SPD im Landtag zeigt Defizite der schwarz-gelben Landesregierung auf
Das kommt den zurzeit Regierenden im Düsseldorfer Landtag gerade recht. Der Ministerpräsident tourt im Land herum - alles andere im Kopf als NRW. Wäre da nicht die SPD-Fraktion mit Thomas Kutschaty an der Spitze um die „Schlafwagenpolitik“ der schwarz-gelben Landtagsmehrheit zu brandmarken, würde NRW weiter dahindümpeln. Et hätt noch emmer joot jejange, darf nicht länger der Maßstab für unser Land sein, so auch nicht wenige Kommentatoren von außen. Nun hat Thomas Kutschaty nachdrücklich gefordert, endlich Luftfilter in allen Klassen zu installieren, um gut durch den Corona-Herbst und Winter zu kommen. Man mag es nicht glauben, Laschet und Co. halten das für nicht erforderlich. Parallel wurde aber im gesamten Landtag entsprechend investiert und nachgerüstet. Im Volksmund heißt das kurz und knapp: „Da wird mit zweierlei Maß gemessen“. Thomas Kutschaty, der auch als SPD-Spitzenkandidat im Mai 2022 antreten wird, tut gut daran, Düsseldorf mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Die Konkurrenz wird nämlich in den nächsten Monaten nur noch mit sich selbst beschäftigt sein. Das haben NRW und seine Menschen nicht verdient.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 09.07.2021
Die SPD hat da etwas vorzuweisen - muss aber immer neue Erkenntnisse berücksichtigen
Solange ist das noch gar nicht her, dass höhere Bildungsabschlüsse den Privilegierten und Reichen vorbehalten waren. Diese Ungerechtigkeit zu beseitigen gehörte zu den ersten programmatischen Aussagen der seit über 150 Jahren bestehenden Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Angefangen hat es mit sogenannten Arbeiterbildungsvereinen. Nicht zu vergessen, das systematische, flächendeckende Volkshochschulangebot, bis hin zur Abschaffung des Studiengeldes und der kostenfreien Kita. Die SPD war immer Vordenker, andere Parteien sprangen mit Zeitverzug auf den bereits fahrenden Zug. Nun gibt es eine Langzeitstudie*), die nicht nur die Schulen als wesentlichsten Faktor für Bildungsgerechtigkeit benennt, sondern das Elternhaus. In Kurzfassung: Die Eltern, die sich mit Ihren Kindern bereits im Säuglingsalter beschäftigen, mit ihnen spielen, ihnen vorlesen, mit ihnen singen und sprechen, diese Kinder haben einen unaufholbaren Wissens-, sprich Bildungsvorteil gegenüber den bereits im Elternhaus „unterversorsorgten“ Kindern. Diese Differenz zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Schullaufbahn. Konkret: Schule und Erzieher können das nicht ausgleichen. Die SPD, die mit Arbeiterbildungsvereinen begann erfolgreich zu sein, muss diesen Aspekt in ihrer Zukunftsdiskussion künftig berücksichtigen.
Eigener Beitrag. Grundlage: ZEIT-Artikel „Ungerecht von Anfang an“, 10.06.2021
*) NEPS, Nationales Bildungspanel. Seit 2009 werden rund 60.000 Testpersonen immer wieder zu ihrer Bildungsbiografie gefragt und parallel das gesamte Umfeld
Veröffentlicht am 08.07.2021
Zukunftsfragen stehen ganz oben auf der Tagesordnung
Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader Sozialdemokraten hat für Donnerstag, 8. Juli, um 18.30 Uhr ins Gasthaus Pierick eingeladen, um notwendige Delegiertenwahlen durchzuführen und anschließend über wichtige Zukunftsfragen des Ortes und des Ortsvereins zu diskutieren. In einer Folgeveranstaltung sollen dann die Ergebnisse „festgezurrt“ und mit eventuellen Satzungsänderungen begleitet werden. Nach der langen „Corona-Sprachlosigkeit“, die auch vor den Parteien nicht halt gemacht hat, sollte das in gemütlicher Frühstücksatmosphäre geschehen, so das Angebot an die Rhader Sozialdemokraten.
Veröffentlicht am 07.07.2021
„Schwarz-Grün torpediert 1A-Lösung“
„Immerhin sieht die 1B-Lösung ein Replikat bzw. den Nachbau des Originalbrunnens vor, wenn auch an einem neuen Standort. Mit diesem Kompromiss konnte ein ,Plitschi-Platschi-Tisa-Irgendwas-Dingsbums‘ (Michael Klein, Dorstener Zeitung) vermieden werden, was auch der Sinn des SPD-Antrags gewesen sei“, so resümiert Fragemann die Entscheidung zu Tagesordnungspunkt 3 der vergangenen Ratssitzung. Statt eine sehr bemühte Konstruktion zu verfolgen, lieber ganz neue Wege zu gehen, wenn ein Nachbau keine Mehrheit fände, war der Vorschlag, den die Sozialdemokraten in der Ratssitzung eingebracht hatten. Fragemann hat zudem klargestellt, dass er in allen Gremien für eine Replik eingetreten, damit allerdings ziemlich isoliert gewesen sei. Die gegen einen Nachbau des Brunnens am alten Standort von Union und Grünen ins Feld geführten Argumente, der Tisa-Brunnen würde wirtschaftsschädlich sein, Gastronomen und Stadtfestbetreiber bräuchten den Platz bzw. die entsprechenden Aufstellflächen, wies Fragemann als zu kurz gegriffen zurück. Eine Wertschätzung der Künstlerin und ihres Werkes dürfe nicht am bloßen Kommerz scheitern. Im Übrigen gelinge die vielbeschworene Wiederbelebung der Innenstadt nicht über Gewährleistung großzügiger Bestuhlungsflächen, sondern nur durch eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität, insbesondere mit Blick auf die heranwachsende Generation, wie es auch aktuelle Analysen zur Lage der Innenstädte nahelegen. (bitte mehr anklicken, um weiterzulesen)
Veröffentlicht am 06.07.2021
Wie konnte dieser Mensch CDU-Bundestagskandidat werden? Er ist ein echter und rechter Klotz am Bein der CDU. Alle wissen das. Einer schweigt. Armin Laschet, der Vorsitzende der CDU.
Veröffentlicht am 05.07.2021