Wohin gehst du Rhade? - Präsentation von Bürgeranregungen
Wer wissen will, wann, wo und was sich in Rhade in den nächsten Jahren verändern könnte, sollte die Gelegenheit nutzen, ab 19 Uhr im Carola Martius-Haus zuzuhören. Neben den Rhader Akteuren des Bürgerforums werden Vertreter der Stadtverwaltung ebenfalls vor Ort sein, um auf Fragen zu antworten und eigene Positionen zu vertreten.
Veröffentlicht am 28.03.2022
Veröffentlicht am 27.03.2022
- Eine Demokratie, in der nicht gestritten wird, ist keine, sagte Helmut Schmidt.
- Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden, sagte Rosa Luxemburg.
- Mehr Demokratie wagen, sagte Willy Brandt.
- Man muss etwas machen, um selbst keine Schuld zu haben, sagte Sophie Scholl.
- Ich habe einen Traum, sagte Martin Luther King.
- Wir schaffen das, sagte Angela Merkel.
- Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt, sagte Mahatma Gandhi.
- Politik ist etwas, was für menschliches Leben eine unabweisbare Notwendigkeit ist, und zwar sowohl für das Leben des Einzelnen wie das der Gesellschaft, sagte Hannah Ahrendt.
- Wer zu spät kommt, bestraft das Leben, sagte Michael Gorbatschow
- Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht, sagte Bertolt Brecht
Veröffentlicht am 27.03.2022
In Rhade liegt seit Jahren ein fertiges Konzept auf dem Tisch
Dorsten ist stolz, eine erste Fahrradstraße zu bekommen. Steht in der Zeitung. Das ist aber überhaupt kein Grund, um zu feiern. Eher beschämt einzugestehen, die Zeichen der Zeit jahrelang falsch und zu spät eingeschätzt zu haben. Ein Blick über die Stadtgrenze zeigt, wie kommunale Verkehrswende buchstabiert wird. In Rhade hat die örtliche SPD vor Jahren (!) einen Gesamt-Fahrradplan der Verwaltung und Öffentlichkeit präsentiert. Außer einer förmlichen Anerkennung ist nichts geschehen. In der Innenstadt werden scheinbar Fördergelder ohne Ende „verbraten“. In Rhade wird dagegen diskutiert, geplant und auf die lange Bank geschoben. Der ADFC fordert immer wieder, in Musterquartieren Ziele zu formulieren und dann zeitnah umzusetzen. Rhade wäre so ein Muster-Stadtteil. Statt dessen weist die Verwaltung auf einen neuen gesamtstädtischen Mobilitätsplan hin, der extern in Auftrag gegeben werden soll. Das wird Monate dauern, bis darüber im Rat diskutiert wird. Und den Zeitraum der dann möglichen Umsetzung mag sich der Leser selbst gedanklich ausrechnen. Der Jubel, dass in Dorsten mit über 70.000 Einwohnern im Jahr 2022 eine erste Fahrradstraße entstehen soll, fällt aus Rhader Sicht sehr gedämpft aus.
Ein Zwischenruf aus dem Dorstener Norden
Veröffentlicht am 26.03.2022
Mit ca. 300 Toten täglich kann nicht zur Tagesordnung übergegangen werden
Karl Lauterbach (SPD), Gesundheitsminister der Ampelkoalition, hat mit seiner Aussage, dass die Lage schlechter als die Stimmung ist, gestern noch recht gehabt. Heute ist auch die Stimmung (wieder) eingetrübt. Die Fallzahlen steigen weiter, die Krankenhauseinweisungen sind nach wie vor hoch und zeitversetzt, dann auch die Belegung der Intensivstationen. Hinzu kommt ein hoher Krankenstand des Klinikpersonals. „Die Einschläge kommen näher“, so der Tenor fast aller Gespräche in der Familie, dem Freundeskreis, der Nachbarschaft. Dass die FDP seit Monaten versucht, die Lage schön zu reden, zwingt die übrigen Koalitionäre zu Kompromissen, die der Lage mit täglich ca. 300 Todesopfern durch die Corona-Infektion überhaupt nicht gerecht wird. Es ist sehr bitter, aber unser früheres, kontaktreiches normales Leben, liegt noch immer in weiter Ferne. Nur mit weiterer Vorsicht, gegenseitiger Rücksichtnahme und einer hohen Impfquote, ist Corona in den Griff zu bekommen. Und die hohe Impfquote lässt sich nach monatelangem Werben, sie durch Freiwilligkeit zu erreichen, nur noch durch eine Impfpflicht umsetzen. Karl Lauterbach, ein allseits anerkannter Experte und Politiker, ist nicht zu beneiden. Unser Mitgefühl gilt aber den Erkrankten und Hinterbliebenen der grassierenden Pandemie.
Rhader Appell, nicht weiter über die Impfpflicht zu diskutieren, sondern sie einzuführen
Veröffentlicht am 25.03.2022