Gesundheit AHA – das sollten wir uns merken!

Drei Buchstaben – drei Regeln

  • A wie Abstand
  • H wie Hygiene
  • A wie Alltagsmasken

Solange es keinen Impfstoff für alle gibt, dauert die Infektionsgefahr an! Auch wenn es „Schlauberger“ und Leugner gibt, die uns etwas anderes einreden wollen. Die AHA-Aktion unserer Bundesregierung verdient Unterstützung.

Eigener aktueller Beitrag

Veröffentlicht am 17.05.2020

 

Gesellschaft Corona-Pandemie - Wie sieht es eigentlich in unseren Partnerstädten aus?

Der Blick über den Lippestadt-Tellerrand ist auch ein Stück Solidarität

Dorsten ist reich. Reich an Partnerstädten. Acht* an der Zahl. Das ist gut und zeigt, dass wir internationale Kontakte pflegen. Wahre Freunde zeigen sich dann, wenn eine Notsituation eingetreten ist. So wie jetzt während der schrecklichen Virusseuche, die nicht vor Grenzen und Partnerstädten halt macht. Karl-Heinz Strötzel, langjähriger Vorsitzender des „Freundeskreises Nicaragua“ erinnert in seinem aktuellen Rundbrief daran, unsere Freunde nicht zu vergessen. Und die leiden in Crawley und Newtownabbey (GB), in Dormans und Ernee (F), Rybnik (POL), Hod HaSharon (ISR) und Waslala (NIC). Die Informationen, die Karl-Heinz Strötzel aus Nicaragua mitteilt, beunruhigen. Weder gibt es offizielle Erkrankungsszahlen, noch darf die Presse frei berichten. Ein Grund mehr, die Menschen in Mittelamerika, mit denen wir partnerschaftlich verbunden sind, nicht zu vergessen. Wahre Freunde zeigen sich dann, wenn ...

Eigener Bericht 

* Die achte Partnerstadt ist Hainichen und liegt in Sachsen (D)

Veröffentlicht am 17.05.2020

 

Allgemein Dorsten: SPD will wieder breite Mitsprache

Stadtrat und Fachausschüsse müssen zurück zur Normalität 

Dass in einer Krise kurze Wege hilfreich sein können, ist unbestritten. Falsch wäre aber, wenn der richtige Zeitpunkt zurück zur Normalität verpasst würde. Und genau hiervor warnt die SPD-Fraktion im Stadtrat. Die Verwaltungsidee, dem Haupt- und Finanzausschuss „übergangsweise“ mehr Kompetenzen zu übertragen, wird abgelehnt. Die Begründung ist richtig und nachvollziehbar. Unter Beachtung der bekannten Abstands- und Hygieneregeln, muss die Fachberatung über wichtige Stadtentscheidungen unbedingt wieder aufgenommen werden. Dazu zählt zum Beispiel der Beschluss über einen neu zu erstellenden Verkehrs- und Mobilitätsplan für Dorsten. Eine Forderung, die übrigens die Rhader SPD seit Jahren stellt. „Dann“, so ein langjähriges Vorstandsmitglied der Rhader Sozialdemokraten, „dann soll auch dem Fahrradverkehr der Stellenwert zukommen, den er seit langem verdient.“  Als Stichworte seien u. a. genannt: Gesundheit, Sicherheit, Klima, allgemeine Verkehrsentlastung.

Eigener Bericht

 

Veröffentlicht am 16.05.2020

 

Gesellschaft Gastbeitrag von Hans Udo Schneider  

Was wir aus der Krise lernen können?

1. Von der Pest bis zur Corona- Pandemie

Beim Ausbruch von Seuchen lassen sich über die Jahrhunderte immer wieder dieselben Verhaltensmuster erkennen. Das galt für die Pest im Mittelalter, für die Spanische Grippe Anfang des 20. Jahrhunderts und es gilt für die Corona Pandemie heute. Die erste Reaktion besteht im Leugnen oder Kleinreden. Kann das in der Bevölkerung nicht mehr glaubwürdig vertreten werden, folgt in der zweiten Phase die Erfindung und Verbreitung von Gerüchten, Falschmeldungen, von abstrusen Behauptungen. Dazu gehört die Suche nach dem Sündenbock.  Meist müssen Minderheiten dafür herhalten. Die vorherrschenden nationalen, religiösen, ethnischen Überzeugungen der Menschen beeinflussen dann ganz wesentlich die Reaktionen auf die Epidemie. Die weltweite Corona Krise steht dafür exemplarisch. Die kulturellen Unterschiede zeigen sich in verschiedenen Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen, aber auch in Aktionen der Ausgrenzung, Isolation, bis hin zur Verfolgung und Vertreibung.

2. Seuchen legen gesellschaftliche Missstände offen

Seuchen sind darüber hinaus aber immer auch ein Spiegelbild des sozialen Zusammenhalts einer Gesellschaft. Wer ist am stärksten betroffen, wer zahlt die Kosten?  In Amerika sind es überwiegend Menschen schwarzer Hautfarbe. In Südamerika, in Afrika, Asien sind es die Slumbewohner und die Wanderarbeiter.  Aber auch in Deutschland gibt es Brennpunkte (Hot- Spots). Über drei Jahrzehnte ist über die Misere im Kranken- und Pflegebereich gesprochen worden, über mafiose Strukturen in der Fleischindustrie, über die Ausbeutung von Saisonarbeitern aus Südeuropa, über die Tatsache, dass immer noch der Geldbeutel über den Bildungserfolg der Kinder entscheidet. Letztendlich haben wir und die Politik zugesehen, haben wir auf Kosten anderer Menschen und der Natur gelebt. Die Krise lässt sich deshalb auch so begreifen: sie ist die Rechnung, die uns jetzt präsentiert wird.

3. Jede Krise ist eine Chance für den Neuanfang. Was lernen wir in Dorsten? - Ein Beispiel

Bereits vor mehr als 10 Jahren habe ich darauf hingewiesen, dass die Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss in Dorsten hoch ist, jedenfalls höher als in vergleichbaren Städten NRWs. Getan hat sich nichts. Im Gegenteil, Kindertagesstätten wurden wegen zunächst zurückgehender Geburten geschlossen. Jetzt müssen mit viel Aufwand neue Einrichtungen gebaut werden. Die pädagogische Erkenntnis, dass Ungleiches auch ungleich behandelt werden muss, wurde nicht genutzt. Das heißt: kleinere Gruppen, mehr Personal vor allem dort, wo die Not am stärksten ist. Immer noch werden Kitas als Betreuungseinrichtungen, nicht aber als Einrichtungen mit eigenständigem Erziehungs- und Bildungsauftrag verstanden. Hier liegt der eigentliche Grund für die schlechte Bezahlung des Personals. Benachteiligte Familien sind in der jetzigen Krise weitgehend auf sich allein gestellt, sie leben in engen Wohnverhältnissen, häufig mit mehreren kleinen Kindern., ohne Balkon und Garten. Vielen Familien fehlt der Computer oder das Tablet, hinzu kommt die fehlende Medienkompetenz. Wie unter diesen Bedingungen Lernen stattfinden soll, bleibt ein Geheimnis. Intelligente, kreative Konzepte fehlen. Von daher ist zu befürchten, dass sich die soziale Ungleichheit massiv ausweiten wird.

Werden wir aus der Krise lernen und die notwendigen Konsequenzen ziehen? Mehr Gemeinsamkeit und mehr Solidarität bleiben unsere Hoffnung.

Dr. Hans Udo Schneider

http://www.dorsten-lexikon.de/

(Hier ist ein interessantes Porträt über Hans Udo Schneider zu lesen)

Veröffentlicht am 15.05.2020

 

Ortsverein Aktuell: Mai-Mitgliederversammlung der Rhader SPD fällt aus

Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader Sozialdemokraten teilt mit, dass auch das geplante heutige Treffen wegen der nach wie vor akuten Corona- Infektionsgafahr ausfallen muss.

Veröffentlicht am 14.05.2020

 

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