Kann das Rhader Bürgerforum am 7. November stattfinden?
Nun also eine weitere verordnete Isolierung. Die schnell steigenden Infektions- und Todeszahlen zwingen die Politik zum Handeln. Bitter für nicht wenige Unternehmen in unserer Stadt. Bitter auch für alle Vereine, Kirchen, Parteien, Bürgerinitiativen, kurz, für alle, die unserem sozialen Leben den Stempel aufdrücken. Die verordnete Isolierung ist eine Sache, die freiwillige verantwortungsvolle Begleitung dieser Pandemie noch höher zu werten. Das heißt nichts anderes, dass alle öffentlichen Novembertermine in unserer Stadt nicht stattfinden können. Nachdem die Wulfen-Konferenz und die Porte Lembeck bereits ihren Termin gecancelt haben, lastet auf dem Orgateam des Rhader Bürgerforums ein riesiger Druck. Alles andere als eine Verschiebung wäre eine Überraschung. Aber auch persönliche Parteienzusammenkünfte sind im November nicht möglich. Videokonferenzen sind eine Alternative. Das Bremsen im November soll bewirken, dass im Dezember behutsam wieder Gas gegeben werden kann. Wenn das nicht gelingt, werden wir neben einem Gesundheitsnotstand einer Wirtschafts- und Finanzkrise ungeahnten Ausmaßes entgegensehen. Und diese wird weit übers Jahr 2021 hinausreichen. Es liegt an unserem Verhalten, „wohin die Reise geht“.
Ein besorgter Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 30.10.2020
Im gesamten November steht die Ampel auf rot. Bund und Länder haben entschieden. Das hat Auswirkungen auch vor Ort.
Morgen mehr
Veröffentlicht am 29.10.2020
Die seltsamen Finanzgeschäfte des Vatikans - Heilig geht anders
Die Katholische Kirche ist reich. Sie verfügt nicht nur über enormen Grundbesitz in vielen Ländern der Welt, sondern auch über riesige Finanzmittel. Eine eigene Bank sorgt dafür, dass hereinkommende (Spenden)Gelder gut, sprich vermehrend, angelegt werden. Ein Kardinal im Rang eines Vatikanstaatssekretärs, hat in London zwischen 2014 und 2018 immerhin 350 Millionen (!) Euro in einen Luxustempel aus Büros und Läden investiert - und versenkt. Die Folge: Absetzung durch den Papst. Damit nicht genug. Die Verhaftung der 39jährigen Vertrauten des Kardinals sorgte für weitere Aufregung im Vatikan. Der Vorwurf, 500.000 Euro für Luxusartikel von Gucci, Prada und Chanel veruntreut zu haben. Der Papst versucht aufzuräumen. Eine Aufgabe an der Joseph Ratzinger schon gescheitert ist. Die vatikaneigene Finanzaufsicht erhielt kürzlich in Form einer Razzia Besuch. Die Vorwürfe sind unglaublich. Eine Formulierung, die zur Kirche eigentlich nicht passt. Geldwäsche, Bestechungsgelder, ..., die Liste der Vorwürfe ist lang. Der Vatikan hat in dieser Angelegenheit seine Unschuld verloren. Nach den Missbrauchsskandalen nun das. Der Papst, der eine arme Kirche für die Armen dieser Welt vorlebt, wird sicherlich nicht selten am Anspruch und der geerbten Wirklichkeit (ver)zweifeln.
Eigener Bericht auf Grundlage eines Artikels in der ZEIT mit der Überschrift „Wem kann der Papst jetzt noch trauen?“; 22. Oktober 2020
Veröffentlicht am 29.10.2020
Projekt LEADER - da war doch was - Eine Idee aus Rhade
Der ländliche Rhader Raum soll aktuell zukunftsfähig gemacht werden. Das ist gut und lange überfällig. Dazu hat die Stadtverwaltung externen Sachverstand eingekauft, um herauszufinden, wie so etwas geplant und umgesetzt werden kann. Bürger sollen mit Ideen helfen, dazu das Richtige zu finden. An dieser Stelle wurde in mehreren Teilen aufgezeigt, dass es bereits mit Bürgerbeteiligung erarbeitete Konzepte gibt, die seit Jahren auf die Umsetzung warten. Heute wollen wir die Verwaltung an ein Projekt aus dem Jahr 2014 mit dem Namen LEADER erinnern. Das Ziel: Stärkung des ländlichen Raums. Die Dorstener Verwaltung und engagierte Bürger haben in Workshops Ideen produziert. Sie ergänzen bestens den gültigen Rhader Rahmenplan, der im gleichen Jahr einstimmig vom Stadtrat verabschiedet wurde. Ein Blick in die LEADER-Protokolle zeigt, dass die neuerliche Befragung absolut überflüssig ist. Eine besondere Projektidee stammt aus Rhade. Überschrift: Energieversorgung und Klimaschutz. Das Ziel: In mehreren Schritten die Rhader Energieversorgung auf 100% erneuerbare Energien umzustellen. Projektträger sollten u. a. Stadtwerke in unserer Region sein. Partner, neben der Verwaltung, unsere Bevölkerung, Stadtplaner, Forstämter, ... Die Teil-Finanzierung sollte über Fördermittel erfolgen, die von der EU, dem Land NRW, der Stadt, dem Naturpark Hohe Mark bereitgestellt werden. „Kann man doch mal dran erinnern“, so ein Kurzkommentar eines beteiligten Rhaders im Jahr 2014.
Veröffentlicht am 28.10.2020
Streit im Bewerbertrio. Merz sieht Verschwörung gegen sich. Vorsitzendenwahl gerät zur Zerreißprobe. Unruhe wird zur Unzufriedenheit. Von oben nach unten. Zurückliegende Häme gegenüber der SPD-Vorsitzendensuche wird zum Bumerang.
Veröffentlicht am 27.10.2020