Landespolitik Aktuell: Taktisch kluge Wahl in Sachsen-Anhalt. Um Rechtsaußen zu verhindern, wurde CDU gewählt. SPD im Osten schwach.
Veröffentlicht am 06.06.2021
Veröffentlicht am 06.06.2021
Wofür stehen die Umfrage-Überflieger konkret?
Bisher war alles relativ einfach. Egal was die GroKo vorlegte, die Grünen wussten es besser. Sie mussten auch keine Kompromisse eingehen, sie regieren nicht, sie konnten mit der reinen Lehre werben. Das hat sie in den Umfragen nach oben katapultiert. Jetzt werden aber Fragen gestellt. Wofür stehen die Grünen zum Beispiel in der Außenpolitik? Sollen Waffen an die Ukraine geliefert werden oder doch lieber nicht? Vielleicht nur Materialen zur passiven Verteidigung, wie Nachtferngläser? Oder die Idee, Inlandsflüge verbieten zu wollen, z. B. von Hamburg nach München (600 km), aber nach Kopenhagen (300 km), weiter zulassen? Einfach nicht zu Ende gedacht. Der ausgebrochene innerparteiliche Konflikt zeigt, dass zwischen dem Wunsch regieren zu wollen, und der Wirklichkeit, regieren zu können, Welten liegen. Auch in der Klimafrage darf das soziale Gleichgewicht nicht der reinen Lehre geopfert werden. Wer die Bevölkerung nicht mitnimmt, wird scheitern. Die Grünen sind (mal wieder) dabei zu überziehen. Übermut tut selten gut, wertet der Volksmund kurz und knapp. Programmatisch liegen SPD und Grüne nicht weit auseinander. Hier könnte was gehen. Die Union hat zwar nach quälenden Monaten einen Kandidaten aber immer noch kein Programm. Sie eignet sich nicht als Koalitionspartner. Weder für die SPD noch für die Grünen.
Veröffentlicht am 06.06.2021
Veröffentlicht am 05.06.2021
Veröffentlicht am 05.06.2021
Neben wunderschönen Seiten sind „Baustellen“ nicht zu übersehen
Herrliches Wetter. Ein Fahrradtrip von Rhade nach Dorsten. Schnell sind die Rhader Wiesen durchquert, Störche auf Futtersuche begleiten die flotte Fahrt. Nach der A31-Brücke führt ein 4-Sterne-Radweg durch den Wald bis zur Tüshaus-Mühle. Alles gut. Dann nur noch über den Wanderparkplatz, um die B58 zu queren. Hier darf erstmals ein Kritikpunkt gesetzt werden. Der Rad- und Wanderweg in diesem Bereich, besonders auch die Zufahrt von der B58, sind in einem katastrophalen Zustand. Besonders nach Regenfällen. Seit Jahren. Viele Hinweise in Richtung Rathaus lösten zwar Verständnis, aber keine Änderung aus. Wer anschließend sucht, findet exzellente Radwege durch Holsterhausen, über die Lippebrücke ins Zentrum. Überall wird in die Zukunft investiert. Am Kanal, der Innenstadt, dem Schölzbachverlauf ... Beeindruckend. Weiter geht‘s in Richtung Hervest. Am Segelflugplatz vorbei, Radfahrerbrücken überspannen Kanal und Lippe. Beste Beschilderung führt durch die wunderschöne Zechensiedlung und endet im Bereich des denkmalgeschützten Förderturms. Hinter einem hohen Zaun das noch im Dornröschenschlaf befindliche „Schwester-Paula-Archiv“, das einmal auch Ausstellungen präsentieren soll. Der Standort ist unmöglich, so der zweite Kritikpunkt an diesem Tag. Zurück in Rhade. Nein - in Dorsten ist nicht alles schlecht. Im Gegenteil. Dorsten ist aber nicht nur Mitte, Holsterhausen und Hervest. Dorsten ist auch Rhade. Wer mit offenen Augen sieht, was in unserer Stadt möglich ist, fragt sich irritiert, warum es seit Jahrzehnten nicht gelingt, das Pättken zwischen Mainstraße und Schlehenweg zu einem verkehrssicheren Rad- und Fußweg auszubauen.
Rhader Tagebuchnotizen
Veröffentlicht am 05.06.2021
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