Gesundheit Aktuell: 130.000 Menschen sind bisher an Corona gestorben. Fast die doppelte Einwohnerzahl Dorstens. Nicht vergessen!
Veröffentlicht am 03.04.2022
Veröffentlicht am 03.04.2022
Sonntagsgedanken aus Rhade
Die Entscheidung der neuen Bundesregierung (SPD/GRÜNE/FDP), so schnell wie möglich auf fossile Energien (Öl, Gas, Kohle) zu verzichten, ist dem dramatischen Klimawandel geschuldet. Dass Putins verbrecherischer Krieg in der Ukraine diesen Beschluss beschleunigt, zwingt uns zum Verzicht und zu deutlich höheren Lebenshaltungskosten. Die Klimaschutzbewegung von unten, „Fridays for Future“, hat in diesen Tagen nochmals mit Großdemos daran erinnert, dass unser Klima, trotz der Krieges, keine Kompromisse (mehr) verträgt. Ihr Anliegen verdient die Unterstützung von allen, darf aber nicht in Selbstgerechtigkeit umschlagen. Weder ist die Blockade von Verkehrsachsen gerechtfertigt, um auf Nahrungsmittelverschwendung aufmerksam zu machen, noch darf es zu Diskriminierungen anders Denkender und anders Aussehender kommen. So wie es der Münsteraner Musikerin Ronja Maltzahn und ihrer Band ergangen ist. Sie sollten die Fridays for Future - Großkundgebung in Hannover musikalisch begleiten, wurden aber kurzfristig ausgeladen. Das Outfit der Sängerin, sie trägt seit Jahren sogenannte Dreadlocks, sei eine „kulturelle Aneignung“, die ihr nicht zustehe. Natürlich könne sie auftreten, wenn sie die „Dreads“ abschneidet, so der rüde Nachsatz der Ausladung. Mehr an Selbstgerechtigkeit und Arroganz geht nicht. Das hilft weder dem Klima, noch dem tollen Schülerengagement.
Veröffentlicht am 03.04.2022
Beschilderung noch unvollständig - Verknüpfung mit Römer-Lippe-Route noch offen
Am Anfang war es eine Idee. Nämlich, die durch Rhade führende Hohe-Mark-Route sowie die 100-Schlösser-Route, mit der in Dorsten verlaufenden Römer-Lippe-Route zu verknüpfen. Aber nicht nur, um eine neue Radverbindung anzubieten, sondern die Radwanderer über Rhade und Dorsten zu informieren und zum Verbleiben zu motivieren. Davon würden nicht nur Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe profitieren, sondern auch indirekt die Stadtkasse. Nun zeigen die ersten blauen Schilder, sogenannte Einhänger an den rot-weißen Radwegweisern, den ca. 15 Kilometer langen Verbindungsweg an. Das Rhader Wappen, der Baumstumpf, ist auf den Einhängern gut zu erkennen. Begeben wir uns auf eine Testfahrt. Der Einstieg erfolgt an der Kreuzung Schlehenweg / Feldstraße, im Bereich der Bahnschranke. Vorbei am Rhader Bahnhof folgen wir den weißen Schildern mit dem roten Pfeil bis nach Deuten. Hier queren wir die B58. Weiter gehts in Richtung Hervest. Die Beschilderung, auch ohne den blauen Einhänger, ist perfekt. Bis zur Kreuzung An der Wienbecke / Gälkenheide. Hier fehlt das blaue Schild ebenso wie der Hinweis „Radspange zur Römer-Lippe-Route“. Der Radfahrer würde richtigerweise gefühlt geradeaus weiter radeln. Im Hervester Bruch, nach knapp einem Kilometer angekommen, würde er aber die Zielorientierung verlieren. Hier muss nachgearbeitet werden, um die gute Rhade Idee nicht auf halben Weg ins Leere laufen zu lassen. Der Bereich Information und Wirtschaftsförderung wird in Kürze im Teil 2 dieser Information behandelt.
Bericht eines Rhader Radfahrers über den Versuch, über die Radspange ans gewünschte Ziel zu kommen
Veröffentlicht am 02.04.2022
Ukraine-Flüchtlinge müssen von allen 27 EU-Ländern unterstützt werden - Eigentlich eine Selbstverständlichkeit
Seit Jahren bietet die EU ein Trauerspiel. Seit Jahren gibt es keine Einigung über eine gerechte Verteilung von Menschen in Not, die an die EU-Tür klopfen. Gestern waren es die östlichen EU-Partnerländer, die sich kategorisch gegen eine Aufnahme asylsuchender Menschen aus Syrien, Afrika und Afghanistan gesperrt haben, heute wird wieder über einen EU-Verteilerschlüssel gestritten, jetzt Index genannt, um den ukrainischen Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zu bieten. Die Länder, die gestern NEIN gesagt haben, tragen momentan durch die Grenze zur Ukraine eine Last, die sie erdrückt. Unmöglich kann zum Beispiel Polen allein fast 2 Millionen Hilfesuchende unterbringen und versorgen. Trotz erheblicher Anstrengungen musste unsere Innenministerin Faeser eingestehen, keine verbindliche und gerechte Aufnahmequote bei ihren 26 Innenministerkollegen erreicht zu haben. Ein Trauerspiel. Deutschland zeigt sich deutlich offener als viele EU-Nationen, besonders durch eine immense Spendenbereitschaft der Bevölkerung, parallel aber wieder erstaunliche organisatorische Schwächen bei der Registrierung der ankommenden Geflüchteten. 16 Bundesländer, 16 unterschiedliche Systeme. Auch ein Trauerspiel. Ein föderales.
Ein Rhader Zwischenruf
Veröffentlicht am 01.04.2022
Veröffentlicht am 31.03.2022
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