RHADE: Geblüht aber fruchtlos! Das darf so nicht bleiben. Foto 5. Juli 2020 Kommunalpolitik Mit Symbolik auf Fehlentwicklungen aufmerksam machen

Wenn Blüten taub bleiben

 

Wir sind eins. Wir Rhader und wir Dorstener. Ein Ergebnis der kommunalen Neuordnung im Jahr 1975. Was auf dem Papier so einfach aussieht, muss den Praxistest täglich neu bestehen. Die Rhader Sozialdemokraten haben diesen fortwährenden Prozess bis heute konstruktiv begleitet. Sie haben Ideen entwickelt, die Bürger informiert – und „mitgenommen“. Es gibt aber Umsetzungsdefizite, die in der Entfernung zum Dorstener Rathaus und zum Recklinghäuser Kreishaus eine mögliche Erklärung finden. Um diesen Missstand bildlich darzustellen, soll heute ein Griff in die Symbolikkiste helfen. Wir Rhader waren in Dorsten und haben im Stadtkronepark einen Apfelbaum gepflanzt, der unseren Namen trägt. Wir Rhader haben dann auch einen Apfelbaum vor Ort gepflanzt, der den Namen Dorsten trägt. Ein Symbol der Zusammengehörigkeit. Beide Bäume haben im Frühling geblüht. Wir berichteten. Heute stellen wir fest, dass weder DORSTEN noch RHADE Früchte trägt. Was will uns das sagen? Mehr Symbolik geht nicht. Das Ziel hier wie da kann nur lauten, mit mehr und besserer Pflege das Wachstum so zu fördern, dass auch mal richtig geerntet werden kann.

 

Ein Zwischenruf der Rhader Sozialdemokraten

Veröffentlicht am 15.07.2020

 

Bundespolitik Innenansichten - heute: Die SPD und ihr Vorsitzender Norbert Walter-Borjans

Bewegt sich die SPD in die richtige Richtung?

Ob Norbert Walter-Borjans wirklich wusste worauf er sich eingelassen hat? Ein hochangesehener NRW-Politiker, bereits „in Rente“, hat sich von Saskia Esken überzeugen lassen, mit ihr im Vorsitzenden-Tandem die SPD zu retten. Überraschend haben sich beide in einer spannenden aber auch zeitlich quälend langen „Castingshow“ gegen namhafte Mitbewerber durchgesetzt. Und nun? Hat sich was geändert? Das Zwischenfazit einer Basismeinung aus Rhade fällt gespalten aus. Saskia Esken hat es bis heute nicht geschafft, richtig gehört zu werden. Auf sie trifft zu, dass Fachkenntnis allein nicht ausreicht, um eine allgemeine Aufbruchstimmung zu erzeugen. Ihr Partner, NWB, wird in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich klarer wahrgenommen. Nun hat er entschieden, nicht für den Bundestag zu kandidieren, um sich zu 100 Prozent auf die Parteiarbeit zu konzentrieren. Das ist aus Sicht der Basis absolut richtig. Die SPD, bestens in der Regierungs-GroKo repräsentiert und aufgestellt, kann ein gewisses organisatorisches und auch inhaltliches Defizit auf allen Parteiebenen nicht abstreiten. Mit Norbert Walter-Borjans an der Parteispitze wird die SPD auf den Pfad der besseren Wahrnehmung und Orientierung zurückfinden. 

Ein Rhader SPD-Basis-Zwischenruf

Veröffentlicht am 14.07.2020

 

Kommunalpolitik Dorsten tut was für Kinder - aber nicht für alle

Der Kulturrucksack und die Ungerechtigkeit in unserer Flächenstadt

Kulturelle Bildung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Deswegen fördert das Land NRW seit Jahren mit dem sogenannten Kulturrucksack entsprechende kommunale Initiativen, die die Tür zu Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugendlichen so früh und so weit wie möglich öffnen sollen. Es ist gut, dass unsere Stadt sich an der Aktion beteiligt und tolle Initiativen vor Ort initiiert und finanziell unterstützt. Unverständlich ist aber, dass der Blick im zuständigen Amt für Schule und Weiterbildung nicht über die Stadtmitte hinausgeht. Mehrfach ist von der Rhader und Dorstener SPD angeregt worden, dass die Wanderung mit dem Kulturrucksack neue Wege suchen muss, die zum Beispiel auch nach Rhade führen. Nur so ist dem Ziel, alle Kinder und Jugendliche zu fördern, näher zu kommen.Ein Blick in das diesjährige Programm zeigt aber, dass im Rathaus anscheinend der Kompass verlegt wurde. Rhade steht nämlich (wieder) nicht auf dem Programmzettel der Stadt. Bevor jetzt (wieder) der städtische Einwand kommt, keine Kooperationspartner vor Ort gefunden zu haben, wiederholen wir (wiederholt) unsere Forderung, dass dann mit besonderen Aktivitäten gegengesteuert werden muss. Abschließend zitieren wir nochmals das Landesprogramm NRW, das mit der Überschrift „Zugang zur reichen Kulturlandschaft fördern“, Klartext gegenüber den Kommunen spricht: Ziel des landesweiten Vorhabens ist es, allen Kindern und Jugendlichen kostenlose oder deutlich kostenreduzierte kulturelle Angebote zu eröffnen. Dieser Appell wird auch der SPD-Fraktion im Stadtrat, der Stadtverwaltung, dem Bürgerforum Rhade und der Presse zugestellt. Wir werden weiter daran erinnern, dass Rhade ein Teil Dorstens ist und daher auch gleichberechtigt behandelt muss.

Eigener Beitrag auf Grundlage eines aktuellen Berichts in der DZ. In kursiv gestellter Schrift wird das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft zitiert.

Veröffentlicht am 13.07.2020

 

Allgemein „Muss nur noch kurz die Welt retten ....“

Sonntagsgedanken aus Rhade

Nachrichten aus aller Welt. Katastrophennachrichten. Seit Monaten. Mehr als beunruhigend. Weit und breit nicht erkennbar, wer da etwas zum Besseren verändern kann. Ein deutscher Musiker textet passend:

Muss nur noch kurz die Welt retten

Die Zeit läuft mir davon

Zu warten wäre eine Schande für die ganze Weltbevölkerung

Ich muss jetzt los, sonst gibt's die große Katastrophe

Merkst du nicht, dass wir in Not sind?

Blicken wir über den großen Teich nach Südamerika und die USA. Blicken wir  nach Moskau und Peking. Blicken wir nach Nordkorea und Afrika. Vergessen wir nicht das Drama in Syrien. Es sind immer Katastrophen, die von Menschen gemacht werden/wurden. Internationale Organisationen wie beispielsweise die UN, die EU, die WHO, bisher Garant für ein bisschen globale Humanität und Hilfsbereitschaft, mutieren zu Papiertigern. Appelle und Resolutionen verpuffen. Sogenannte Geberkonferenzen sind Ausdruck des schlechten Gewissens. Der deutsche Sänger Tim Bendzko hat mit seinen fünf Liedzeilen den Regierungen in über 200 Staaten auf unserem Erdball das rettende Zukunftsprogramm geschrieben. Wann hören sie, wann hören wir, endlich zu?

DH

Veröffentlicht am 12.07.2020

 

Ortsverein Corona und die Kommunalwahl: Rhader SPD will alle Bürger erreichen

Beratungen anfangs in bedrückender Atmosphäre

Nacheinander treffen die Mitglieder der Rhader SPD im Gasthaus Pierick ein. Alle mit vorgeschriebenem Mund- und Nasenschutz, alle auf gehörigem Abstand. Christoph Kopp, Vorsitzender der örtlichen Sozialdemokraten hatte zur monatlichen Sitzung eingeladen. Auf der Tagesordnung die Kommunalwahl am 13. September. Dennoch, es ist nichts wie sonst. Der Abstand verhindert Nähe. Nähe, die erforderlich ist, um in guter Grundstimmung auch besonders kreativ zu sein. Und Kreativität ist gefragt, um in Coronazeiten eine erfolgreiche Wahlkampagne zu starten. Sehr hilfreich war eine vorangestellte Wahlanalyse über Rhade und Dorsten auf Grundlage der letzten Kommunal- und Europawahl. Überdeutlich erkannten die Teilnehmer, dass es am 13. September allein deswegen sehr schwierig sein wird die bisherigen Ratsmandate zu verteidigen, weil neue Gruppierungen und Parteien vom zu „verteilenden Kuchen“ etwas abhaben wollen. „Wir müssen uns auf besondere Aktivitäten und Aktionen konzentrieren. Nur so können wir den Wählerinnen und Wählern hier aufzeigen, dass die Rhader SPD seit 50 Jahren kontinuierlich vor Ort aktiv ist“, so ein Diskutant in seinem Fazit. Und ergänzend: „Wir brauchen weder eine Spaßpartei, noch Populisten von rechts, noch weitere Aktivisten, die bisher in Rhade durch persönliche Abwesenheit geglänzt haben, und zu Wahlen nur mit Plakaten ihr Nichtstun kaschiert haben.“  Christoph Kopp sammelte alle Ideen, die in Kürze als Grundlage für eine völlig neue SPD-Rhade-Kampagne zur Kommunalwahl genutzt werden sollen. Die bedrückende Anfangsatmosphäre wich dann doch einer positiveren Erwartungshaltung im Hinblick auf den 13. September.

Veröffentlicht am 11.07.2020

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008462899 -