Kommunalpolitik Dorstener Grüne sind auf dem Holzweg

Finanzielle Anreize, um Schotterbeete zu vermeiden?

 

Dass Schotterbeete eine Fehlentwicklung sind, wird allgemein anerkannt und geteilt. Das Kleinklima in einem Quartier verträgt es nicht, den Boden der Vorgärten zu versiegeln. Also muss umgesteuert werden. Umsteuern gelingt aber nur, wenn die Kommune verbindliche Gestaltungssatzungen verabschiedet, aber auch durchsetzt. Konkret heißt das, dass vorgeschrieben werden muss, wie ein Vorgarten in einem Baugebiet prinzipiell auszusehen hat und was gar nicht geht. Das kann  sich auf Hecken, Zäune, Grenzmauern, Bepflanzung und Möblierung beziehen, ohne den Gestaltungsspielraum komplett auszuschließen. Der Vorschlag der Dorstener Grünen, denjenigen eine Belohnung zu zahlen, die die Entsiegelung ihres Gartens wieder rückgängig machen, wird ins Leere laufen, weil er völlig unlogisch ist. „Statt Verbote schlagen wir ein Anreizsystem vor“, so die Grünen-Aussage. Damit ist diese Partei in ihrer diffusen Haltung nahe bei der Union und der FDP. Unser belastetes Klima kann nämlich nicht solange warten, bis die Einsicht die Überhand gewonnen hat, dass das Allgemeinwohl höher zu werten ist, als die Freiheit, alles zu plattieren, bzw. zu schottern. Erstaunlich, dass unsere Lippestadt-Grünen ihren faulen Kompromissvorschlag als politische Botschaft verkaufen wollen. Sie werden damit scheitern.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 29.02.2020

 

Das neue Dorstener SPD-Team 2020 Kommunalpolitik Die Kommunalwahl 2020 kann kommen

Dorstener SPD hat sich personell positioniert

 

Die Dorstener Sozialdemokraten haben sich schon früh entschieden, mit Jennifer Schug eine Kandidatin zu wählen, die den jetzigen Bürgermeister der CDU am 13. September ablösen könnte. Nun steht auch fest, wer für den Stadtrat in welchem Wahlkreis  kandidiert und wer an welcher Stelle über die beschlossene Liste „abgesichert“ sein könnte. Für Rhade heißt das, dass mit Achim Schrecklein auf Platz 6 die Wahrscheinlichkeit, auch in Zukunft der Rhader Bürgervertreter zu sein, nicht gerade gering ist. Auch Britta Faust (Platz 11) kann bei einem guten Wahlergebnis damit rechnen, künftig als Rhader SPD-Ratsfrau zu fungieren. Dass nicht alle Delegierten die wechselnde Besetzung mit einer weiblichen und einem männlichen Kandidaten als der Weisheit letzten Schluss bewerten, zeigte die nochmals aufflackernde Diskussion am gestrigen Abend. Nun heißt es aber für die gesamte SPD in der Lippestadt, nach vorne zu blicken und in erster Linie die Bürgerinnen und Bürger im Auge zu haben, die den SPD-Kandidaten oder die Kandidatin am 13. September wählen sollen. Da ist Glaubwürdigkeit, gepaart mit Überzeugungskraft, dringend nötig.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 28.02.2020

 

Stadtverband Die Dorstener SPD stellt sich neu auf - Kommunalwahl am 13. September wirft ihre Schatten voraus

Delegierte aus 8 Ortsvereinen haben heute das Wort

Am heutigen Donnerstag treffen sich gewählte Delegierte aus den SPD-Ortsvereinen Rhade, Lembeck, Deuten, Wulfen-Barkenberg, Hervest, Holsterhausen, Altstadt und Altendorf-Ulfkotte, um festzulegen, wer in welchem Wahlkreis direkt kandidiert und wer auf welchen Listenplatz gewählt wird. Dabei wird die Lippestadt-SPD das sogenannte Reißverschlussverfahren anwenden. Das heißt, dass immer nach einer weiblichen Kandidatin, ein männlicher  Bewerber folgt. Und danach wieder eine Kandidatin. Damit alle 8 Dorstener SPD-Ortsvereine wie bisher im Stadtrat vertreten sind, füllen sie die ersten Listenplätze. „Die Gleichberechtigung ist bei uns kein Lippenbekenntnis mehr“, so der Tenor und die Begründung für die geschilderte Besetzung aller Dorstener Wahlkreise. Um 18.30 Uhr wird die Delegiertenversammlung im Gemeinschaftshaus Wulfen eröffnet. Die Rhader SPD ist mit 5 Delegierten sehr stark vertreten.

Eigener Bericht, wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 27.02.2020

 

Gesellschaft SPD: Von Hamburg lernen, heißt siegen lernen

Eine Analyse der sozialdemokratischen Basis 

Am Anfang kommt es immer auf den Kandidaten oder die Kandidatin an. Wirken er oder sie sympathisch und dazu auch glaubwürdig, sind die wichtigsten  Kriterien erfüllt, um bei den Wählern „anzukommen“. Es ist also in erster Linie die Persönlichkeit die überzeugt, und erst in zweiter Linie die Partei. Wenn Persönlichkeit und Partei, sprich Programm, sich nahtlos ergänzen, ist eine erfolgreiche Wahlkampagne fast schon garantiert. Die Parteien beschäftigen und bezahlen ganze Heerscharen von Wahlforschern und Politologen, um das bestätigt zu bekommen, was sie eigentlich schon seit Generationen wissen. Diesmal haben Peter Tschentscher und die Hamburger SPD diesen Beweis eindrucksvoll bestätigt. „Wir haben die ganze Stadt im Blick“, so der überzeugende Slogan, des alten und neuen 1.Bürgermeisters und seiner SPD. Ein Slogan, der Programm ist und mit der Persönlichkeit des Wahlgewinners in absoluter Übereinstimmung gebracht wurde. „Wir haben die ganze Stadt im Blick“ - würde auch als SPD-Wahlaussage in Dorsten passen. Hier werden am 13. September ein neuer Bürgermeister und ein neues Stadtparlament gewählt.

Ein Rhader Zwischenruf zur Hamburg-Wahl

Veröffentlicht am 26.02.2020

 

Ein Zukunftsziel für Rhade ist der sanfte Tourismus. Radeln und wandern - hier tut sich bereits etwas. Kommunalpolitik Wohin gehst du Rhade?

Jetzt endlich die Weichen für die Zukunft stellen

Seit 1975 ist Rhade ein Teil Dorstens. Eine Land- und Randgemeinde der Flächenstadt. Seit 45 Jahren gab und gibt es viele Versuche, als gleichberechtigter Teil wahrgenommen zu werden. Rhade ist lebens- und liebenswert. Es gibt aber Defizite, die in der Verantwortung der Stadt liegen, und die einfach nicht zu übersehen sind. Straßen, die nicht saniert wurden, Radwege, die den Namen nicht verdienen, städtische Kultur und Weiterbildung, die einen Bogen um Rhade macht, und eine Verkehrslenkung, die keine ist. Jetzt soll alles anders werden. Jetzt soll der ländliche Raum mit NRW-Fördermitteln aufgepeppt werden. Endlich! Vor Jahren haben Mitglieder der SPD solange gebohrt, bis ein Zukunftspapier für unseren Ort erarbeitet wurde. Seit 2014 wartet der Rhader Rahmenplan, auch Stadtteilentwicklungskonzept genannt, darauf, aus der Schublade geholt zu werden. Hier ist alles schwarz auf weiß dokumentiert. Ob Dorfkernentwicklung, Verkehr, Freiraum Baulandentwicklung, Soziales, Wirtschaft - für alle genannten Schwerpunktbereiche liegen Pläne vor. Mehr geht an Vorbereitung nicht. Es ist spät, aber noch nicht zu spät, um Rhade zukunftsfähig zu machen. Die nächsten Monate werden zeigen, ob aus der Absichtserklärung der Verwaltung eine praktische Umsetzung erkennbar wird.

Ein Rhader Zwischenruf zur aktuellen Lage unseres Ortes

Veröffentlicht am 25.02.2020

 

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