Sonntagsgedanken über eine scheinbare Selbstverständlichkeit
Als Rhader Bürgerin und Bürger gilt, wer hier gemeldet ist. Unabhängig davon ob er hier geboren wurde oder wie lange er hier schon lebt und wohnt. Ist das wirklich so? Wer genau hinhört, weiß, dass da schon Unterschiede gedacht werden. Sie dürfen aber nicht dazu führen, Vorteile für sich oder (s)eine Gruppe zu erstreiten. Besonders die Rhader SPD hat seit 1969, also seit 52 Jahren darauf geachtet, dass immer alle Rhader in den Blick genommen wurden. Übermorgen tagt das Rhader Bürgerforum. Alle Rhader können theoretisch teilnehmen. Wahrscheinlich werden es aber weniger als 100 sein. Diese tragen eine besondere Verantwortung. Eine Gesamtverantwortung für die 5.500 Rhader Bürgerinnen und Bürger, die auch hier wohnen und leben, aber nicht am Bürgerforum teilnehmen werden. Das ist eine besondere Herausforderung für die aktiven Organisatoren des Rhader Bürgerforums, sowie für alle Teilnehmer. Sie verdienen unsere uneingeschränkte Unterstützung, müssen aber auch von Zeit zu Zeit an die Selbstverständlichkeit erinnert werden, dass ich, du und wir alle Rhade sind.
Bürgerforum am Dienstag, 17. August 2021 ab 19:30 Uhr, „Open-Air“ auf dem Hof Feuerwehrgerätehaus Rhade, Erler Str. 67.
Corona-Auflagen: Teilnahme nur mit Nachwies „geimpft, getestet oder genesen“
Veröffentlicht am 15.08.2021
Veröffentlicht am 14.08.2021
Eine Partei ist seit über 150 Jahren Vorbild - die SPD
Kaum ein Politiker lässt in Wahlreden das Wort Respekt aus. Es sagt sich ja auch so leicht daher. Aber wenn es darum geht, Respekt zu leben, trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Sozialdemokratische Politiker, von August Bebel über Willy Brandt, haben bewiesen, dass Respekt zur sozialdemokratischen DNA gehört. In diese (großen) Fußstapfen, tritt jetzt Olaf Scholz. Sein bisheriger politischer und persönlicher Werdegang beweist, dass ihm die Schuhe passen werden. Er will Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden. Wenn er Respekt sagt, dann ist das glaubwürdig. Und zwar Respekt gegenüber allen in unserer Gesellschaft. Dazu gehören die Erfolgreichen wie die Gestrauchelten, die Starken wie die Schwachen, die Großen wie die Kleinen, die Gläubigen wie die Anders- oder Nichtgläubigen, die mit weißer oder farbiger Haut. Kurz: Respekt ist mehr als ein Begriff. Respekt ist der wesentliche Bestandteil der Sozialdemokratie.
Rhader Respektbekundung vor der andauernden SPD-Geschichte
Veröffentlicht am 14.08.2021
Veröffentlicht am 13.08.2021
Einzelne Fortschritte können Defizite nicht überdecken
Als 1975 Rhade ein Teil Dorstens wurde, überwogen die Versprechungen. Alles sollte besser werden, eine gleichberechtigte Entwicklung aller Stadtteile war das Ziel. Wechselnde externe Stadtplaner wurden beauftragt, um die beste Zukunftsentwicklung für Rhade mit Bürgerbeteiligung zu erarbeiten. Parallel unterstütze die Rhader SPD diese Initiativen mit eigenen Aktivitäten. So verteilten sie vor 22 Jahren einen Fragebogen an alle Haushalte, der die Überschrift trug: „Wie finden Sie Ihr Dorf?“ Der Rücklauf war beeindruckend, die Anmerkungen schlossen Lob, Kritik und klare Wünsche ein. Fortan wurde auf kommunalpolitischer Ebene versucht, die gewonnenen Ergebnisse praktisch umzusetzen. Von einzelnen Projekten abgesehen, fehlte der „große Wurf“. Das ist bis heute so geblieben. Auch der neuerliche Versuch die Bürger wieder zu befragen, was sie denn an Zukunftsideen für ihren Lebensmittelpunkt haben, bestätigt alle seit 45 Jahren gewonnenen Erkenntnisse. Am kommenden Dienstag tagt das Rhader Bürgerforum, um die Auswertung der 2020/2021 gestarteten Online-Umfrage vorzustellen. Wer alle Rhader Zukunftsdokumente seit 1975 gelesen hat, wird nicht überrascht sein. Daher lautet die Forderung der Rhader SPD, die jahrzehntelange Diskussion endlich zu beenden und das Erarbeitete auch zeitnah umzusetzen.
Ein Rhader Zwischenruf zur aktuellen Dorfentwicklungsdiskussion
Veröffentlicht am 13.08.2021