Gesellschaft Sonntagsgedanken aus Rhade über das Verdrängen und Vergessen

Wer erinnert sich noch an die Not in Venezuela? Oder an die aus Myanmar vertriebenen Rohyngia? Was ist eigentlich aus den in Libyen dahinvegetierenden afrikanischen Flüchtlingen geworden? Werden noch Schiffe im Golf von Aden überfallen und gegen Lösegeld freigegeben? Wovon und wie lebt der Whistleblower Edward Snowden in Russland? Fragen über Fragen, die vor nicht allzu langer Zeit Schlagzeilen in unseren Medien machten. Nach und nach rutschen sie erst an die zweite, dann die dritte Stelle, nun sind sie verschwunden. Die Meldungen, nicht die Probleme. Das ist die erste Stufe der gedanklichen Verdrängung. Danach folgt das Vergessen. Ein Stück Normalität in unserer schnelllebigen Zeit. Eine bittere Normalität. Sie geht nämlich einher mit unserem Egoismus. Unserer Annahme, nur das Hier und Jetzt zählen. Wenn die Globalisierung einen Großteil unseres Wohlstands ausmacht, dann dürfen wir die Länder nicht aus dem Blick verlieren, die Teil unserer Lieferketten sind. Damit sind nicht nur die Waren und Rohstoffe gemeint, sondern auch die Menschen dieser Länder, nicht selten verschleiernd als Humankapital bezeichnet. Svenja Schulze, Sozialdemokratin und nun „Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ steht vor einer riesigen Herausforderung, die Schere zwischen arm und reich zu schließen. Entwicklungshilfe heißt gleichberechtigte Teilhabe. Der erste Schritt dazu ist, die vorhandenen Probleme des jeweiligen Landes und seiner Bürger weder zu verdrängen, noch zu vergessen. Svenja Schulze hat unsere Unterstützung verdient. ADVENIAT und BROT FÜR DIE WELT ebenfalls.

Veröffentlicht am 19.12.2021

 

Geht doch - in Raesfeld-Erle. In Rhade seit Jahren in der Planung und Schublade Allgemein Rhade: Der politische Jahresrückblick (Teil 2)

Städtische Kreditfinanzierung - Olaf Scholz mit RESPEKT - EU in der Krise und mehr

April/Mai/Juni 2021: Das Kreditmanagement der Stadt Dorsten wird hin und wieder öffentlich hinterfragt. Berthold John, Bilanz-Fachmann und Mitglied der Rhader SPD taucht tief in die Materie ein und reibt sich die Augen. Alles ist hochkompliziert und nur noch von Fachleuten nachzuverfolgen. Im Stadtrat, dem Kontrollgremium der Verwaltung, wird eher durchgewunken als  kritisch nachzuhaken. Ein dicker Fisch hängt an der Angel Wirtschaftsförderung Dorsten. Levi Strauss will Millionen im Wulfener Gewerbegebiet investieren. Thomas Kutschaty wird NRW-Vorsitzender der SPD und Kandidat  für das Ministerpräsidentenamt. Olaf Scholz stellt den Begriff RESPEKT in den Mittelpunkt seiner Bundestagswahlkampagne. Die EU taumelt, weil Ungarns Ministerpräsident Orban, flankiert von Polen und weiteren osteuropäischen Mitgliedsländern, die Wertegemeinschaft in Frage stellen, ohne auf die Finanzhilfen verzichten zu wollen. Die Rhader SPD fordert die Umsetzung des erstellten Radwegekonzeptes vor Ort. Die Dorstener SPD wählt eine Doppelspitze, um die Arbeit der 8 Ortsvereine zu koordinieren. Die Maskenaffäre, von gierigen CDU-Mandatsträgern ausgelöst, erschüttert unser Land. Die Internetseite der Rhader SPD www.spd-rhade.de informiert täglich aktuell.

Wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 18.12.2021

 

Allgemein Heute blicken wir wieder über unseren nationalen Tellerrand

Was ist los in den USA?

Jo Biden und die Demokratische Partei haben es geschafft, Donald Trump mit dem Stimmzettel zu besiegen. Und nun? Alles gut? Nein sagt ein Amerika-Experte. Das Land ist in überhaupt keinem guten Zustand. Die Konservative Partei lässt sich nach wie vor von Trump aus dem Hintergrund destruktiv steuern. Sein Ziel ist, wieder als Präsidentschaftskandidat anzutreten. Dazu sind ihm und seinen Anhängern alle Mittel recht. Hinzu kommt, dass die Demokratische Partei total zerstritten ist und keinen gemeinsamen Weg findet, Trump zu verhindern. Trump und seine Gefolgsleute gehen systematisch vor. Sie sammeln bereits jetzt viele Millionen Dollar, um auch noch dem letzten Amerikaner glaubhaft zu machen, dass Jo Bidens Wahlsieg keiner war, sondern manipuliert wurde. Nach Umfragen sind bereits heute drei Viertel der Republikaner dieser Meinung. Des Weiteren schneiden die Konservativen viele Wahlkreise so zu, dass Konkurrenten auf lange Sicht erfolglos sein werden. Parallel sind sie dabei, den Eintrag ins Wahlregister, besonders für Wähler mit Migrationshintergrund zu erschweren. Wahllokale werden zusammengestrichen und die Briefwahlmöglichkeit eingeschränkt. Abgeordnete, die blind dem Demagogen Trump folgen, werden finanziell großzügig unterstützt, die wenigen Andersdenkenden geächtet. Rechte Kongressabgeordnete übertreffen sich in diesem Monat mit Fotos von scharfen Handfeuerwaffen unter dem Weihnachtsbaum für ihre eigenen Kinder. Fazit: Die USA sind in einem bedenklichen Zustand und die nächste Präsidentschaftswahl findet schon 2024 statt.

Eigener Bericht auf Grundlage des Berichts „Amerika, 2024. Kommt Donald Trump zurück?“, der in der Süddeutschen Zeitung am 11./12. Dezember veröffentlicht wurde.

Veröffentlicht am 17.12.2021

 

Er war NRW-Ministerpräsident und Bundespräsident. Johannes Rau. Ein Straßenschild sollte an ihn in Dorsten erinnern. Allgemein Rhade: Der politische Jahresrückblick (Teil 1)

Corona - Bürgerforum - Dorfentwicklung - und mehr

Januar/Februar/März 2021: Corona hat uns weiter fest im Griff. Veranstaltungen fallen aus, Feste werden abgesagt. Die politischen Parteien in Dorsten finden öffentlich nicht mehr statt. Die Rhader SPD erinnert an den nicht umgesetzten Stadtratsbeschluss, eine Straße in der Lippestadt nach Johannes Rau zu benennen. Ein neues Umfrageergebnis, wie Rhade zukunftsfähig gemacht werden könnte, bestätigt eindrucksvoll die langjährigen Vorarbeiten der Rhader Sozialdemokraten, die sich in 2 Rahmenplänen wiederfinden. Wir trauern um unser  Mitglied Ralf Wartmann, der überraschend gestorben ist. Das Rhader Bürgerforum feiert sein 5-jähriges Bestehen. Eine wichtige Bürger-Institution, die die gesellschachaftpolitische Arbeit der Parteien ergänzen und der Verwaltung zuarbeiten kann. Die Gefahr, dabei als verlängerter Arm der Verwaltung „eingefangen“ zur werden, ist latent vorhanden und „verführt“ nicht selten die ehrenamtlichen Akteure zur falschen Einordnung ihres Handelns. Während in Rhade weiter die Zukunft geplant wird, werden in Dorsten „Nägel mit Köpfen“ gemacht. Millionen an Fördermitteln fließen in das Projekt „Wir machen Mitte“. Malu Dreyer und die SPD gewinnen die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Die Corona-Impfaktionen nehmen Fahrt auf. Die Internetseite der Rhader SPD www.spd-rhade.de informiert täglich aktuell.

Wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 16.12.2021

 

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