürgerforums (Auszug)

Das Thema „Städtische Kultur und Weiterbildung“ in Rhade, und in allen bisher vernachlässigten Dorstener Stadtteilen, habe ich seit Jahrzehnten (!) aktiv mit eigenen Thesenpapieren begleitet. Im Oktober 2020 habe ich dem Bürgerforum eine aktualisierte mehrseitige Fassung vorgestellt. Es trägt den Titel „Rhader Gedanken zum städtischen Kulturangebot - Ein Positions- und Diskussionspapier“. Im Interesse der Sache habe ich es von Hans-Peter Steffens mit unterzeichnen lassen. Ende Oktober konnten wir mein Thesenpapier als  Vorschlag des Rhader Bürgerforums im Rathaus vorstellen. Das Ergebnis war besonders für mich ernüchternd. Statt einer konstruktiven Diskussion, verharrte die Verwaltungsseite weiter in ihrer „Verteidigungsposition“, bisher alles richtig gemacht zu haben. Meine kritischen Protokollnotizen wurden von H.-P. Steffens uneingeschränkt geteilt. Über ein weiteres Gespräch im Rathaus mit der gesamten Verwaltungsspitze und den Verantwortlichen für Kultur und Weiterbildung und zwei Akteuren des Bürgerforums Rhade wurde ich weder informiert, noch dazu eingeladen. Bis heute kenne ich nicht einmal das Ergebnis dieser seltsam zusammengesetzten Gesprächsrunde. Bis heute rätsele ich darüber, wie die zwei des Bürgerforums mit meinem Papier, aber ohne eigene Fachkompetenz, Rhade in der Frage städtische Kultur und Weiterbildung vertreten wollten. Und nun die persönliche Einladung, weiter „mitzuspielen“. Nein, das Thema ist abgehakt. Den Teilnehmern des sogenannten Kulturworkshops Rhade ist viel Erfolg zu wünschen. Mein genanntes Thesenpapier, es kann bei Bedarf angefordert werden, enthält alle Aspekte und Vorschläge, um das städtische Kultur- und Weiterbildungsangebot in Rhade überhaupt erst zum Leben zu erwecken. Mehr kann ich dazu nicht beitragen.

Mit freundlichen Grüßen.   Dirk Hartwich   

 

Veröffentlicht am 26.09.2022

 

Bundespolitik Die Geschichte vom angeschlagenen Boxer und was das mit Putin zu tun hat

Wochenendgedanken aus Rhade

Ein Boxer, der angeschlagen durch den Ring taumelt, darf nie unterschätzt werden. Siegessicher kann der Gegner erst dann sein, wenn der Kontrahent entweder länger am Boden liegt, oder das Handtuch zum Zeichen des Abbruchs in die Arena geworfen wird. Im Sport gibt es viele Beispiele, dass ein angeschlagener Gegner doch noch unerwartet zurückschlagen und so den bisherigen Kampfverlauf auf den Kopf stellen kann. Putin ist der angeschlagene Boxer. Weder liegt er momentan am Boden, noch ist zu erwarten, dass das Handtuch plötzlich geworfen wird. Er ist in dieser Phase unberechenbar gefährlich. Seine Drohungen dürfen nicht leichtfertig als Bluff abgetan werden. Wir müssen zwar nicht ängstlich wie das Kaninchen vor der Schlange kuschen, wir dürfen aber nicht mit HURRA plötzlich Kriegspartei werden. Die bisherige Kanzler-Strategie, nur gemeinschaftlich als EU und Nato zu agieren, hat bisher Putin keine Möglichkeit geboten, neue Fronten aufzumachen. Das muss so bleiben.    

Veröffentlicht am 24.09.2022

 

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