Die Lage ist ernst - und hoffnungslos. Die Menschheit sagt zwar seit Jahrhunderten, verstanden zu haben, wiederholt aber die begangenen Fehler mit erstaunlicher Konstanz. Auch die aktuelle Bedrohung ist wieder haus-, sprich menschengemacht. Hier die unaufhaltsame Klimakatastrophe, dort autoritäre Führer, die die Menschheit wieder in lebenswert oder nicht einteilen. Der Krieg als Mittel, Überlegenheit zu demonstrieren, ist anscheinend gesellschaftsfähig. Dazu Führer, die die Demokratie als überholt bezeichnen und die Gewaltenteilung aufheben. In Ost und West! Dann sind da noch die Verschwörungstheoretiker, die aufgehetzt und krank im Kopf sind. Auch sie leben mitten unter uns. Heute, am Rosenmontag darf dennoch gelacht werden. Am besten über uns. Das Lustigmachen über Minderheiten ist nämlich bereits der Anfang von Unrecht. In diesem Sinne, Helau und Alaaf.
Kamelle aus Rhade
Veröffentlicht am 24.02.2020
Aktuell 1: Hamburg - Die SPD hat klar gewonnen. Rot-Grün, in dieser Reihenfolge, hat Zukunft!
Aktuell 2: Thüringen - Wer blickt bei der CDU noch durch? Wofür steht die CDU?
Veröffentlicht am 23.02.2020
Wir tragen gegenüber unseren Kindern Verantwortung und haben einen Erziehungsauftrag zu erfüllen
Warum? Ein Fragewort, dass immer wieder nach unfassbaren Tragödien und Verbrechen verzweifelt ausgerufen wird. Warum gelingt es unserer Gesellschaft einfach nicht, tolerant und friedlich miteinander zu leben? Machen wir Fehler in der Erziehung unserer Kinder? In unserer NRW-Verfassung gibt es eine praktische Anweisung. Wir sollten sie mal lesen und uns daran orientieren:
NRW-Verfassung - Artikel 7
(1) Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.
(2) Die Jugend soll erzogen werden im Geiste der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und Friedensgesinnung.
Sonntagsgedanken aus Rhade
Veröffentlicht am 23.02.2020
Keine Neiddebatte, aber eine Diskussion über Gerechtigkeit ist überfällig
Drei Zahlen machen das Dilemma deutlich. Drei Zahlen, die mehr als viele Worte sagen.
Zahl 1: 18% des deutschen Gesamtvermögens ist in den Händen von einem Prozent unserer Bürger
Zahl 2: 56% des deutschen Gesamtvermögens ist in den Händen von zehn Prozent unserer Bürger
Zahl 3: 1,3% des deutschen Gesamtvermögens teilen sich 50% unserer Bürger
Diese Ungleichheit ist nicht vom Himmel gefallen. Diejenigen, die Zahl 1 und Zahl 2 unter sich ausmachen, sind weder fleißiger noch besser als diejenigen, die unter Zahl 3 aufgeführt sind. Weil die Schere aber zwischen den Superreichen und den Normalbürgern immer weiter auseinandergeht, muss Politik eingreifen. Die SPD, nicht ganz unschuldig an der Fehlentwicklung, hat aber verstanden. Sie will mit einer Vermögenssteuer und einer Transaktionssteuer für mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft sorgen. Sie verdient unsere volle Unterstützung dabei. Das ist deshalb so wichtig, weil einflussreiche Vermögende uns weismachen wollen, dass die SPD nur eine Neiddebatte lostritt. Nein, es geht um Gerechtigkeit und die Binsenweisheit, dass breite Schultern mehr tragen können, nein müssen, um unser Land zukunftsfähig zu machen. Wir müssen wieder lernen politisch zu denken und zu handeln. Die Sozialdemokratie ist auf dem richtigen Weg.
Eigener Beitrag auf Grundlage des VORWÄRTS-Artikels „Vermögen sind bei uns zu ungleich verteilt“. (1/2020 - Aktuell S. 11)
Veröffentlicht am 22.02.2020
Bereits zum 13. Mal können Rhader Bürgerinnen und Bürger mitbestimmen
Die Zahl 13 ist nur für abergläubische Zeitgenossen beunruhigend, nicht aber für Rhader, die ihren Lebensmittelpunkt mitgestalten wollen. Das örtliche Bürgerforum bietet dazu den notwendigen Rahmen. Hier kann jeder mitreden, loben, kritisieren oder Verbesserungsvorschläge vorstellen. Und tatsächlich trifft man sich in diesem Rahmen bereits zum 13. Mal seit der Gründung im Jahr 2016.
Am Montag, 2. März, wird um 19.30 Uhr der Sprecher Willi Loick, alle Teilnehmer im Carola Martius-Haus begrüßen und eine interessante Tagesordnung vorstellen. So werden z. B. die in der Vergangenheit gebildeten Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse vorstellen und die Stadtverwaltung wird über das Projekt, Stärkung des ländlichen Raums berichten. Auch Dorfentwicklungsprojekt genannt. Hier bildet der Rhader Rahmenplan eine sehr gute Grundlage, die vorliegenden Ideen auch umzusetzen.
Die Rhader Sozialdemokraten, die maßgeblich dafür „verantwortlich“ sind, dass es diese Form der direkten Bürgerbeteiligung in Rhade und Dorsten gibt, werben offensiv bei allen Bürgerinnen und Bürgern, teilzunehmen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 21.02.2020