Radweg entlang der Lembecker Straße - verbesserungswürdig! Stadtentwicklung Rhade: Der Fahrradboom und die nicht mitgewachsene Infrastruktur

Rhader Radwegeplan schlummert in Rathausschublade

So viel Fahrrad war nie. Die Weiterentwicklung vom Drahtesel zum Hitech-Fahrzeug begeistert immer mehr Menschen aller Altersgruppen. Das Pedelec, auch als E-Bike betitelt, bricht einen Verkaufsrekord nach dem anderen. Parallel ist der Beruf des Fahrradmechanikers nachgefragt und wertgeschätzt. Radeln mit weniger Anstrengung macht besonderen Spaß und fördert die Gesundheit. Eine Entwicklung, die so nicht vorhergesehen wurde. Nun treffen aber immer mehr Radler mit anderen Verkehrsteilnehmern, Fußgängern, Autofahrern, zusammen. Das führt nicht selten zu kritischen Situationen und vermehrten Unfällen. Intelligente Verkehrsplanung und entsprechende Finanzmittel sind die Voraussetzungen, unsere Radwege neu, um- und auszubauen. In Rhade wurde seit Jahrzehnten (fast) nichts getan, um dem in der Überschrift genannten Fahrradboom verkehrssicher zu begegnen. Bürgerideen liegen in der Rathausschublade und führen dort den sogenannten Dornröschenschlaf. Aktuell wird vor Ort aufgefordert, Ideen zur Stärkung des ländlichen Bereichs einzureichen. Wieder einmal! Wir beteiligen uns dennoch konstruktiv, indem wir an unseren Fahrradwegeplan Rhade erinnern. Er hat, obwohl er vor über 10 Jahren von der Rhader SPD erarbeitet wurde, nichts an Aktualität verloren.

Eine Rhader Erinnerung in Richtung Rathaus

Veröffentlicht am 02.12.2020

 

Gesundheit Corona-Pandemie: Sorgen nicht im Alkohol ertränken

Blaues Kreuz bietet Hilfe an

In einem beeindruckenden Artikel der Dorstener Zeitung (25.11.) über die abhängig machende Droge Alkohol, kommen die Vorstandsmitglieder des Blauen Kreuzes Wulfen (BKE) Jan Kolloczek, Berthold und Christa John zu Wort. Während die Erstgenannten die Suchtkrankheit selbst erlitten und überwunden haben, weiß Christa John, die die Angehörigengruppe leitet, erschütternd zu berichten, wie zerstörerisch sich Alkohol auch auf die engsten Familienmitglieder auswirkt. Alle drei eint, ihre Erfahrungen ehrenamtlich in der Selbsthilfegruppe Blaues Kreuz Wulfen einzubringen und Leidensgenossen Hilfestellung bei der Bewältigung ihres Problems anzubieten. Hat sich ein Betroffener nach langer Leidenszeit endlich überwunden die Krankheit als solche einzuräumen, bietet die Selbsthilfegruppe aktiven „Flankenschutz“ durch Gespräche und Treffen in der Gruppe. Ein besonderes Problem, so Christa und Berthold John sowie Jan Kolloczek, besteht momentan in der Corona-Zeit. Die Gefahr nämlich jetzt in der Isolation rückfällig zu werden, ist nicht von der Hand zu weisen, schreibt Claudia Engel, Redakteurin der Dorstener Zeitung in ihren Artikel, der die passende Überschrift „Volle Pulle“ zurück in die Sucht: Lockdown macht Alkoholkranke fertig“. Jan Kollozcek, Christa und Berthold John verdienen für ihre Offenheit und Hilfsbereitschaft unseren Respekt und unsere soldarische Unterstützung. Wir veröffentlichen den lesenswerten Artikel der DZ in voller Länge, sowie wichtige Kontaktdaten der BKE am Ende. 

„Volle Pulle“ zurück in die Sucht: Lockdown macht Alkoholkranke fertig   (bitte mehr anklicken)

Veröffentlicht am 01.12.2020

 

Nicht zu übersehen, das neue Wahrzeichen Dorstens. Eigenes Foto Stadtentwicklung Dorsten: Es tut sich was im Bürgerpark Maria Lindenhof

Ein neues Wahrzeichen der Lippestadt grüßt weithin sichtbar

Nicht ein Prinz hat den verschlafenen und fast vergessenen Park Maria Lindenhof wachgeküsst, sondern eine kreative Taube, die von Freunden Marion gerufen wird. Sie hatte die Idee, einen Stein ins Wasser zu werfen, und die entstehenden Kreise im Rathaus, dem Stadtrat und der gesamten Lippestadt-Bevölkerung wirken zu lassen. Und das ihre Idee unübersehbare Kreise gezogen hat, ist aktuell auf dem riesigen Gelände zwischen Lippe und Kanal zu beobachten. Mit schwerem Gerät (und erheblichen finanziellen Mitteln) wird zurzeit die Erde bewegt, um den Bürgerpark besonders von der Kanalseite sichtbar zu öffnen. Ein Hingucker der besonderen Art wurde inzwischen auf dem höchsten Punkt des Geländes errichtet. Mit einem Pavillon, der Bau- und Kunstwerk gleichermaßen ist, hat sich Dorsten eine Krone aufgesetzt. Eine STADTKRONE. Zur Erinnerung: Auch ein Baum mit dem Namen RHADE wächst dort bereits, der signalisiert, dass wir auch ein Teil Dorstens sind. Die Kreise des Taube-Steinwurfs ins Wasser haben Rhade erreicht. Wir sind stolz auf den Bürgerpark Maria Lindenhof und hoffen auf eine kreative, Corona freie Sommersaison, an der alle Bürger der Lippestadt teilhaben können.

Eigener Bericht

 

Veröffentlicht am 30.11.2020

 

Allgemein Sonntagsgedanken aus Rhade: Schreib‘ mal wieder - von Hand

UNICEF-Grußkarten: Eine gute Idee von Elke Büdenbinder

Es hat sich etwas geändert. Wesentlich geändert. Während früher Weihnachts- und Neujahrsgrüße handschriftlich verfasst und per Post den Empfänger erreichten, wird heute gemailt und gepostet. Dazu vielleicht ein lustiges Video vom betrunkenen Rentier, garniert mit einer poppigen Version von „Oh du fröhliche“. Früher war nicht alles besser, aber eine handschriftlich verfasste Nachricht ist auch heute noch allemal persönlicher als das Teilen von fremden Bildern und standardisierten Textbausteinen. „Schreib‘ mal wieder - von Hand", das empfiehlt Elke Büdenbinder, die Frau unseres Bundespräsidenten, Frank-Walter Steinmeier. In ihrer Eigenschaft als UNICEF-Schirmherrin, regt sie an, eine persönliche Botschaft mit der Unterstützung eines guten Zweckes zu verbinden. Und UNICEF ist allemal unterstützenswert. Daher sollen die heutigen Rhader Sonntagsgedanken als gute Idee verstanden und geteilt werden.

Eigener Beitrag

UNICEF DEUTSCHLAND: GEMEINSAM ÄNDERN WIR DIE WELT FÜR KINDER

MIT UNS KÖNNEN SIE VIEL BEWEGEN

UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UN). Jedes Kind auf der Welt hat das Recht auf eine Kindheit – wir sind dafür da, dass aus diesem Recht Wirklichkeit wird. In über 190 Ländern, überall auf der Welt ist UNICEF jeden Tag für Kinder im Einsatz.

www.unicef.de 

Veröffentlicht am 29.11.2020

 

Gesundheit CORONA: Nerven behalten - durchhalten

Eigenverantwortung mit staatlichen Vorgaben kombinieren

Diese Pandemie ist für nicht wenige Menschen existenzbedrohend, aber für viele tödlich. Der Staat ist daher in der Pflicht, auf allen Ebenen für die Unversehrtheit der Bevölkerung zu sorgen. Das tut er. Dabei steht er auch in der Kritik. Das muss er aushalten. Die erlassenen Vorgaben müssen rechtlich einwandfrei sein. Unsere Gerichte wachen darüber und zwingen unsere Regierungen im Bund und in den Ländern zu Korrekturen, wenn zum Beispiel die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen nicht gegeben ist. Darüberhinaus sind wir gut beraten, mit den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und den staatlichen Vorgaben eigenverantwortlich umzugehen. Kontaktvermeidung wo immer möglich, lautet das Gebot der Stunde. Wer nur das umsetzt, was ihm vorgeschrieben wird, hat den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden. Und zu den Leugnern der Pandemie fallen mir nur die Urteile unverantwortlich und dumm ein. Wir benötigen noch einige Nerven und einige Monate, bis wir in den Alltag zurückkehren können. Das wollen wir doch alle erleben.

Eine persönliche Meinung von Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 28.11.2020

 

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