„Gute Seiten - Schlechte Seiten“
In allen Umfragen der letzten Jahre bestätigt die große Mehrheit der Rhader Bürger, sich hier wohlzufühlen. Bei Nachfragen wird aber deutlich, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Bei einem Spaziergang von Ost nach West erreichen wir nach 2 1/2 Kilometern über die Lembecker Straße das Dorf, das auf eine über 800jährige Geschichte zurückblicken kann. Beeindruckend auf dem Weg dorthin ist die Baumallee, die leider nach der Bahnlinie riesige Lücken aufweist. Dominant im Dorf die katholische Kirche, die übrigens auch einmal den Protestanten Raum zur Einkehr bot. Ursprünglich gruppierten sich rundherum tiefgeduckte Fachwerkhäuser. Heute sind nur noch einige erhalten. Während westlich der Kirche die ringförmige Anordnung der Gebäude noch deutlich zu erkennen ist, wurde sie östlich durch den Bau der geraden Debbingstraße unwiederbringlich zerstört. Das Herzstück Rhades ist aber der zentrale Kirchplatz. Oder könnte es sein. Solange er komplett als Parkplatz angeboten wird, solange wird kein echter Begegnungsplatz entstehen können. Unser Ostermontag-Spaziergang endet hier mit der Erkenntnis: Wir haben viele wunderschöne Ecken gesehen, die Augen aber nicht vor erstaunlichen Defiziten der Planung, Bebauung und Begrünung verschließen können. Genießen wir noch den Ostermontag und nehmen uns vor, Rhade bei dem neuerlichen Versuch der "Überplanung", kreativ zu begleiten. Dazu sind die guten Seiten zu erweitern, die schlechten endlich zu eliminieren.
Veröffentlicht am 05.04.2021
Veröffentlicht am 04.04.2021
Illegale Müllentsorgung nimmt zu
Innerhalb weniger Tage wurde in Rhade an drei verschiedenen Standorten illegal Müll in der Landschaft entsorgt. Das ist dreist. Den Verursachern, den Tätern wäre die passendere Bezeichnung, droht eine empfindliche Strafe, wenn sie denn identifiziert werden. So wird der städtische Entsorgungsdienst tätig werden müssen, um den Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen. Wer allerdings glaubt, dass das kostenlos geschieht, ist auf dem Holzweg. Der so zusätzlich entstandene Aufwand fließt in die allgemeine Müllentsorgungsberechnung ein und wird auf die Gebühren umgelegt. Also (be)zahlen und begleichen wir alle zusammen die Rechnung einiger unverbesserlicher Zeitgenossen. Das sollte Motiv genug sein, herauszufinden, wer immer noch nicht verstanden hat, dass Umweltschutz lebensnotwendig und keine Bagatelle ist.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 04.04.2021
Sich zufrieden zurückzulehnen, wäre ein Fehler - Ein Kommentar
Die direkte Bürgerbeteiligung vor Ort darf als Erfolgsgeschichte gewertet werden. Die vorgelegte Bilanz des Organisationsteams ist beeindruckend. Besonders das Ergebnis des Workshops im November 2019 zeigt, dass dennoch viel zu tun ist. Die hier gesammelten Vorschläge spiegeln übrigens die bereits gewonnenen Erkenntnisse des Rhader Rahmenplans von 2014 wider, wie auch die aktuell eingegangenen Ideen, die bei der Befragung der Rhader Bürger durch ein extern beauftragtes Planungsbüro auf dem Tisch liegen. Das heißt in der Konsequenz, dass das Rhader Rad nicht neu erfunden werden muss. Das heißt für das Bürgerforum gegenüber der Verwaltung klar zu machen, dass wir es mit keinem Erkenntnisproblem sondern mit einem gigantischen Umsetzungsverzug zu tun haben. Das heißt 3. für das Bürgerforum, mit der Verwaltung als Partner zusammenzuarbeiten, sich aber nicht als verlängerter Arm des Rathauses vereinnahmen zu lassen. Ganz besonders wichtig ist auch, dass alle aktiven Arbeitskreismitglieder, deren ehrenamtliches Engagement an dieser Stelle nochmals besonders gewürdigt werden soll, nie das Ganze aus den Augen verlieren dürfen. Damit ist gemeint, dass jede Anregung immer dahingehend überprüft werden muss, welche Auswirkungen in anderen Bereichen entstehen (könnten). Übrigens ist das die klassische Begründung des Rhader Rahmenplans. 5 Jahre Bürgerforum = 5 gewonnene Jahre für Rhade im Konzert der 11 Dorstener Stadtteile. Gratulation!
Das Orga-Team: Christa Dymke, Ludger Kuhlmann, Wilhelm Loick, Hans-Peter Steffens, Heribert Triptrap. E-Mail-Kontakt: buergerforum@rhade.de
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 03.04.2021
Orga-Team zieht positive Bilanz
Bürgerbeteiligung wird in Rhade groß geschrieben. Jeder kann mitmachen. Eine gute Ausgangsposition, um unseren Lebensmittelpunkt zukunftsfähig zu machen. Das Bürgerforum Rhade (BFR) schloss genau die Lücke, die zwischen der Stadtverwaltung und den auf kommunaler Ebene gewählten Parteien unübersehbar klaffte. Nun, nach 5 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit hat das sogenannte Orga-Team eine Bilanz vorgelegt, die sich sehen lassen kann. Wir stellen in loser Folge einige beeindruckenden Aktivitäten vor:
- 13 öffentliche Veranstaltungen und Bildung mehrerer Arbeitsgruppen
- 800 Jahre Rhade - Ein Volksfest im wahrsten Sinne des Wortes
- Vorstellung des gültigen Rhader Rahmenplans
- Erarbeitung eines Fahrradwegenetzes mit Informationstafeln und einer Schutzhütte
- Begleitung der Rhader Glasfaserverlegung
- Stärkung der Katholischen Bücherei mit neuen Medien und Spielen
- Fach-Referate zur kommunalen Demografieentwicklung, dem Dorstener Klimaschutzkonzept und von der städtische Gesellschaft Windor, um heimische Unternehmen zu unterstützen und Bauland bereitzustellen
- Aktion Mitnahmebänke in Rhade und Lembeck
- Workshop zur Reflexion der bisherigen Arbeit und zur Bündelung neuer Ideen
- usw.
Die Rhader Sozialdemokraten, die einen wesentlichen Anteil daran haben, dass das Thema direkte BÜRGERBETEILIGUNG in Dorsten gelebt wird, gratulieren dem Orga-Team sehr herzlich für die geleistete ehrenamtliche Arbeit.
Wird mit einem Kommentar in den nächsten Tagen fortgesetzt
Veröffentlicht am 02.04.2021