Achim Schrecklein und Friedhelm Fragemann zeigen sich tief beeindruckt bei der Totenehrung. Foto Janis Salins, Riga-Kom. Kommunalpolitik Dorsten ist nun Mitglied im Riga-Komitee

Beeindruckende, berührende und bewegende Momente in Riga - Achim Schrecklein und Friedhelm Fragemann vertreten die Stadt Dorsten

Delegierte aus 39 Städten des Riga-Komitees haben an zahlreichen Orten an die Opfer des Holocaust in Lettland vor über 80 Jahren erinnert. Das Riga-Komitee, die Deutsche und die Österreichische Botschaft in Riga und die Jüdische Gemeinde haben dazu eine Reihe besonderer Gedenkveranstaltungen in der lettischen Hauptstadt realisiert. Die Stadt Dorsten wurde durch den 2. stellvertretenden Bürgermeister Achim Schrecklein und Ratsmitglied Friedhelm Fragemann vertreten. Bürgermeister Tobias Stockhoff musste die Reise wegen einer Corona-Infektion kurzfristig absagen.

Riga, malerisch an der Ostsee gelegen, war für Zehntausende jüdischer Menschen aus dem „Großdeutschen Reich“ die letzte Station einer Reise in den Tod. Riga zählt damit zu einem der ersten Orte des Massenmordes an Jüdinnen und Juden im Zweiten Weltkrieg. Lange blieb diesen Opfern, die in der nahen Umgebung, den Wäldern von Bikernieki und Rumbula, in Jungfernhof und Salaspils ermordet wurden, ein eigenes Gedenken verwehrt. Dies konnte sich erst nach dem Ende der Sowjetunion frei entwickeln. Das Riga-Komitee, gegründet im Jahr 2000, arbeitet daran, den Toten, soweit möglich, ihre Namen zurückzugeben und einen würdigen Ort der Trauer und des Gedenkens zu schaffen.

Der Rat der Stadt Dorsten hat in seiner Sitzung am 30. Juni 2021 einstimmig den Beitritt der Stadt zum Deutschen Riga-Komitee beschlossen. Zum Erhalt und zur Pflege der Gräber- und Gedenkstätten in den Wäldern von Bikernieki wird ein jährlicher Förderbeitrag in Höhe von 2000 Euro geleistet. Dieser Betrag wird als starkes Zeichen aus der Dorstener Bürgerschaft maßgeblich durch Spenden finanziert.

Während der dreitägigen Riga-Reise haben Achim Schrecklein und Friedhelm Fragemann unter anderem an einer Gedenkveranstaltung an der Ruine der Großen Choral-Synagoge teilgenommen und den Jungfernhof mit den Überresten des ersten Konzentrationslagers in Lettland besucht. Die Gräber- und Gedenkstätte Bikernieki war ebenso ein Ziel der 70-köpfigen Reisegruppe, die aus Vertreterinnen und Vertretern aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Slowakei bestand, sowie Ausstellungen, die die nationalsozialistischen Gräueltaten thematisieren. Zudem gab es eine Stadtführung und im Jüdischen Museum von Riga eine Gesprächsrunde mit Margers Vestermanis. Der 97-Jährige ist einer der letzten Überlebenden des Holocaust.  

„Es waren beeindruckende, aber auch sehr berührende Erlebnisse. Auf dem Jungfernhof haben wir uns mit einer Gruppe junger Menschen aus den Vereinigten Staaten ausgetauscht, die im Rahmen eines Uni-Projekts in Riga war. Es ist sehr wichtig, dass auch junge Menschen aus unserer Stadt die Möglichkeit bekommen, Gedenkstätten zu besuchen und auf diese Weise Demokratiebildung zu erfahren. Das Leid der Opfer des Nationalsozialismus darf niemals in Vergessenheit geraten“, sagt Achim Schrecklein.

Auch Friedhelm Fragemann nimmt viele besondere Eindrücke aus Riga mit. „Es waren bewegende Momente in einer dichtgedrängten Folge von Gedenkveranstaltungen und Besuchen von Gedenkstätten. In ganz besonderer Weise hat uns der Vortrag des Zeitzeugen Margers Vestermanis beeindruckt. In seinem rund einstündigen Bericht konnte man eine Stecknadel fallen hören“, sagt er.

Hinweis:

Veröffentlicht am 15.07.2022

 

Das Rhader Wappen hat Symbolkraft. Auf abgeholzter Fläche entwickelte sich neues Leben. Seit 1969 auch die Rhader SPD. Ortsverein Heute: Rhader SPD trifft sich

Diskussion über die Zukunft des Ortsvereins im Mittelpunkt

Punkt 18.30 Uhr will heute Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader Sozialdemokraten, die Diskussion über die Zukunft des über 50 Jahre existierenden Ortsvereins eröffnen. Treffpunkt ist das Gasthaus Pierick, Lembecker Straße. Berichte des Ratsmitglieds Achim Schrecklein über seine Arbeit, auch in der Funktion Stellvertretender Bürgermeister, schließen sich an.

Veröffentlicht am 14.07.2022

 

Kommunalpolitik Pättken: Gefahr erkannt - Gefahr gebannt

Rhader Bürgerhinweis hat gewirkt - Ein Foto sagt mehr als 1000 Worte

Die Gefahrenquelle, von einem Bürger erkannt und durch ein eindrucksvolles Foto der Rhader SPD dokumentiert, hat im Rathaus zu schnellen Reaktionen geführt. Inzwischen wurden die Eisenplatten auf dem Geh- und Radweg zwischen Mainstraße und Schlehenweg, Pättken genannt, entfernt und auf dem Feld zwischengelagert. Für später vorgesehene Nacharbeiten am Regenrückhaltebecken werden sie nochmals verlegt. Dann aber hoffentlich so, dass eine Unfallgefahr nicht entsteht. Die Rhader SPD, die den Bürgerhinweis entgegengenommen und zur Verwaltung weitergeleitet hat, bedankt sich für die schnelle positive Reaktion aus der Verwaltung.

Veröffentlicht am 13.07.2022

 

Gesellschaft Parteien wirken an der politischen Willensbildung mit (Art. 21 GG)

Anspruch und Wirklichkeit

Die demokratischen Parteien haben sich um unser Land verdient gemacht. Die Mitglieder wissen, dass politische Gestaltung in der eigenen Stadt, im Land oder im Bund, bedeutet, alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens abzudecken. Egal ob es sich um Soziales, Umwelt, Sicherheit, Finanzen, Gesundheit, Kultur oder auch um Bildung handelt. Sie unterscheiden sich dadurch wesentlich von den Akteuren, die in Bürgerinitiativen in der Regel nur einen Bereich im Blick haben. Starke demokratische Parteien sind also unentbehrlich. Nun aber zeigt sich, besonders bei den Volksparteien, dass es an Nachwuchs mangelt. Die Mitgliederzahlen sinken, der im Grundgesetz verankerte Auftrag gerät ins Wanken. Die neuesten Zahlen bestätigen den seit einigen Jahren andauernden Trend. Grund genug, Alarm zu schlagen. Wer zum Beispiel will, dass Rhade nicht innerhalb der anderen Stadtteile untergebuttert wird, wer will, dass kein Kind in NRW zurückgelassen wird, wer will dass im Bund das Soziale einen hohen Stellenwert erhält, sollte in eine demokratische Partei eintreten. Wir empfehlen an dieser Stelle die SPD, die seit 159 (!) Jahren bewiesen hat, Demokratie zu können. Ein Alleinstellungsmerkmal! Beeindruckend!

Ein Rhader Appell, die demokratischen Parteien zu stärken

Veröffentlicht am 12.07.2022

 

Ortsverein Wo bitte geht‘s zur Zukunft?

SPD-Rhade lädt zur innerparteilichen Diskussion

Wie an jedem 2. Donnerstag im Monat, so auch diesmal. Am 14. Juli treffen sich die Mitglieder der Rhader Sozialdemokraten um 18.30 Uhr im Gasthaus Pierick, um den richtigen Weg, der in die Zukunft des Ortsvereins führen soll, gemeinsam zu besprechen. Während dieser Tagesordnungspunkt noch mit vielen Fragezeichen versehen ist, besteht absolute Einigkeit darüber, dass eine Jubilarfeier überfällig ist. Am 26. August soll, so der vorbereitende Arbeitskreis, allen Mitgliedern für ihr jahrelanges Engagement in besonderer Form gedankt werden. Berichte des Ratsmitglieds Achim Schrecklein, auch stellvertretender Bürgermeister, und von Christoph Kopp, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender, runden die Tagesordnung ab.

Veröffentlicht am 11.07.2022

 

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