Mindestabstand kann nicht garantiert werden. Corona-Leugner werden sicherlich eine neue Verschwörungstheorie entwickeln. Richtig ist aber, dass es keiner vorherigen Absprache zwischen Rathaus und Bill Gates bedurfte, um das Verbot auszusprechen.
Ein ironischer Zwischenruf aus Rhade, der als Unterstützung der Verwaltungsentscheidung gewertet werden darf
Veröffentlicht am 27.11.2020
Doppelter Ausbau wirft Fragen auf
Erst ging jahrelang gar nichts. Rhade und das schnelle Internet waren in weiter Ferne. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Deutsche Glasfaser kam, sah und siegte? Die entfachte Euphorie änderte sich schnell in eine mit den Händen zu greifende Ernüchterung. Die Versprechungen, heute anmelden, morgen mit Lichtgeschwindigkeit surfen, erwiesen sich als haltlos. Noch immer wartet die östliche Hälfte von Rhade auf die Erfüllung des im Juni 2018 (!) geschlossenen Vertrages. Dass jetzt parallel die Deutsche Telekom ebenfalls überall die Straßen und Gehwege in Rhade aufreißt, um auch „Glasfaser“ zu verlegen, versteht kein vernünftig und wirtschaftlich denkender Mensch. Und dass der Kreis Recklinghausen die Stadt Dorsten frühzeitig darüber in Kenntnis setzte, kreisweit eine Ausschreibung für den Netzausbau gestartet zu haben, hinderte die Stadtverwaltung Dorsten nicht daran, ganz schnell mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Hand aufs Herz, wer versteht das noch, wenn jetzt zwei Glasfaser-Leitungen nacheinander und nebeneinander in der gleichen Straße verlegt werden? Vielleicht der Bürgermeister und „seine“ Verwaltung? Wir werden diese Information nochmals ins Rathaus senden. In der Hoffnung, doch eine Antwort zu erhalten.
Eine kritische Nachfrage aus Rhade
Veröffentlicht am 27.11.2020
Im Kanzleramt wird es einen „Hausherrn“ geben und in Dorsten …?
Angela Merkel geht. Nach 16 Jahren Kanzlerschaft. Chapeau! Sie geht freiwillig. Aber ihre Partei wollte sie auch nicht mehr. Das war vor fast genau 2 Jahren. Heute wäre die CDU sicherlich froh, sie nochmals ins Rennen um die Kanzlerschaft schicken zu können. Stattdessen bewerben sich 3 nicht so ganz beliebte Kandidaten um ihre Nachfolge. Ein vierter aus Bayern scharrt mit den Hufen. Für die SPD steigt Olaf Scholz in den Ring, die Grünen schnuppern Morgenluft und werden mit Robert Habeck versuchen, Regierungsverantwortung im Bund zu tragen. Das alles spielt sich „oben“ ab. Aber wie sieht es an der Basis der Parteien aus? Michael Gerdes (SPD) hat bereits 3 Mal den Wahlkreis Dorsten/Gladbeck/Bottrop gewonnen. Chapeau! Nun hat er erklärt, nochmals kandidieren zu wollen. Innerparteilich hat auch Michael Hübner, mehrfach direkt gewählter SPD-Landtagsabgeordneter, sein Interesse bekundet, Michael Gerdes Konkurrenz zu machen. Ein ganz normaler demokratischer Vorgang. Wer das reißerisch „Machtkampf in der SPD“ nennt, will aus dem Normalen etwas Unanständiges konstruieren. Die Stärke unserer Demokratie besteht darin, wählen und auswählen zu können. Oben wie unten.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 26.11.2020
Dorstener Künstler und Kulturveranstalter jetzt unterstützen
Viele Menschen leiden aktuell unter den gravierenden Einschränkungen, die durch die Corona-Pandemie angeordnet werden mussten. Darunter fast alle Künstler und Kulturveranstalter. Bis auf wenige Ausnahmen können sie nämlich nicht auf eigene finanzielle Rücklagen zurückgreifen, um wirtschaftlich zu überleben. Neben den staatlichen Hilfen wären finanzielle Zuwendungen von uns Kulturkonsumenten eine Möglichkeit, den Kulturschaffenden „über den Winter zu helfen“. Eine Dorstener Initiative, vor einigen Tagen aus der Taufe gehoben, verdient besondere Aufmerksamkeit. Über die StadtInfo, einer Stadtverwaltungsabteilung, die sich mit Tourismus und Kultur in der Lippestadt beschäftigt, können sogenannte „KulturKarten der Solidarität“ für 10 Euro das Stück erworben werden. Und das Besondere ist, dass Spender oder Spenderin selbst festlegen können, welcher Künstler oder welche Gruppe die Zuwendung erhalten soll. „Eine wirklich gute Idee“, so Michael Jäger, Vorstandsmitglied der Rhader SPD, der an alle Bürgerinnen und Bürger appelliert, die Solidaritätsaktion großherzig und großzügig zu unterstützen. „Die Kulturschaffenden haben unseren Alltag reicher gemacht, jetzt können wir uns auf ungewöhnliche Weise revanchieren“, so seine Bitte.
Weitere Informationen, darunter auch die Unterstützungs-Vorschlagsliste:
www.stadtinfo-dorsten.de
Veröffentlicht am 25.11.2020
Ein Fernsehfilm zwingt uns, eine Entscheidung zu treffen. Absolut sehens- und nachdenkenswert. Siehe ARD-Mediathek.
SPD Rhade aktuell
Veröffentlicht am 24.11.2020