Gesellschaft Aktuell: Katholische Kirche „am toten Punkt angekommen“. Kardinal Marx hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten.
Veröffentlicht am 04.06.2021
Veröffentlicht am 04.06.2021
Nonne, Künstlerin und Ehrenbürgerin
Schwester Paula hat ein bewegtes Leben hinter sich. Offen hat sie darüber in ihren Buch Zeichnungen - Aufzeichnungen berichtet. Die Hinrichtung ihres Bruders Fritz von der Schulenburg, einer der Widerständler gegen Adolf Hitler, hat sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2001 nicht ruhen lassen. Fest in ihrem Glauben verwurzelt hat sie sich, nicht müde werdend, immer auch gesellschaftspolitisch eingemischt. Sie warnte vor den Gefahren des Faschismus und rechter Parteien, unterstütze ehrenamtliche Hilfsgruppen in aller Welt, erklärte sich solidarisch mit den Bergarbeitern, kurz, sie war für uns ein Vorbild. Ihre künstlerischen Arbeiten, ob Zeichnungen auf dem Papier, Reliefplatten aus Metall sowie diverse Skulpturen aus vielerlei Materialien sind international anerkannt und geschätzt. Wer mit offenen Augen durch Dorsten geht, findet überall Spuren ihrer Kunst. Die erste Station in der Lippestadt ist der Schulhof der Geschwister Scholl Schule an der Marler Straße. Eine Säule erinnert eindrucksvoll an die Widerstandsgruppe Weiße Rose und die Geschwister Scholl, die es gewagt hatten, mit Flugblättern vor den Nationalsozialisten zu warnen. Sie wurden verraten und hingerichtet. Leider gibt es keinen Hinweis in der Nähe der säulenartigen Skulptur auf die Künstlerin und Ehrenbürgerin unserer Stadt. Schwester Paula ist ein Glücksfall für Dorsten. Es würde unserer Stadt gut tun, die Erbschaft unserer Ehrenbürgerin besser zu pflegen.
Eigener Beitrag - wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 04.06.2021
Veröffentlicht am 03.06.2021
ZUKUNFTSMISSION KLIMASCHUTZ: Für dich setzen wir all unsere Kraft auf alternative Energien.
DIE KRAFT VON SONNE UND WIND – UND WASSERSTOFF
2045 – Deutschland ist klimaneutral. Erneuerbare Energien sichern die Versorgung – vollständig. Dafür müssen wir heute die Weichen stellen. Wir brauchen Stromnetze, Wasserstoffleitungen und Ladesäulen, also die notwendige Infrastruktur – und mehr Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Bereits bis 2040 soll der Strombedarf schon möglichst vollständig aus Wind- und Sonnenenergie bestehen. Weltweit soll Deutschland führend werden für Wasserstofftechnologien. Und: Wir werden dafür sorgen, dass Vermieter mindestens die Hälfte des CO2-Preises übernehmen.
Veröffentlicht am 03.06.2021
Ein legendärer Satz, der die SPD zum Nachdenken zwingt - in Berlin, Düsseldorf und Dorsten
Es war Franz Müntefering, der 2004 auf einem Sonderparteitag die SPD aufrüttelte, alles dafür zu tun, selbst zu gestalten, als (nur) in der Opposition zu agieren. Die Sozialdemokraten müssen sich besonders heute an diesen Satz erinnern, ihn zum Ziel ausrufen, um offensiv und kreativ die Unterstützung der Wählerinnen und Wähler zu gewinnen. Wir blicken noch immer ratlos nach Düsseldorf. Dort sitzt die SPD nach der letzten Landtagswahl auf den harten Oppositionsbänken und erkennt (plötzlich) in aller Deutlichkeit, dass Opposition Mist ist. Und da wieder herauszukommen, ist quälend schwierig. Blicken wir nach Dorsten. Auch wenn es momentan so scheint, als ob die Stadt der CDU und ihrem Bürgermeister gehört, die SPD hat in der Vergangenheit bewiesen, Kommunalwahlen gewinnen zu können und den Bürgermeister zu stellen. Nun kommt es im September in Berlin darauf an, nicht in die Opposition zu geraten. Die negativen Erkenntnisse in Düsseldorf und Dorsten müssten ausreichen, die Partei aufzurütteln. Sie ist nämlich besser als ihr Ruf, keinesfalls schlechter als ihre Konkurrenten, sie leidet nur viel zu oft an unerklärlichen Selbstzweifeln und dem damit verbundenen fehlenden Selbstbewusstsein.
Rhader Appell in Richtung Sozialdemokraten im Bund, im Land und in der Stadt
Veröffentlicht am 02.06.2021
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