November-Mitgliederversammlung im Gasthaus Pierick
Zur monatlichen Mitgliederversammlung treffen sich die Rhader Sozialdemokraten am heutigen Donnerstag, 13.11. um 18.30 Uhr im Gasthaus Pierick. Die Tagesordnung:
- 1. Begrüßung
- 2. Tagesordnung
- 3. Landtagskandidat Falco Böhlje stellt sich vor
- 4. Bericht des Vorsitzenden
- 5. Berichte der Mandatsträger
- 6. Dorfentwicklung Rhade
- 7. Terminabsprache
- 8. Verschiedenes
Die Ortsvereinsversammlung ist, wie bereits in der Vergangenheit auch, öffentlich. Veranstaltungsort ist der große Saal im Gasthaus Pierick, wo die Corona-Schutz-Regelungen (3 G) eingehalten werden. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass jeder seinen Mund-Nase- Schutz und den Impfnachweis mitbringt. Am Tisch besteht keine Maskenpflicht. Vor der Gaststätte steht Desinfektionsmittel bereit.
Veröffentlicht am 11.11.2021
Veröffentlicht am 10.11.2021
Nein, sagt die Verwaltung und macht Deutsche Glasfaser verantwortlich
Vor einer Woche klagten an dieser Stelle 2 rot-weiße Warnbaken über ihr Schicksal. Seit Monaten fristen sie auf der Straße Am Stuvenberg ein trauriges Dasein. Scheinbar vergessen, baten sie nachdrücklich um Hilfe, endlich abgeholt zu werden. Nachbarn konnten es nicht mehr mitansehen und fragten bei der Verwaltung nach. Nach dem ersten schriftlichen Klageruf, folgten noch zwei Telefonate, um den Sachverhalt zweifelsfrei zu (er)klären. Nun liegt die schriftliche Antwort vor. Sie wird im Anschluss auszugsweise veröffentlicht. Nach Rücksprache mit den beiden rot-weißen Baken sagen sie vorab DANKE, wollen aber den Vorgang solange weiter beobachten, bis der städtische Grund und Boden in seinen Ursprungszustand zurückversetzt wurde. Erst dann sind sie bereit sich abholen zu lassen. Recht so! Und dass die Skepsis der Bürger gegenüber dem Allesversprecher Deutsche Glasfaser immer größer wird, soll an dieser Stelle auch nicht unterschlagen werden. Nun die Antwort der Verwaltung im Wortlaut (Auszug): Bitte "mehr" klicken.
Veröffentlicht am 10.11.2021
Veröffentlicht am 10.11.2021
Das Jüdische Museum in Dorsten lädt zum Gedenken und zum Nachdenken
Eigentlich kann man es immer noch nicht richtig glauben. Aber es ist geschehen und verpflichtet uns heute (wieder) hinzusehen. In unserer Stadt wurden in der Nacht vom 9. auf den 10 November 1938 jüdische Bürger, bislang von allen akzeptiert und integriert, von fanatischen Nationalsozialisten, auch Braunhemden genannt, terrorisiert und gedemütigt. Danach deportiert und ermordet. Heute vor 83 Jahren. In Dorsten! So wie in jeder anderen deutschen Stadt und Gemeinde. Nie wieder, so der Schwur, als 1945 nach und nach deutlich wurde, was die gigantische Mordmaschine NSDAP in 12 Jahren angerichtet hat. Das war nur möglich, weil aktive Täter sich auf passive Mittäter in jeder Stadt verlassen konnten. So wie in Dorsten. Zur geschichtlichen Wahrheit gehört dazu, dass bis Anfang der 80er Jahre, der Mantel des Schweigens über der Lippestadt hing. Erst die Aufarbeitung durch die Bürgergruppe „Dorsten unterm Hakenkreuz“, sorgte endlich dafür, dass der Geschichtsnebel aus den Lippeauen aufstieg und den unverstellten Blick auf das was war, frei machte. In der Folge dieser Geschichtsarbeit von unten entstand das beeindruckende Jüdische Museum Westfalen in Dorsten. Heute ist der Museumsgarten um 17 Uhr Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger, die nicht nur gedenken, sondern mit ihrer Teilnahme für Respekt und Toleranz in unserer Gesellschaft werben und eintreten wollen. Die Würde des Menschen (aller Menschen) ist unantastbar, heißt es im Artikel 1 unseres Grundgesetzes. Heute können wir mit unserer Teilnahme dazu ein Zeichen setzen.
Eigener Beitrag
Weitere Informationen: www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de
und unter
www.jmw-dorsten.de
Veröffentlicht am 09.11.2021