Der Ex-Kanzler (SPD) trägt weiter Verantwortung für unser Land und die SPD
Er hat als Juso am Zaun des Kanzleramts gerüttelt, hat sich gegen innerparteiliche Konkurrenten durchgesetzt und die erste rot-grüne Koalition geschmiedet. Gerhard Schröder hat es mit großer Unterstützung der SPD, auch der Rhader SPD, zum Kanzler geschafft. Er hat sich um Deutschland verdient gemacht. Nachdem er 2005 die Bundestagswahl verloren hatte, begann er eine berufliche Neuorientierung. Gerhard Schröder war als Redner, Berater und Lobbyist international gefragt. Konsequent ging er diesen Weg. Er sei nun Privatmann und könne das tun, was ihm gefalle. So ließ er kritische Nachfragen, die Moral seines Engagements betreffend, an sich abperlen. Die SPD schwankte zwischen Gleichgültigkeit und Unverständnis. Bis gestern. Seine ungebrochene Freundschaft mit Wladimir Putin wird zu einem Klotz an seinem Bein. Seine Versuche, Putins Ukrainekrieg zu interpretieren, sind peinlich. Die Stimmen in der SPD werden unüberhörbar, Gerhard Schröder die rote Karte zu zeigen. Neben Friedhelm Fragemann in Dorsten und Gesine Schwan in Berlin, wenden sich inzwischen auch sehr enge Mitarbeiter von ihm ab. Gerhard Schröder will als Privatmann wahrgenommen werden, seine Visitenkarte trägt aber den Zusatz „Ex-Kanzler der Bundesrepublik Deutschland“. Damit lässt sich viel Geld verdienen. Damit trägt er aber auch weiter Verantwortung. Für das Land und die SPD.
Ein Zwischenruf aus Rhade an Gerhard Schröder
Veröffentlicht am 03.03.2022
Vorhandene Radstation aber stärken
Die Initiative von Heiko Raffelt und Julian Fragemann, beide Mitglieder der SPD-Fraktion im Stadtrat, den klimafreundlichen Radverkehr in der Innenstadt zu stärken, verdient uneingeschränkte Unterstützung. Anstatt das (Fahr)Rad neu zu erfinden, verweisen sie auf beste Beispiele in anderen Städten. Bremen wurde benannt, Münster oder Bocholt liegen aber vor der Haustür und verdienen einen Informationsbesuch. Während der SPD-Vorschlag sich auf den Kernbereich der Lippestadt bezieht, erinnert die Rhader SPD an eigene Initiativen, die sehr gut als Ergänzung in ein mögliches Fahrradkonzept Dorsten passen würden. Neben einer autofreien Zone in der Innenstadt, wird auch angeregt, das sichere Parken und mögliche Kleinreparaturen in einer Fahrradstation anzubieten. Um aber Doppelaktivitäten zu vermeiden sollte die bestehende Radstation Dorsten am Bahnhof nicht vergessen werden. Seit Jahren leisten dort freundliche Mitarbeiter der rebeq GmbH qualifizierte Arbeit. Wer sich darüber ausführlich informieren will, sollte unbedingt den Artikel im neuen Heimatkalender „Das Geheimnis der Radstation Dorsten“ von Hugo Bechter lesen. Noch besser wäre, den nächsten Dorsten-Besuch per Fahrrad zu absolvieren und die Radstation vor Ort selbst kennenzulernen. Neben vielen Angeboten, wie Fahrradausleihe, kann der eigene Drahtesel für 0,70 Cent (!) einen ganzen Tag sicher abgestellt werden, um z. B. in Dorsten zu shoppen. Ein Komplettkonzept FAHRRAD für gesamt Dorsten mit Unterstützung des ADFC unter Einbeziehung der rebeq GmbH ist überfällig.
Ein Rhader Werbetext für die Stärkung des Fahrradfahrens und die Radstation Dorsten
Veröffentlicht am 02.03.2022