Europa Die EU: Schwergewicht oder schwerfällig?

Rhader Sonntagsgedanken

Die EU bildet mit ihren fast 450 Millionen Einwohnern (Verbrauchern) einen Wirtschaftsraum, der als globales Schwergewicht weltweit absolut konkurrenzfähig ist. Noch! Damit das so bleibt, müssen die 27 Länder, die sich zur Europäische Union zusammengeschlossen haben, flexibel und schnellstens auf neue Herausforderungen reagieren. Wir schieben heute mal beiseite, dass die 27 eigentlich auch eine Wertegemeinschaft sein wollten. Schnee von gestern. Die Kommissionspräsidentin mit ihren 27 Ministern (Kommissaren), bilden die „Regierung“. Das Parlament mit 705 Abgeordneten versucht die Regierung zu kontrollieren. Dass es 27 Fachausschüsse gibt, versteht sich von selbst. Alles muss immer ausgewogen sein. Jetzt wird langsam klar, warum die gutgemeinte einheitliche Impfstoffbestellung aus dem Ruder gelaufen ist. Wer soll verhandeln? Wieviel soll bestellt werden? Welcher Preis ist angemessen? Weil sich die 27 nur schleppend verständigten, mussten in der Folge sehr wahrscheinlich mehrere tausend Menschen das mit ihrem Leben bezahlen. Das ist ein Skandal. Das muss auch so genannt werden. Will die EU ein wirtschaftliches Schwergewicht bleiben, muss sie sich bewegen. Aber schnell.

Veröffentlicht am 14.02.2021

 

Foto Anne Hufnagl SPD. Übernommen von www.spd.de Allgemein Die SPD hat eine Mission - Sie will führen, modernisieren und alle mitnehmen (Teil 1)

Zukunftsmission: Klimaneutrales Industrieland

Die Kraft von Sonne und Wind — und Wasserstoff

Spätestens 2050 ist Deutschland klimaneutral. Erneuerbare Energien sichern die Versorgung — vollständig. Wie? Wir brauchen Stromnetze, Wasserstoffleitungen und Ladesäulen, also die notwendige Infrastruktur — und mehr Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Bereits bis 2040 soll der Strombedarf möglichst vollständig aus Wind- und Sonnenenergie bestehen. Weltweit soll Deutschland führend werden für Wasserstofftechnologien. Und: Wir werden dafür sorgen, dass jeder und jede in Deutschland sich die Entscheidung für ein klimafreundliches Verhalten leisten kann und dass diese Entscheidung sich lohnt. Wer sich dagegen entscheidet, soll die Kosten dafür nicht auf andere abwälzen können.

wird fortgesetzt - übernommen von www.spd.de

Veröffentlicht am 13.02.2021

 

Kommunalpolitik Rhader Bürgerhinweise wurden ausgewertet - Neue Erkenntnisse?

Projekt zur Stärkung des ländlichen  Bereichs geht in die nächste Runde

Erstaunlich nüchtern präsentiert die Stadt auf ihrer Internetseite die Auswertung der ca. 200 Rhader Bürgerhinweise, die ein extern beauftragtes Planungsbüro gesichtet, ausgewertet und priorisiert hat. Weder ist ein Dank an die Einsender noch eine allgemeingültige Bewertung des Fachbüros festzustellen. Statt dessen muss sich der interessierte Leser durch die in Themenblöcken zusammengefassten Vorschläge auf 54 Seiten „durcharbeiten“ um zu erkennen, was letztlich als Projekt gefördert werden könnte. Viele Ideen, die nicht den Status Projekt erhalten haben, gehören zum Geschäft der laufenden Verwaltung. Das heißt, sie könnten „morgen“ bereits umgesetzt werden. Die dringend nötige öffentliche Diskussion fällt leider der Corona-Pandemie zum Opfer. Gut wäre auch, wenn das städtische Planungsamt mitteilen würde, ob es die Bewertung und Projektbenennungen des externen Büros teilt. Die Rhader SPD, kritischer Begleiter des Verfahrens, wird in den nächsten Tagen über das Ergebnis konkret berichten und dabei immer auch den Vergleich mit dem noch gültigen Rhader Rahmenplan suchen. Nur wenn wirklich neue Erkenntnisse sichtbar sind, war die zeit- und kostenintensive Neubefragung gerechtfertigt.

Eigener Bericht

Die „Ergebnisse Rhade“ sind über die Internetseite der Stadt Dorsten aufzurufen: www.dorsten.de -->Dorfentwicklung --> Ergebnisse Rhade

Veröffentlicht am 12.02.2021

 

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