Allgemein Geschichte: 13. Aug. 1961. Vor 60 Jahren hat die DDR versucht, mit Mauer und Schießbefehl zu überleben.
Veröffentlicht am 12.08.2021
Veröffentlicht am 12.08.2021
Bundestagswahl: Die Auswirkung der Erst- und Zweitstimme
Am kommenden Samstag, 14. August, besucht Olaf Scholz Bochum. Der SPD-Kanzlerkandidat wirbt dabei auch um die sogenannte Zweitstimme. Wer Olaf Scholz nämlich als Bundeskanzler will, und das wollen immer mehr, muss mit dieser zweiten Stimme SPD wählen. Ab 11 Uhr wird er in BO auf dem Dr.-Ruer-Platz aufzeigen, warum es so wichtig ist, jetzt auf Erfahrung, Souveränität und Verlässlichkeit zu setzen. Olaf Scholz bietet hier, im Gegensatz zu seinen Konkurrenten, unübersehbare Vorteile.
Am Sonntag, 15. August lädt Michael Gerdes, SPD-Direktkandidat u. a. für Dorsten und Rhade, zu einer Radfahrt durch Dorsten ein. Michael Gerdes wird aber nur in den Bundestag als direkt gewählter Abgeordneter einziehen können, wenn er die Mehrheit der sogenannten Erststimme in seinem Wahlkreis erhält. Michael Gerdes hat mehrfach bewiesen, dass er Bundestag kann. Er ist übrigens unter den 709 Abgeordneten der einzige, der noch den Titel Arbeiter (Bergmann) trägt. Um 14 Uhr sind alle Radler am Busbahnhof Dorsten willkommen, die mit Michael Gerdes in die Pedale treten wollen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 12.08.2021
Rheinisch Westfälische Wasserwerksgesellschaft erhält neuen Dorstener Konzessionsvertrag
Das Kürzel RWW steht für die Rheinisch Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Eine GmbH. Gesellschafter sind unter anderem die Städte Mülheim, Oberhausen, Bottrop, Gladbeck und der Kreis Recklinghausen. Dorsten gehört seit Jahrzehnten zum Versorgungsgebiet der RWW mit Trinkwasser. Per Vertrag erhält RWW die zeitlich befristete Konzession, Wasser zu fördern und als Trinkwasser zu verkaufen. Vor Ablauf des Vertrages wurde in unserer Stadt kurz diskutiert, ob ein Versorgerwechsel möglich und sinnvoll sei. Die Verwaltung hat bereits 2019 dem Stadtrat dazu eine umfangreiche Diskussionsgrundlage vorgelegt, die klar in Richtung Verlängerung mit RWW tendierte. Während in Nachbarstädten wie Herten, Borken und Haltern eigene Stadtwerke nicht nur die Energieversorgung in Eigenregie verwalten, gehört auch die Wasserversorgung dazu. Wäre Dorsten gut beraten gewesen, auch hier einen Umstieg ins Auge zu fassen? Nachdem das Strom- und Gasnetz durch Initiative der hiesigen SPD bereits in eine eigenständige Netzgesellschaft überführt wurde, ist es beim Wasser schwieriger - aber nicht unmöglich. Eine genauere Prüfung fand aber nicht statt, weil die oben genannte Vorlage der Verwaltung so eindeutig pro RWW ausfiel, dass der Rat vor kurzem ohne weitere Diskussion einer 30jährigen Verlängerung mit RWW zustimmte. Das kommunalpolitische Ziel, von der SPD vor Jahren angestoßen, nach und nach wieder ein eigenständiges „Dorstener Stadtwerk“ aufzubauen, scheint hier (noch) nicht mehrheitsfähig zu sein.
Eine kritische Stellungnahme aus Rhade in Richtung Dorstener Rathaus
Veröffentlicht am 11.08.2021
Hagener Kinderschutzbund erhält beeindruckende Geld- und Sachspenden
Der Hilferuf war bis nach Rhade zu hören. In Hagen haben die verheerenden Fluten auch den dortigen Kinderschutzbund „unter Wasser gedrückt“. Alles, was für das neue Schuljahr bereits vorbereitet war, wurde von den Fluten fortgerissen oder unbrauchbar geschädigt. Darunter 300 Schultornister. Leidtragende wären die zu betreuenden Kinder gewesen. Dass es nicht dazu kommt, ist unter anderem Stefan Wilken aus Rhade zu verdanken. Zusammen mit Michael Jäger organisierten sie von jetzt auf gleich eine Solidaritätsaktion, die unseren Dank und Respekt uneingeschränkt verdient. Neben Materialien für eine Kinderfreizeit, Sachspenden für die Helfer vor Ort, konnten auch 50 Schulranzen und ein Scheck über 1250 Euro überreicht werden. Das alles in wenigen Tagen. Stefan Wilken, der auch Vorsitzender des Rhader Skatclubs 69 ist, stellte sogar kurzfristig ein Skatturnier mit 44 Skatbrüdern auf die Beine. Die Bilanz: 400 Euro für den Kinderschutzbund Hagen. Michael Jäger kommentierte die gesamte Solidaritätsaktion mit dem Wort „sensationell“. Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass Stefan Wilken und Michael Jäger auch zwei von uns Rhader Sozialdemokraten sind. Wir können stolz auf sie sein.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 10.08.2021
Nichts ist unmöglich
Keine 50 Tage vor der Bundestagswahl am 26. September ist erkennbar, wer mit wem koalieren könnte und wer dann die Kanzlermehrheit im Bundestag erzielen würde. Die Vorhersagen des Frühjahrs haben sich in Luft aufgelöst. Werfen wir heute mal einen Blick in die Glaskugel und versuchen eine Vorhersage.
Fazit: Keine 50 Tage vor der Wahl ist seriös vorhersagbar, wer am 26. September als wirklicher Wahlgewinner gelten wird. Wenn es der SPD gelingt, weiter mit Olaf Scholz zu punkten, dann ist die letztgenannte Variante zur Zeit die wahrscheinlichste. Der Blick in die Glaskugel wird in regelmäßigen Abständen wiederholt.
Ein Rhader Blick in die Glaskugel
Veröffentlicht am 09.08.2021
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