Ein Offener Brief aus Rhade gegen das Vergessen - mit konkreten Vorschlägen
Die engagiert geführte Diskussion über den von der Kreissparkasse Recklinghausen der Stadt geschenkten Marktplatzbrunnen, den die Dorstener Ordensfrau und Künstlerin Schwester Paula geschaffen hat, reißt nicht ab. Nun ist ein Offener Brief aus Rhade in Richtung Rathaus, Stadtrat und Tisa-Stiftung unterwegs. Absender ist Dirk Hartwich, der zu Lebzeiten der Künstlerin häufig in direktem Austausch mit ihr stand. Sie hat besonders auch die Forschungsgruppe Dorsten unterm Hakenkreuz mit mehreren Reliefs unterstützt. Das Foto zeigt beispielhaft die Erinnerungstafel auf dem Lembecker jüdischen Friedhof am Kaiserweg. Hartwichs Ansatz ist, viel mehr als bisher das Leben und Wirken Schwester Paulas in den lokalen und überörtlichen Mittelpunkt zu rücken. „Dorsten kann sich glücklich schätzen, über so ein künstlerisches Alleinstellungsmerkmal zu verfügen“, so der Tenor des Offenen Briefes. Im Wortlaut:
Veröffentlicht am 10.06.2021
Ein Offener Brief aus Rhade gegen das Vergessen - mit konkreten Vorschlägen
Die engagiert geführte Diskussion über den von der Kreissparkasse Recklinghausen der Stadt geschenkten Marktplatzbrunnen, den die Dorstener Ordensfrau und Künstlerin Schwester Paula geschaffen hat, reißt nicht ab. Nun ist ein Offener Brief aus Rhade in Richtung Rathaus, Stadtrat und Tisa-Stiftung unterwegs. Absender ist Dirk Hartwich, der zu Lebzeiten der Künstlerin häufig in direktem Austausch mit ihr stand. Sie hat besonders auch die Forschungsgruppe Dorsten unterm Hakenkreuz mit mehreren Reliefs unterstützt. Das Foto zeigt beispielhaft die Erinnerungstafel auf dem Lembecker jüdischen Friedhof am Kaiserweg. Hartwichs Ansatz ist, viel mehr als bisher das Leben und Wirken Schwester Paulas in den lokalen und überörtlichen Mittelpunkt zu rücken. „Dorsten kann sich glücklich schätzen, über so ein künstlerisches Alleinstellungsmerkmal zu verfügen“, so der Tenor des Offenen Briefes. Im Wortlaut:
Veröffentlicht am 10.06.2021
„Die Zukunft ist offen. Sie ist kein unentrinnbares Schicksal und kein Verhängnis. Sie kommt nicht einfach über uns. Wir können sie gestalten mit dem, was wir tun und mit dem, was wir nicht tun.“
Johannes Rau war und ist als Sozialdemokrat ein Vorbild. Er war Oberbürgermeister in Wuppertal, NRW-Wissenschaftsminister, danach 20 Jahre NRW-Ministerpräsident, um als Bundespräsident von 1999 bis 2004 Deutschland zu dienen. Nun soll in Dorsten auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion eine neue Straße seinen Namen tragen. Übrigens wurde der Antrag vor mehr als 11 Jahren in Rhade auf Initiative des Rhader SPD-Ortsvereins „geboren“.
Veröffentlicht am 09.06.2021
G7-Staaten folgen deutschem Finanzminister, Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat
Dass international agierende Multikonzerne seit Jahren in Gewinnen schwimmen, parallel aber Steuern meiden wie der Teufel das Weihwasser, wird zwar parteiübergreifend beklagt, eine Änderung wurde aber für (fast) unmöglich gehalten. Das hat den deutschen Finanzminister Olaf Scholz (SPD) nicht ruhen lassen. Hartnäckig bohrte er dicke Bretter, um seine wichtigsten Kollegen davon zu überzeugen, dass das Verhalten der Großkonzerne unsolidarisch und unfair ist. Sie, die Multis hatten aber auch leichtes Spiel, weil immer Staaten in der EU bereit waren, sich wegen ihres eigenen Vorteils von Apple, Amazon, Facebook und Co. "über den Tisch ziehen zu lassen". Nun hat es Olaf Scholz in mehr als 3 Jahren geschafft, die G7-Staaten ins gemeinsame Boot zu holen. Auf einen Mindeststeuersatz von 15 %, den die Großkonzerne künftig in den Staaten abführen müssen in denen sie ihre Waren umsetzen, konnten sie sich einigen. Ein Riesenerfolg für Olaf Scholz, der das Ergebnis sogar als „Revolution“ bezeichnete. Stolz wie Scholz, titelte eine Zeitung. Die Rhader SPD sagt dagegen, das Prinzip Scholz war erfolgreich. Nämlich ruhig, nachdrücklich und hartnäckig für den richtigen politischen Weg einzutreten. Ein Prinzip, das auch im September zum Erfolg führen sollte. Am 26. 9. wird nämlich ein neuer Bundestag gewählt. Olaf Scholz ist der Kanzlerkandidat der SPD. Helfen wir mit, dass das Prinzip Scholz gewinnt.
Ein Rhader Zwischenruf
Veröffentlicht am 08.06.2021
SPD-Ratsfraktion erneuert 11 Jahren alten Antrag
Personenbezogene Straßennamen sind nicht selten unproblematisch. Was „heute“ nachvollziehbar scheint, kann „morgen“ bereits peinlich sein. Umbenennungen sind die Folge. Wenn es sich aber um Persönlichkeiten handelt, die parteiübergreifend unserer heutigen Gesellschaft ohne jede Einschränkung als Vorbild dienen können, dann ist ein Straßenschild mit dem Namen des so Geehrten absolut angebracht. Johannes Rau, dessen Lebensmotto, „versöhnen statt spalten“ landauf, landab zitiert wird, und der auch in Dorsten Spuren hinterlassen hat, darf nicht vergessen werden. Ein Straßenschild mit seinem Namen, „zwingt“ uns indirekt, sich mit dem Leben und Wirken des langjährigen NRW-Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten zu beschäftigen. Die Dorstener SPD-Fraktion hat ihren bereits 2010 gestellten Antrag jetzt erneuert und empfiehlt die Haupterschließungsstraße im Bereich des ehemaligen Zechengeländes Wulfen als „Johannes Rau-Straße“ auszuschildern. Ein Zusatzschild mit den wichtigsten Johannes Rau-Daten wäre eine passende Ergänzung. Nun werden Verwaltung, Wulfen-Konferenz und Ratsausschüsse beteiligt, um den SPD-Antrag zu bewerten und zu beschließen. Zu wünschen ist, dass es nicht wieder zu einer 11-jährigen „Hängepartie“ kommt. Johannes Rau hätte es besonders auch in Dorsten verdient, nicht vergessen zu werden.
Am 13.10.2010 hat die Rhader SPD auf dieser Internetseite einen Bericht über eine besondere Veranstaltung unter dem Titel „Johannes Rau-Abend – Die hohen Erwartungen wurden erfüllt“ veröffentlicht.
Veröffentlicht am 07.06.2021