Kommunalpolitik Dorsten: Erster Sozialbericht – ein Mammutwerk mit Perspektive

Nach der Analyse muss nun die Umsetzung folgen

 

Wie kann die Lebenssituation aller Dorstener positiv beeinflusst werden? Um diese Frage zu beantworten, ist die Stadtverwaltung ämterübergreifend in Klausur gegangen und hat die Antworten auf 350 Seiten dokumentiert. Sie bekennt sich zur kommunalen Daseinsvorsorge in allen 11 Stadtteilen und unseren Quartieren, egal ob es sich um Pflicht- oder freiwillige Aufgaben handelt. „Integrierte Sozialplanung“, so der Fachbegriff, der aber erst durch die Zusätze „ökologisch – wirtschaftlich – strukturell - und sozialpräventiv“ erkennen lässt, wohin die Reise gehen soll. Der wichtigste Indikator für Zufriedenheit aller Bürger ist die IDENTIFIKATION mit der eigenen Stadt. Und genau hier zeigt der Erste Sozialbericht, dass es weitere gleichwertige kommunale Themenfelder geben muss, die wie Zahnräder ineinander greifen müssen, um dauerhafte Bewegung zu erzielen. Zu nennen ist z. B. die Wohnsituation, die sich immer noch vorrangig an Einfamilienhäusern orientiert. Oder die Mobilität, die nicht mehr dem KFZ erste Priorität einräumen darf. Dass ein städtisches Kulturangebot mehr sein muss als das Theater-Abo im Zentrum, gehört ebenfalls zu den Erkenntnissen, die eine Stadt erst lebens- und liebenswert macht. Nun soll es eine ämterübergreifende Stabsstelle geben, die das gut Analysierte sowie die unglaublich vielen Tabellen in praktisches Handeln umsetzt. Wie das mit dem vorhandenen Personal bewältigt werden kann, bleibt noch rätselhaft. Dem Stadtrat wird empfohlen, das wichtige Papier komplett zu studieren und die Umsetzung kooperativ zu begleiten.

 

Eigener Bericht (Der Bericht kann auf der Internetseite https://www.dorsten.de/Erster%20Sozialbericht%20f-r%20die%20Stadt%20Dorsten_2020_low.pdf aufgerufen werden)

Veröffentlicht am 08.03.2021

 

Allgemein Aufstieg und Fall eines Politikerlebens - Sonntagsgedanken aus Rhade

Gnadenlos werden Politiker im ICE-Tempo rauf- und runtergeschrieben. Nicht selten tragen sie aber auch ihren Anteil dazu bei. Nein, heute geht es nicht um Jens Spahn, Andrea Nahles oder Martin Schulz. Heute werfen wir einen Blick auf eine Politikerin, die als Hoffnungsträgerin der CDU und Kronprinzessin der amtierenden Kanzlerin gestartet ist und sich inzwischen im Niemandsland der Politik wiederfindet. Die Rede ist von Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz AKK. Aus dem parteipolitischen Nichts gekommen, als saarländische Ministerpräsidentin erfolgreich, sollte sie die nächste, die höchste Stufe der Karriereleiter hochklettern. CDU-Parteivorsitzende und Kanzlerkandidatin. Spätestens jetzt wurde dem objektiven Beobachter klar, dass das eine Nummer zu groß sein würde. Und die Messerwetzer um Friedrich Merz wurden nicht müde, das auch zu kolportieren. Der Rücktritt ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Aus einer selbstbewussten Frau wurde eine unsichere Politikerin, die plötzlich  nicht mal das gebliebenen Verteidigungsministerium souverän leitet. Fehler reiht sich an Fehler. AKK ist aufrecht nach Berlin gegangen, sie wird es als gebeugte, erfolglose, ungeliebte und schnell vergessene CDU-Politikerin verlassen. Sie teilt so das Schicksal vieler PolitikerInnen aller Parteien, die zu spät erkannt  haben (und aktuell erkennen), wo ihre eigenen Grenzen beginnen. Sie müssten vor sich selbst geschützt werden.

Veröffentlicht am 07.03.2021

 

Stadtentwicklung Rhade: Bürger bestätigen langjährige Erkenntnisse zur Zukunftsentwicklung (Teil 7)

Umfrageergebnisse ohne Überraschungen – Kein Erkenntnisdefizit sondern Umsetzungsverzug

Der ländliche Raum muss jetzt gestärkt werden. Viel zu lange wurden wichtige Erkenntnisse und Projekte in die Warteschleife geschickt. Nun ein neuer Anlauf. Zum wiederholten Mal haben Ortskundige in Rhade (und Lembeck) der Verwaltung ins Stammbuch geschrieben, was endlich getan werden muss, um unseren Lebensmittelpunkt zukunftsfähig zu gestalten. 200 Rhader Vorschläge wurden aktuell extern gesichtet und zu folgenden Themenschwerpunkten zusammengefasst:

  • Dorfleben + Generationen
  • Freizeit + Naherholung + Tourismus
  • Erscheinungsbild + Öffentlicher Raum  
  • Versorgung + Soziales + Gesundheit
  • Bildung + Erziehung
  • Mobilität + Verkehr
  • Klima + Umwelt
  • Arbeiten + Wohnen

Ergebnis Klima + Umwelt  (SPD-Rhade-Kurzfassung): Büsche und Bäume zur Besserung des Mikroklimas nachpflanzen; Gewässerufer und Feldstreifen bepflanzen; Baumalleen ergänzen; Regenversickerung forcieren; Rhader Genossenschaft für eneuerbare Energien gründen; Zielformulierung: Rhade 2050 klimaneutral; ...

 

Wird in Kürze mit Teil 8 (und Schluss) fortgesetzt

Veröffentlicht am 06.03.2021

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008261160 -