- Für Euch gewinnen wir das Morgen
- Faire Mieten wählen
- Beste Ausstattung für unsere Schulen - Modern in allen Klassen
- Für bezahlbare Energie
- Gute Arbeit. Sozial. Digital. Klimaneutral.
- Für handlungsfähige Kommunen
- Innere Sicherheit stärken
- Kultur für alle
Mit einem NRW-Ministerpräsidenten Thomas Kutschaty wird NRW stärker. Schwarz-gelb hat in 5 Jahren leider bewiesen, keine Gestaltungskraft zu haben. Der Wechsel ist überfällig. Für Sie, für Dich und für Euch gewinnen wir das Morgen.
Veröffentlicht am 21.04.2022
Gemeinsam frühstücken und über die Zukunft beraten
Morgen um 10 Uhr treffen sich die Rhader Sozialdemokraten im Gasthaus Pierick, um über die Dorstener Kommunalpolitik im Allgemeinen und die künftige Rolle der Rhader SPD im Besonderen zu diskutieren. Nach den vielen Corona bedingten Absagen, soll ein gemeinsames Frühstück für angenehme Atmosphäre und eine gute Grundlage für spannende, zukunftsweisende Diskussionen sorgen.
Veröffentlicht am 20.04.2022
Bundesweites Zeitungssterben macht unser Leben ärmer
Immer mehr Regionen in Deutschland kennen sie nicht mehr - die Lokalzeitung. Wirtschaftliche Zwänge veranlassen immer mehr Herausgeber, das „Handtuch zu schmeißen“. Eine Entwicklung, die nicht nur einen kulturellen Verlust bedeutet. Dorsten hatte mal zwei Lokalzeitungen. Neben dem Verkaufen von Nachrichten, gepaart mit eigenen Recherchen, gehört das Anzeigengeschäft zu einer entscheidenden Einnahmequelle. Mit dem Internet begann eine Wanderungsbewegung. Anzeigenkunden wechselten ins Netz, Zeitungsleser folgten. Alle Redaktionen versuchten gegenzusteuern. Die Idee, die eigenen Artikel dort kostenlos zu platzieren, war kontraproduktiv. Weitere Bezahl-Leser sprangen ab. In der Folge wurden Redaktionsteams ausgedünnt, einige schlossen die Tür für immer, andere suchten ihr wirtschaftliches Heil in der Fusion. Ein Blick auf die bundesweiten Zahlen verheißt wenig Gutes. Die Auflage aller Tageszeitungen in Deutschland hat sich seit 1995 mehr als halbiert. Die Anzeigenumsätze betrugen im Jahr 2006 noch 4,8 Milliarden Euro, 2021 waren es nur noch 1,8 Mrd. Parallel stiegen die Produktionskosten. Eine fatale Entwicklung, die besonders die Regional- und Lokalblätter erst in die Defensive, dann in die Sparspirale zwang. Der letzte Schritt wäre dann die Aufgabe. Viele Regionen in Deutschland kennen bereits dieses Vakuum. Dorsten gehört nicht dazu. Noch werden wir allmorgendlich mit Informationen aus aller Welt und unserer Stadt versorgt. Dass Rhade mehr als bisher berücksichtigt werden muss, sollte in der Redaktion als Anregung verstanden werden. Um herauszufinden, wie dort die eigene Lage bewertet wird, haben wir eine entsprechende Nachfrage der Redaktion zugestellt. Wir berichten.
Eigener Bericht auf Grundlage der ZEIT-Dokumentation „Wenn Lokalzeitungen sterben - und kein Reporter mehr kommt“ vom 13. April 2022
Veröffentlicht am 19.04.2022
Die Welt ist dabei, aus den Fugen zu geraten. Nicht an nur wenigen Stellen, sondern auf allen Kontinenten. Die lebensbedrohenden Ursachen sind menschengemacht. Trotz frühzeitiger Warnungen, umzusteuern. Vor 50 Jahren erschien das Buch „Grenzen des Wachstums“. Es wurde ein Bestseller. Hinter dem Autor standen viele Wissenschaftler, im „Club of Rome“ zusammengeschlossen. Sie untersuchten den Zusammenhang von Bevölkerungswachstum, zur Neige gehender Ressourcen und dem Weltklima. Ihre Kernaussage: Machen wir so weiter wie bisher, wird unsere Erde kollabieren. Und wir mit ihr. 1972, also vor 50 Jahren zählten wir 3,8 Mrd. Menschen. Heute sind es knapp 8 Milliarden. Die fossilen Rohstoffe sind knapper geworden, das Wasser schmutziger, die Temperaturen ansteigend, der Boden trockener, die Wetterkatastrophen, zunehmend, das Nahrungsangebot abnehmend. Das führt zu immer mehr und brutaleren Verteilungskämpfen zwischen den Staaten. So wie vor 50 Jahren in Modellen berechnet und vorhergesagt. Parallel beginnen demokratische Strukturen zu zerbröseln. Auch vor unserer europäischen Haustür. Parteien werden kaum noch nach Inhalten, sondern überwiegend nach Personen bewertet. Trotz einem Informationsüberangebot, reichen vielen nur noch Überschriften in sogenannten sozialen Medien. Fake-News inbegriffen. Die gedruckten Zeitungen, insbesondere die Lokalausgaben, sterben aus. Die Kirchen sind mit sich selbst beschäftigt und verlieren Zuspruch. Wer bietet Trost und Orientierung? Wer ist verantwortlich für unsere Welt? Wer muss sich dem Schwächeren zuwenden? Wer kann als Vorbild gelten? Wer räumt den Zweifel, der uns ständig begleitet, aus? Viele Fragen, die auch Bob Dylan in seinem Welthit (Auszug) stellt:
Wie große Berge von Geld gibt man aus
Für Bomben, Raketen und Tod?
Wie große Worte macht heut mancher Mann
Und lindert damit keine Not
Wie großes Unheil muss erst noch geschehen
Damit sich die Menschheit besinnt?
Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind
Die Antwort weiß ganz allein der Wind
Veröffentlicht am 17.04.2022
Historiker haben das Bundesnachrichten-Archiv ausgewertet - Zuträger waren auch SPD-Mitglieder
Konrad Adenauer (CDU) wurde 1949 mit nur einer Stimme Mehrheit zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Bis 1963 gewann er 3 weitere Bundestagswahlen. Das bis heute von der CDU gezeichnete Bild eines aufrechten Demokraten hat aber tiefe Risse bekommen. Konrad Adenauer war nämlich nicht zimperlich, seine Macht gegenüber der SPD zu verteidigen. Mit unlauteren Methoden. Dazu verhalfen ihm sein Staatssekretär Hans Globke und Reinhard Gehlen, der den Bundesnachrichtendienst BND aufgebaut hat. Adenauer hat es immer verstanden, die SPD mit der Behauptung zu diskreditieren, sie sei den Kommunisten sehr nahe, um so Stimmen und Wahlen zu gewinnen. Erfolgreich, wie wir wissen. Dass er sich aber dazu ungesetzlicher und undemokratischer Mittel bediente, ist erst jetzt durch wissenschaftliche Auswertungen des BND-Archivs belegt worden. Für Aufsehen sorgte die Erkenntnis, dass 2 SPD-Mitglieder mit ungehindertem Zugang zum SPD-Vorstand, ohne Zeitverzug, alle internen und vertraulichen Besprechungsergebnisse an Gehlen und Globke weiterleiteten. Der Letztgenannte entschied dann, was Adenauer vorgelegt wurde. Dessen Unterstreichungen und Kommentare zeigen, dass der Alte, wie er im Volksmund genannt wurde, das ungesetzliche Spitzelwesen zu keinem Zeitpunkt unterband, sondern für seinen Machtanspruch ohne Skrupel, und unter Missachtung der geltenden Verfassung, nutzte. Das Rad der Geschichte kann nicht zurückgedreht werden. Es zeigt aber, dass Demokratie ein zartes Pflänzchen ist. Tägliche Pflege inbegriffen.
Eigener Beitrag auf Grundlage der Dokumentation in der Süddeutschen Zeitung „Wie Adenauer die SPD ausspionieren ließ“ vom 9./10.April 2022 und des ZEIT-Berichts „Adenauer war jedes Mittel recht“ vom 13.04.2022
Veröffentlicht am 16.04.2022