Was macht die örtliche SPD in der Corona-Krise?
Auch wenn man sie zur Zeit nicht sieht und hört - sie ist da, die Rhader SPD. Nichts ist zurzeit wichtiger, als die verbindlichen Kontaktbeschränkungen auch einzuhalten. Das heißt, ein persönliches Treffen, ein lebendiges Diskutieren in Kreise von gleichgesinnten Freunden, muss zurückstehen. Genau das, was die Rhader Sozialdemokraten in den letzten 50 Jahren ausgezeichnet hat. Das schmerzt, muss aber im eigenen Interesse ausgehalten werden. Die Rhader SPD hat aber etwas, was keine andere Partei in der Umgebung zu bieten hat. Nämlich eine Internetseite, die täglich aktualisiert wird. Kritisch, selbstkritisch, unterhaltend, beweist sie seit Jahren, wie Parteiarbeit jenseits eingefahrener Strukturen aussehen kann. Auf dieser Seite wird berichtet, kommentiert und über den eigenen Tellerrand geblickt. Daneben wird viel telefoniert und per E-Mail und WhatsApp untereinander kommuniziert. Und damit alle etwas davon haben, wird auf dieser Internetseite darüber berichtet. Wie gesagt, täglich aktuell! Bleiben Sie gesund und empfehlen Sie uns bitte weiter“, so unser Wunsch an alle Menschen, in und um Rhade und Dorsten. Bis morgen.
Veröffentlicht am 06.04.2020
Wer die Regeln nicht einhält, sollte ...
Das Erfolgsmodell Europäische Union scheint an seine Grenzen zu stoßen. Ursprünglich waren es sechs Länder, die eine grandiose Idee praktisch umsetzten. Frieden, Wohlstand und offene Grenzen waren das Ergebnis. Aus den sechs wurden 28. Freiwillig! Weitere wollen rein und stehen auf der Warteliste. Wer dabei ist, oder dabei sein will, muss die „Vereinssatzung“ unterschrieben haben oder noch unterschreiben. So wie jedes Neumitglied im Gesangsverein, der Feuerwehr oder einer Partei. Gravierende Verstöße gegen diese Satzung können mit dem sofortigen Ausschluss aus der Gemeinschaft, dem Verein oder der Partei geahndet werden. Wichtig ist, dass der Vorstand, oder hier die EU-Kommission, konsequent handeln. Wird aber an der Spitze „rumgeeiert“, tanzen die Mäuse sofort auf den Tischen. So wie es seit Jahren einige Länder rotzfrech praktizieren, die nach der Osterweiterung der EU freiwillig dazu gekommen sind - und die Vereinssatzung unterschrieben haben. Das Erfolgsmodell EU beruhte auf verbindlichen Vorgaben, gemeinsam beschlossen und umgesetzt. Wer aber die Vereinssatzung so einseitig auslegt, dass Egoismus und Rosinenpickerei erkennbar werden, hat dagegen gravierend verstoßen. „Wer die Regeln nicht einhält, sollte ...“. Bitte ergänzen Sie spontan den angefangenen Satz.
Ein Zwischeruf aus Rhade zum Wochenende
Veröffentlicht am 04.04.2020
Corona-Krise zwingt zur Selbstkritik
Effizienter werden! Das war in der Vergangenheit unser fast aller Motiv, gut und kostengünstig zu produzieren. Auch Dienstleistungen standen so auf dem Prüfstand. Das erste Ergebnis war, tatsächlich konkurrenzfähiger geworden zu sein. National und international. Stichwort: EXPORTWELTMEISTER. Der Preis, den wir aber dafür zahlen mussten, war hoch. Arbeitsverdichtung und zu geringe Entlohnung auf der einen Seite, Leistungseinschränkungen andererseits. Besonders im Gesundheitswesen zahlen wir heute bitteres Lehrgeld. PRIVAT VOR STAAT, eine Faustformel, die auch von Sozialdemokraten teilweise mitgetragen wurden. Wie wichtig ein Staat ist, dessen Agenda mit dem Sozialen beginnt, wissen wir spätestens heute. Er, der Staat, taugt aber nicht nur, um in der Krise Ausputzer zu spielen, er muss nachhaltig die gesellschaftlichen Zukunftsweichen stellen. Olaf Scholz, unser Vizekanzler, antwortet auf die Frage, welche Lehren aus der Krise gezogen werden müssen, in einem ZEIT-Interview wie folgt: „Wir stecken mittendrin, deshalb ist es zu früh, Lehren zu ziehen. Ich habe aber eine Hoffnung, die Hoffnung, dass alle vom Größenwahn herunterkommen und erkennen, dass wir als Menschen aufeinander angewiesen sind“.
Eigener Beitrag. Das Zitat von Olaf Scholz wurde auszugsweise der ZEIT, Nr. 13, vom 19.03.2020 entnommen.
Veröffentlicht am 03.04.2020
Frank-Walter Steinmeier antwortet auf Rhader Dank
Am 28. Januar 2020 hat die Rhader SPD unserem Bundespräsidenten dafür gedankt, dass er in Israel eine bemerkenswerte Rede vor der Weltöffentlichkeit gehalten hat. Ein Auszug aus dem Artikel lautete:
Danke Frank-Walter. Danke Herr Bundespräsident. Wir dürfen stolz auf unseren Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier sein. Er hat in Israel in Yad Vashem sprechen dürfen. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit und über 50 Staatspräsidenten. Das alleine wäre schon bedeutsam, aber das, was und wie er es gesagt hat, bleibt dauerhaft in Erinnerung. Frank-Walter Steinmeier hat Deutschland und uns Deutsche auf schwierigen diplomatischem Terrain bestens vertreten. Danke.
Ein Auszug der Antwort, die sein Referatsleiter übermittelt hat:
"Im Namen des Bundespräsidenten danke ich Ihnen für Ihre Worte der Zustimmung und der Wertschätzung zu seiner Rede in Yad Vashem am 23 Januar 2020. Sie bestärken den Bundespräsidenten in seinen Anstrengungen, Antisemitismus und Rassismus zu bekämpfen. In seinem Gedenkbucheintrag in Auschwitz am 27. Januar 2020 schrieb der Bundespräsident: "Wer den Weg der Barberei von Auschwitz kennt, der muss den Anfängen wehren! Das ist Teil der Verantwortung, die keinen Schlusstrich kennt."
Veröffentlicht am 02.04.2020
Bürgermeister Stockhoff überglücklich
Es ist erst wenige Tage her, dass Graf von Merveldt im Gespräch mit der Dorstener Zeitung andeutete, seinen bisherigen Wohnsitz, das Schloss Lembeck, verlassen zu wollen. Er ist in der glücklichen Lage, über weitere gleichwertige Immobilien zu verfügen, in denen er mit seiner Familie den Ruhestand verbringen kann. Diese Meldung ist auch im Rathaus mit größtem Interesse gelesen worden. Tobias Stockhoff, Bürgermeister der Lippestadt, sucht schon länger nach einem repräsentativen Gebäude, das der Bedeutung seines Amtes und seiner Amtsführung entspricht. „Ein kurzes Telefonat vom Rathaus ins Schloss reichte, um Klarheit zu gewinnen“, so Tobias Stockhoff überglücklich auf Nachfrage. Der Mietpreis ist moderat, große Umbaumaßnahmen fallen nicht an, da die Tagesarbeit weiter im Rathaus am Gemeindedreieck durchgeführt werden wird. Stockhoff: „Es wird nur ein kleiner Stab sein, der mit mir ins Schloss umzieht. Ich werde den gesamten Westflügel nutzen, die Mitarbeiter teilen sich 2 Vorräume. Im gegenüber liegenden Flügel werden mehrere Besprechungszimmer eingerichtet. Und der Schlaunsche Festsaal soll nur von Fall zu Fall genutzt werden. Beispielsweise, wenn die Fraktionsvorsitzenden der Ratsparteien zum Report bestellt werden oder wenn verdiente Dorstener Bürger von mir geehrt werden“. Dem Grafen sei Dank, dass der Dorstener Bürgermeister nun endlich von seiner neuen Arbeitsstelle auf Augenhöhe mit seinen Kollegen in Hamburg, Aachen, Recklinghausen und Co. agieren kann. Diese residieren seit Jahrzehnten in Schlössern, die dem Lembecker sehr nahe kommen.
Die Quellenlage dieser aktuellen Meldung gilt als sicher, da es seit Jahren direkte Kontakte zwischen der Rhader SPD und dem gräflichen Umfeld in Lembeck gibt
Veröffentlicht am 01.04.2020