Allgemein Der Rhader Wochenrückblick am Samstag

  • Russland: Krieg ist kein Mittel der Politik sondern endet immer als Verbrechen.
  • Ukraine: Das Land und die Menschen haben alle Solidarität der Welt verdient.
  • Berlin: Bundeskanzler Olaf Scholz: „Putin darf den Krieg gegen die Ukraine nicht gewinnen!“
  • Weltwirtschaft: Lieferketten reißen, Vertragspartner brechen weg. Die Folgen: Rezession, Inflation, Arbeitslosigkeit, Wohlstandseinbruch.
  • UNO: Die Weltgemeinschaft sitzt am runden Tisch, um weltweit Frieden zu organisieren. Aktuell beweisen Russland und China, dass der auch von ihnen unterschriebene Völkerrechtsvertrag wertlos ist.
  • Weltklima: Die galoppierende Klimakatastrophe nimmt keine Rücksicht auf die benannten Krisen und Kriege.
  • Berlin: Bundesgesundheitsministerin Karl Lauterbach darf wegen seiner Corona-Kommunikationspanne kritisiert werden.
  • NRW: In 5 Wochen wird ein neuer Landtag gewählt. Die Umfragen sind für die SPD positiv. Es gilt aber, „Stimmungen sind noch keine Stimmen“.
  • Rhade und Dorsten: Wächst da wirklich was zusammen, was zusammen gehört? Gute Ansätze, viele Absichtserklärungen, aber auch kritische Stimmen. Wenn den Worten Taten folgen, kann die Eingangsfrage im städtischen Archiv abgelegt werden.

Veröffentlicht am 09.04.2022

 

Landespolitik NRW-Landtagswahl: Schwarz-gelb verspricht, Straßenbaubeiträge abzuschaffen

Seriöses Versprechen oder Trick 17?

Eine Straße, egal ob sie der Kommune, dem Kreis, dem Land oder dem Bund gehört, ist ein öffentlicher Raum, den alle Bürger benutzen können. Kostenlos! Die Benutzung ist aber immer auch mit Abnutzung verbunden. Wenn also der von allen öffentlich genutzte Raum saniert werden muss, um den Wert des öffentlichen Guts zu erhalten, sind die damit verbundenen Lasten, sprich Kosten, von allen zu tragen. Also allen Steuerzahlern. Was logisch klingt, wird in der Praxis völlig unterschiedlich angewandt. Es gibt Bundesländer, die genauso verfahren, andere beteiligen ausschließlich Anlieger an den Kosten. Dorsten ist so eine Kommune. Dass die betroffenen Bürger auf die Barrikaden gehen, ist absolut nachzuvollziehen. Gerechtigkeit sieht anders aus. An allen Versuchen, das unfaire Abkassieren abzuschaffen, haben sich Bürger und Teile der im Landtag vertretenen Parteien die Zähne ausgebissen. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat zwar mit „Rabatten“ versucht, die Gemüter zu beruhigen, musste aber jetzt einsehen, dass das nicht reicht, um wiedergewählt zu werden. Wenige Tage vor der Wahl nun die Kehrtwende und das Versprechen, sich bessern zu wollen. Dass das Versprechen mit der Aufforderung verbunden ist, nochmals schwarz-gelb zu wählen, gehört zur Wahlkampfrhetorik, auch Trick 17 genannt. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten die umworbenen Wähler besser auf die Parteien zurückgreifen, die sich bereits in den letzten Jahren für eine Abschaffung eingesetzt haben. Die Sozialdemokraten gehören dazu. Ihre klare Positionierung, die durch engagierte Parteimitglieder und durch viele Bürgerinitiativen gewachsen und gebildet wurde, ist Garant für eine Umsetzung nach dem 15. Mai.      

Ein Rhader Zwischenruf zur Landtagswahl

Veröffentlicht am 08.04.2022

 

Landespolitik NRW aktuell: Hochwasserstrudel zieht CDU-Umweltministerin in die Tiefe.

Auch die Heimatministerin und weitere Kabinettsmitglieder sind in schweres Wasser geraten. Regierungschef Wüst als Rettungsschwimmer ungeeignet. Fortsetzung folgt.

Veröffentlicht am 07.04.2022

 

Kommunalpolitik Rhade: Dem Dorf gehört die Zukunft - wird gesagt und geschrieben

Den Absichtserklärungen müssen aber Taten folgen

Auf dem Papier sieht alles gut aus. „Papier ist geduldig“, sagt der Volksmund, wenn er nicht davon überzeugt ist, dass das, was da schwarz auf weiß geschrieben steht, auch umgesetzt wird. Das Papier, um das es hier geht, heißt Dorfentwicklungsplan Rhade. Es wurde im Rahmen des letzten Bürgerforums der Öffentlichkeit präsentiert und zustimmend zur Kenntnis genommen. Elke Frauns, extern beauftragte Fachfrau, sprach in ihrer Einleitung auch von einer Renaissance der Dörfer, die eingesetzt habe. Und Rhade soll Profiteur dieser Stimmung oder dieses Trends werden. Die Messlatte hängt ab sofort hoch, ob die vielen Versprechungen, die auch der Bürgermeister teilt, erfüllt werden (können). Im Dorfentwicklungsplan kann nachgelesen werden, wann und wo angesetzt werden soll, um von Absichtserklärungen zu praktischer Umsetzung zu kommen. Bevor aber nur eine Maßnahme in Angriff genommen wird, muss das Papier erst den Umwelt- und Planungsausschuss sowie den Stadtrat passieren. Immer noch Gelegenheit, Änderungsvorschläge, darunter 12 der Rhader SPD, zu berücksichtigen, versprechen die Akteure im Rathaus. Gespannt warten wir darauf, eine verbindliche Planungsfassung in den Händen zu halten, die alle Themenbereiche umfasst und miteinander verknüpft sind. Erst dann kann das neue Dorfentwicklungskonzept Rhade auch den Zusatz RAHMENPLAN tragen. Erst dann kann gesicherter gemutmaßt werden, ob dem Dorf Rhade wirklich die Zukunft gehört.

Veröffentlicht am 07.04.2022

 

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